Universität Vechta Partner im Verbundprojekt "Nachhaltigkeit an Hochschulen"

Wie lassen sich Prozesse zur Entwicklung (Implementierung und Etablierung) von Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen verankern? Und wie lässt sich die Nachhaltigkeitsberichterstattung von deutschen Hochschulen professionalisieren? Mit diesen Fragen befasst sich ein neues Verbundvorhaben, an dem die Universität Vechta beteiligt ist: „Nachhaltigkeit an Hochschulen (HOCHN): entwickeln – vernetzen – berichten“ ist der Titel des Projekts, das mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert wird. Das Projekt HOCHN wird für zwei Jahre (November 2016 – Oktober 2018) mit einer Summe von rund 2,5 Mio. Euro gefördert, wovon ca. 120.000 Euro an die Universität Vechta gehen werden.

Insgesamt sind zehn Hochschulen aus ganz Deutschland an dem Verbundprojekt beteiligt; die Leitung übernimmt die Universität Hamburg. Weitere Partner sind die Freie Universität Berlin, die Universität Bremen, die Technische Universität Dresden, die Universität Duisburg-Essen, die Leuphana Universität Lüneburg, die Ludwig Maximilians-Universität München, die Universität Tübingen, die Hochschule Zittau/Görlitz sowie die Universität Vechta.

Gesamtziel des Vorhabens HOCHN ist die Förderung nachhaltiger Entwicklung an Hochschulen in Deutschland innerhalb aller relevanter Handlungsfelder (Forschung, Lehre, Betrieb, Governance, Nachhaltigkeitsberichterstattung und Vernetzung). Vier Teilziele werden durch HOCHN im Einzelnen adressiert:

  1. Etablierung eines Netzwerks zum Erfahrungsaustausch bzgl. nachhaltigkeitsorientierter Hochschulentwicklung,
  2. Entwicklung eines gemeinsamen Nachhaltigkeitsverständnisses an Hochschulen in Deutschland,
  3. Förderung nachhaltiger Hochschulentwicklung durch die Ableitung geeigneter Unterstützungsmaßnahmen und
  4. Erstellung von (integrativen) Leitfäden zur nachhaltigen Hochschulentwicklung.


Ziel des Arbeitspakets Governance im Verbund HOCHN, das von der Universität Vechta zusammen mit der Freien Universität Berlin durchgeführt wird, ist die Identifikation von Governance-Mechanismen bei der Implementierung von Nachhaltigkeitsprozessen und -prinzipien in den am Verbund beteiligten Hochschulen.

An der Universität Vechta wird das Projekt von Prof. Dr. Marco Rieckmann (Department I – Erziehungswissenschaften, Arbeitsbereich Hochschuldidaktik) geleitet. „Das Projekt wird auch einen guten Rahmen bieten, um an der Universität Vechta die Prinzipien der Nachhaltigkeit weiter in Forschung, Lehre und Betrieb zu verankern“, freut sich Rieckmann, der seit 2015 Nachhaltigkeitsbeauftragter der Universität ist und in dieser Funktion u.a. die Arbeitsgruppe „Nachhaltige Hochschule“ koordiniert.