Universitätsgesellschaft Vechta verleiht Förderpreise 2017

Die Preisträgerinnen und Preisträger mit Helmut Dornieden (2.v.l.), Uwe Bartels (3.v.l.) und Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt (6.v.l.). Es fehlt Preisträgerin Jana-Katharina Mende.

Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt

Uwe Bartels, Vorsitzender der UGV

Helmut Dornieden, stellvertretender Vorsitzender der UGV

Vizepräsident Prof. Dr. Michael Ewig (Bilder: KFoto/Kokenge)

Am gestrigen Donnerstag, 7. Dezember 2017, kamen mehr als 100 Gäste zur Verleihung der Förderpreise der Universitätsgesellschaft Vechta e. V. (UGV) in die Aula der Universität Vechta. Anlass war die Vergabe von insgesamt 15 Förderpreisen, die die UGV in den Kategorien Bachelor-, Master- oder Doktorarbeit vergab. Außerdem wurde ein Sonderpreis für eine besonders innovative bzw. regional bedeutsame Abschlussarbeit vergeben.

Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt bedankte sich in seinem Grußwort bei der UGV für ihr Engagement, das die Verleihung der Förderpreise an den herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs ermögliche. Er sei froh über diesen Einsatz und die Vielzahl der Mitglieder der UGV, die sich für „ihre“ Universität einsetzten. Für die erfolgreichen Absolvent_innen, die geehrt würden, könne der Preis „ein Impuls für das Berufsleben oder die weitere forschende Tätigkeit sein“ und eine sehr gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Start ins Leben.

Der Vorsitzende der UGV, Uwe Bartels, freute sich über das rege Interesse an diesem „würdigen Rahmen für die Auszeichnung akademischer Leistungen“. Die Vergabe der Förderpreise sei weiterhin ein wichtiges Projekt, das die UGV verfolge, und jedes Jahr ein Highlight. Es sei wichtig, so Bartels, dass die herausragenden Leistungen und die Breite des Themenspektrums der Vechtaer Absolvent_innen öffentlich wahrgenommen werden.

Anschließend zeichnete er gemeinsam mit seinem Stellvertreter Helmut Dornieden die Preisträger_innen aus. Für ihre Bachelorarbeiten wurden Klara Luise Böhm, Madeleine Gänge, Lisanne Habijan, Anna Hegenberg, Quirinus Georg Kauffels und Luisa Olberding mit einem Preisgeld von je 150 Euro geehrt. Jeweils 300 Euro für ihre herausragenden Masterarbeiten erhielten Maike Budtke, Mariko Fukuda, Timo Gänsler, Yousry Hammed, Pascal-Matthias Heidhoff, Hannah Hertema, Rieke Koch und Teresa Weirauch. In Abwesenheit wurde Jana-Katharina Mende der Förderpreis für ihre Dissertation verliehen.

Sonja Döring, Absolventin des Masters Geographien ländlicher Räume – Wandel durch Globalisierung, erhielt für ihre Abschlussarbeit den mit 600 Euro dotierten Sonderpreis für besonders innovative bzw. regional bedeutsame Abschlussarbeiten. Sie hatte zum Thema „Ländliche Regionen als attraktive Lebensräume für Kinder und Jugendliche. Eine Untersuchung in der Gemeinde Grasberg im Rahmen der Studie „Junges Leben im ländlichen Raum““ gearbeitet. Prof. Dr. Michael Ewig, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung und Laudator des Sonderpreises, griff die Frage der Arbeit auf, inwiefern Kinder und Jugendliche, die an der Konzeption und Gestaltung von Angeboten für ihre Zielgruppe partizipierten, später davon profitieren bzw. Nutznießer seien. Er verwies auch auf die produktive Verzahnung von Forschung und Gesellschaft, die sich an Dörings Arbeit wunderbar zeigen lasse.

Musikalisch gestaltet wurde die Preisverleihung vom Trio „2 und 4“. Bei einem Umtrunk ließen die Preisträgerinnen und Preisträger den Abend gemeinsam mit Familie, Freund_innen und Gutachter_innen ihrer Arbeiten ausklingen.

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Die Preisträger_innen und ihre Themen

Klara Luise Böhm, BA, Soziale Arbeit
„Optimierung des symbolbasierten Talkerprogramms (für den Bereich symmetrische Kommunikation) zum Abbau bestehender Kommunikationsbarrieren zwischen P 8 (mit geistiger Behinderung) und Fachkraft“

Madeleine Gänge, BA, Kulturwissenschaften
„Die Beziehung zwischen Suizid und sozialer (Des-)Integration. Eine wissenschaftliche Untersuchung am Beispiel Südkoreas“

Lisanne Habijan, BA, Soziale Arbeit
„Training der Empathiefähigkeit“

Anna Hegenberg, BA, Anglistik
“The Struggle between Nature and Civilisation as Portrayed by the Stark Family and the Direwolves in the A Song of Ice and Fire Novels”

Quirinus Georg Kauffels, BA, Sozialwissenschaften
„Zum Genderdiskurs der aktuellen öffentlichen Politik“

Luisa Olberding, BA, Biologie
„Konfliktmanagement und Deeskalationsverhalten von Polarfüchsen (Alopex lagopus) im Osnabrücker Zoo“

Maike Budtke, MA, Germanistik
„Die Aneignung von Welt durch den reflexiven Umgang mit Sprache im Deutschunterricht der Primarstufe“

Mariko Fukuda, MA, Designpädagogik
„Werkunterricht im digitalen Zeitalter. Die Bedeutung des Werkens in einer digitalisierten Gesellschaft“

Timo Gänsler, MA, Politikwissenschaft
„Der Fähigkeitenansatz nach Martha Nussbaum in seiner Bedeutung für den Politikunterricht“

Yousry Hammed, MA, Politikwissenschaft
„Der politische Islam in Ägypten am Beispiel der Muslimbruderschaft“

Pascal-Matthias Heidhoff, MA, Geographie
„Reaktionen von Kommunen auf den demographischen Wandel. Eine empirische Untersuchung in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein“

Hannah Hertema, MA; Geographie
„Das Schulbuch als Medium im Geographieunterricht – eine quantitative empirische Studie“

Rieke Koch, MA, Sachunterricht
„Stand und Perspektiven der Forschung zur Holocaust Education in der Grundschule aus Sicht von Expert*innen – eine Diskussion für den Sachunterricht“

Teresa Weirauch, MA, Anglistik
„Testung der englischen Sprechfertigkeiten von Grundschulkindern. Eine empirische Studie zur Teilkompetenz „an Gesprächen teilnehmen““

Jana-Katharina Mende, Dissertation, Germanistik
„Das Konzept des Messianismus in der polnischen, französischen und deutschen Literatur der Romantik“

Sonja Döring, MA, Geographie
Sonderpreis für besonders innovative bzw. regional bedeutsame Abschlussarbeiten
„Ländliche Regionen als attraktive Lebensräume für Kinder und Jugendliche. Eine Untersuchung in der Gemeinde Grasberg im Rahmen der Studie „Junges Leben im ländlichen Raum““