Verzerren Twitter, Google und Co. unsere Sichtweisen auf die Agrarwirtschaft?

Die Referent*innen und Organisator*innen der Tagung (v. l.): Dr.in Barbara Grabkowsky, Dr. Christian H. Meyer, Dr. Jan Grossarth, Simon Lütkenhaus, Prof. Dr. Nicolas Meseth, Prof. Dr. Thomas Blaha, Dr. Willi Kremer-Schillings, Nadine Henke, Steffen Bach, Dr.in Anna Fangmann, Stefanie Strotdrees, Desiree Heijne, Prof. Dr. Matthias Kussin, Thomas Fabry (Foto: Zikeli)

Rund 140 Teilnehmer*innen aus Wissenschaft, (Land-)Wirtschaft, Politik und Verwaltung haben sich am 28. März 2019 im Kreishaus Vechta zum Thema „Die Agrarwirtschaft in der Filterblase – Verzerren Twitter, Google und Co. unsere Sichtweisen auf die Agrarwirtschaft?“ ausgetauscht. Zu der dialogorientierten Veranstaltung hatten die Universität Vechta in Kooperation mit dem Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen eingeladen. Durch die Veranstaltung führte der FAZ-Journalist Dr. Jan Grossarth.

Die Tagung fand im Rahmen des LEADER-geförderten Projekts „Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland“ der Universität Vechta statt. Sie war die Auftaktveranstaltung einer fünfteiligen Reihe, welche sich mit den Herausforderungen der Agrar- und Ernährungsbranche für die Region vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse beschäftigt. „Zentral bei dieser Tagung war das dialogorientierte Format“, erläutert Dr.in Anna Fangmann, Projektleiterin von Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland. „Wir wollten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Austausch kommen: Wie erleben sie die Berichterstattung über die Landwirtschaft? Was ist aus ihrer Sicht anders? Das ist sehr gut gelungen.“ Kernthema der Tagung war die Wahrnehmung der Landwirtschaft, „eine der zentralen Herausforderungen für die Agrar-und Ernährungswirtschaft sei“, so Dr.in Barbara Grabkowsky, Geschäftsführerin des Verbundes Transformationsforschung agrar Niedersachsen.

Einen ausführlichen Bericht zur Tagung finden Sie in Kürze unter agrifood.uni-vechta.de