Vorsitzender des Hochschulrats verabschiedet

Prof. Dr. Dr. Ruprecht Wimmer (M.) mit dem Vechtaer Hochschulrat und dem Präsidium sowie Barbara Loos (5.v.l.) und Prof. Dr. Ulrich Kropač (2.v.l.) aus dem Eichstätter Hochschulrat. (Foto: KU Eichstätt-Ingolstadt)

Anlässlich der Verabschiedung des langjährigen Hochschulratsvorsitzenden der Universität Vechta, Prof. Dr. Dr. Ruprecht Wimmer, tagten Hochschulrat und Universitätsleitung der Universität Vechta kürzlich an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Nach 14 Jahren Mitgliedschaft im Hochschulrat, davon über elf Jahren als Vorsitzender, trat Wimmer aus Altersgründen zurück. Zu seinem Abschied hatte er zur Hochschulratssitzung an seine Heimatuniversität eingeladen. Dort war er vorher zwölf Jahre als Universitätspräsident tätig gewesen.

Wimmers Sitz im Hochschulrat wird auf Vorschlag der Katholischen Kirche – sie besitzt das Vorschlagsrecht für zwei Sitze im Vechtaer Hochschulrat – zur nächsten Sitzung im Oktober neu besetzt. Dann wird auch ein neuer Vorsitzender/eine neue Vorsitzende gewählt.

Der Hochschulrat und das Präsidium dankten Professor Wimmer auf das Herzlichste für seine überaus zuverlässigen, engagierten und stringenten Sitzungsleitungen, für das verständnisvolle und vermittelnde Agieren und für seine ausgesprochen angenehme, bereichernde und phantasievolle Gesprächsführung. „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken; es heißt, sich aus den Dingen etwas zu machen“, zitierte Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt den Schriftsteller Thomas Mann und beschrieb damit die Prämisse Wimmers Handelns in Vechta – für den ehemaligen Vorsitzenden der Thomas Mann-Gesellschaft eine überaus passende Metaphorik.
Im Rahmen des Treffens in Eichstätt kam es auch zu einem Austausch mit der Vorsitzenden des dortigen Hochschulrates, Barbara Loos, und ihrem Stellvertreter Prof. Dr. Ulrich Kropač. Beide Hochschulen zählen mit etwas mehr als 5.000 Studierenden zu den kleineren Universitäten in Deutschland, beide haben ihre Wurzeln und Schwerpunkte im kirchlichen Bildungsbereich, in der Pädagogik und der Lehrkräftebildung sowie einen Schwerpunkt in den Sozialen Dienstleistungen. Präsident Schmidt bot eine konkrete Zusammenarbeit an zur Gründung eines Netzwerks kleinerer Universitäten, das deren spezielle Interessen und Anforderungen in wissenschaftlichen Kontexten vertritt.