Vechtaer Politikwissenschaftler referiert im Europäischen Parlament

Prof. Dr. Peter Nitschke (l.) neben David McAllister. (Bild: KAS)

In der vergangenen Woche nahm Prof. Dr. Peter Nitschke (Wissenschaft von der Politik) an einer Tagung im Europäischen Parlament in Straßburg teil. Unter der Leitlinie von „Europa in Wissenschaft und Politik“ treffen sich hier alljährlich auf Einladung der Hanns Seidel Stiftung und der Konrad Adenauer Stiftung Staats- und Europarechtler_innen, Ökonom_innen und Politikwissenschaftler_innen, die sich zentral mit Forschungsfragen zur Europäischen Integration beschäftigen, im Verbund mit Parlamentariern und Parlamentarierinnen der EVP-Fraktion.

Zu Beginn der dritten Sitzungseinheit dieser Tagung hat Nitschke das Impulsreferat zum Thema „Zukunft der Christdemokratie“ gehalten. Moderiert wurde die Sitzung vom Vorsitzenden des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten, David McAllister MdEP. Den Kommentar zu Nitschkes Vortrag übernahm Sven Schulze MdEP.

Nitschkes Ausführungen zum Zustand der christdemokratischen Parteien, die in der EVP-Fraktion im Parlament versammelt sind, stießen vor allem hinsichtlich der programmatischen Zielsetzungen und Möglichkeiten auf große Resonanz im Plenum. Die etwa 50 Abgeordneten und Wissenschaftler_innen diskutierten intensiv und auch kontrovers über normative Leitbilder eines dezidiert christdemokratischen Selbstverständnisses.