Von Internet of Things bis zum digitalen Armaturenbrett

Die Universität und die Stadt Vechta laden zum internationalen Austausch über smarte digitale Serviceangebote für Bürger_innen und Unternehmen ein. Die internationalen Partner des EU-Förderprojekts Interreg „LIKE!“ präsentieren neuartige Anwendungen, die zum Teil bereits in Partnerstädten erprobt werden. Am 14. November 2018 sind Unternehmer_innen, Vertreter_innen von Kommunen und alle Interessierten von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr zur Teilnahme eingeladen. Die englischsprachige Veranstaltung findet im R-Gebäude der Universität Vechta statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich unter www.uni-vechta.de/digitalisierung. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „smart life - smart work: Digitalisierung im ländlichen Raum“, die unter der Schirmherrschaft des Niedersächsischen Wissenschaftsministers Björn Thümler steht.

Was ist das Internet of Things? Wie kann man mittels Dashboards Livedaten veröffentlichen? Welche digitalen Anwendungen funktionieren wo gut, was kann man aus anderen Ländern lernen? Bürgerbeteiligung im digitalen Zeitalter, die Nutzung von Daten für neuartige Dienstleistungen und die Schaffung einer digitalen Innovationskultur sind Themen des Workshops. Gezeigt werden konkrete Beispiele. Vertreter_innen der Stadt Groningen präsentieren Möglichkeiten zur digitalen Bürgerbeteiligung und der Entwicklung eines Dashboards. Ein Dashboard ist ein digitales Armaturenbrett, auf dem Livedaten übersichtlich dargestellt werden; z.B. der aktuelle Wasserstand der Groninger Grachten. Mitarbeiter_innen des Angus Council in Schottland berichten von ihren Erfahrungen mit einem Bürgerhaushalt. Hier entscheiden Bürger_innen, für welchen Zweck eine bestimmte Summe aus städtischen Geldern eingesetzt werden soll. Stadt und die Universität Vechta zeigen, wie Bürger_innen auf einer digitalen Karte ihre Wünsche für die Nutzung bestimmter Flächen eintragen können. Kurzum: Es geht um einen Blick in aktuelle und zukünftige Entwicklungen, Anregungen und Fortschritt.

Um 13.00 Uhr beginnt die Konferenz. An verschiedenen Ständen werden die Projektbeteiligten ihre Ergebnisse präsentieren und aus der Praxis berichten. In interaktiven Workshops können die Besucher die verschiedenen Anwendungen ab 15.30 Uhr direkt kennenlernen und darüber ins Gespräch kommen. 

Alle gezeigten Beispiele haben die Projektpartner im Rahmen von „Like!“ entwickelt. Der Titel steht für „Building a Local Digital Innovation Culture”. Beteiligt sind Roeselare aus Belgien, Groningen, Rotterdam und Drenthe aus den Niederlanden, Aalborg aus Dänemark, Suffolk aus England und Angus aus Schottland. Auch die Universität Groningen gehört dazu. Weitere Informationen über das Projekt unter: Opens external link in new windowhttps://northsearegion.eu/like/