Wie Menschen die Zukunft ihrer Dörfer gestalten

v. l. Christine Lorenz-Lossin, Simone Israel (beide Projektleitung), Marcel Schrör (stud. Mitarbeiter) freuen sich, dass das Projekt Fahrt aufnimmt.

Wohin entwickelt sich der ländliche Raum des Oldenburger Münsterlandes in den kommenden Jahren? Wie beeinflussen demografischer Wandel und wirtschaftliche Entwicklungen das Leben auf dem Land? Und wie können die Bewohnerinnen und Bewohner der Region diese Prozesse in ihrem Sinne mitgestalten?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich aktuell das Projekt „Zukunft der Dörfer“ der Universität Vechta. Im Gespräch zwischen Wissenschaftler*innen und Bürgerinnen und Bürgern werden vor Ort Herausforderungen und Chancen von Veränderungsprozessen im ländlichen Raum diskutiert.

Auf dem Programm der Auftaktveranstaltung in Goldenstedt, Landkreis Vechta, stehen neben der Vorstellung des Forschungsvorhabens eine offene Diskussionsrunde zum Thema „Vom Leben auf dem Land – Probleme, Potentiale und Visionen“ und zwei Impulsvorträge:

Gisbert Strotdrees, Historiker und Journalist aus Münster gibt beispielhaft Einblicke in die Geschichte der Dorf- und Regionalentwicklung. Bekannt ist Strotdrees durch zahlreiche Veröffentlichungen zur Volkskunde, Agrar- und Sozialgeschichte Nordwestdeutschlands.

Dr. Swantje Eigner-Thiel, Koordinatorin der Forschungsgruppe „Ländliche Räume und Dorfentwicklung“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) Göttingen, zeigt Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe auf. Selbst in der Dorfmoderation ausgebildet, betreut Eigner-Thiel die wissenschaftliche Auswertung dieses Modellprojekts, das engagierte Dorfbewohner*innen mit grundlegenden Kenntnissen zur Projekt- und Prozessgestaltung in ihrem Lebensumfeld ausstattet.

Die Veranstaltung findet statt am Dienstag, 27. August 2019, um 16:00 Uhr auf Bredemeyers Hof in Goldenstedt, Landkreis Vechta.

Nähere Informationen unter www.zukunft-der-doerfer.de.