Zwei Projekte im Programm „Qualität plus“ erfolgreich

Innovative Ideen zur Verbesserung der Studienqualität – das ist das Ziel von „Qualität plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“, aufgelegt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Die Universität hat sich an der Ausschreibung beteiligt und war mit zwei Projekten erfolgreich: „DU – Digitales Unterrichtscoaching im Bachelor Combined Studies mit Lehramtsoption“ wurde von Prof. Dr. Daniel Scholl (Erziehungswissenschaften) initiiert, „StuKo-Projekte: Studentische Kompetenz durch interdisziplinäre Projekte in der Studieneingangsphase“ von der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften eingereicht. 48 Projekte wurden aus insgesamt 98 Anträgen ausgewählt. Sie erhalten in den kommenden drei Jahren Fördergelder in Höhe von rund 15 Millionen Euro.

DU – Digitales Unterrichtscoaching im Bachelor Combined Studies mit Lehramtsoption ist ein digitales Planungstool. Lehramtsstudierende sollen es im Allgemeinen Schulpraktikum zur Planung ihres eigenen Unterrichts verwenden. Dazu werden theoretische Grundlagen und fachdidaktisches Planungswissen aufgegriffen und in entsprechende Bausteine überführt. Geplant ist auch ein Archiv aus Best Practice Beispielen. Hierauf können auch andere Studierende und Lehrende zu Analysezwecken zurückgreifen. Beteiligt sind neben den Erziehungswissenschaften die Fachdidaktiken Deutsch, Geographie, Mathematik, Musik, Sachunterricht und Sport sowie als Koordinator das Zentrum für Lehrerbildung.

StuKo-Projekte: Studentische Kompetenz durch interdisziplinäre Projekte in der Studieneingangsphase vereint Studierende über Fächer hinweg, es arbeiten jeweils Erst- bzw. Zweitsemester zusammen. Lehrende erstellen Projektsteckbriefe mit Problemstellung und Arbeitsauftrag, interdisziplinäre Teams bearbeiten sie. Alle Projekte befassen sich mit Digitalisierung, die die Studierenden sowohl für ihre Arbeit untereinander als auch als Lösungsweg berücksichtigen sollen. Support gibt u. a. eine Digital-Lotsin/ein Digital-Lotse. Kooperationspartner sind die Abteilungen Hochschulplanung und Qualitätsentwicklung und die zentrale Studiengangskoordination.

Die Fördersumme beträgt 300.000 Euro pro Projekt über drei Jahre.