Vechtaer Studierende konzipieren Ausstellungsevent zum Bremer Anti-Kolonial-Denk-Mal

Von Matthias Süßen (talk) - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=28026621

Im Seminar “Postkoloniale Erinnerungskultur im öffentlichen Raum – ein Ausstellungsprojekt“ befassten sich im Wintersemester 2016/2017 18 Studierende der Fächer Designpädagogik und Kulturwissenschaften unter Leitung von Prof.in Dr. Gabriele Dürbeck und Dr. Nils Aschenbeck mit dem Denkmal „Der Bremer Elefant“. Sie arbeiteten die Geschichte der Kolonisierung Namibias (damals „Deutsch-Südwest“) auf und analysierten, wie sich der Umgang mit dem Denkmal im Laufe der Zeit veränderte. Das 1932 als Reichskolonialehrenmal errichtete Bauwerk wurde 1990 zum Anti-Kolonial-Denk-Mal umgewidmet und erinnert heute an den Völkermord der Herero und Nama durch Schutztruppen des deutschen Kaiserreichs. In einer eintägigen Ausstellung am 31. März 2017 zeigen die Studierenden vor Ort auf der Bürgerweide in Bremen ihre Ergebnisse.

Eröffnet wird die Ausstellung um 10.30 Uhr von einem Mitglied des Bremer Senats, von den Vorsitzenden des Bremer Vereins „Der Elefant!“, Peter Saxe und Gudrun Eickelberg, Projektleiterin Prof.in Dr. Gabriele Dürbeck und der Studentin Sophie Lindemann. Bereits ab 9.30 Uhr sind die Exponate im Park zu betrachten. In der Krypta des Elefanten wird ein experimenteller Kurzfilm zur Kolonialzeit in Deutsch-Südwest gezeigt. Mit Schulklassen des Hermann-Böse-Gymnasiums führen die Studierenden einem Quiz und ein Gespräch zur Ausstellung durch.

Die Ausstellung am 31.03.2017 dauert von 9.30 bis 16.00. Sie ist öffentlich und kostenfrei, alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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