Trauer um Prof. em. Dr. phil. Alwin Hanschmidt

Prof. em. Dr. phil. Alwin Hanschmidt ist am 16.01.2020 im Alter von 82 Jahren unerwartet verstorben. Aufgewachsen in Rietberg in Westfalen legte er in Wiedenbrück das Abitur ab und studierte anschließend Geschichte, Germanistik, katholische Theologie, Philosophie und Pädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Im Jahr 1967 promovierte er an der Universität Münster über „Franz von Fürstenberg als Staatsmann. Die Politik des münsterschen Ministers 1762-1780“.
Alwin Hanschmidt wurde 1975 zum ordentlichen Professor für Didaktik der Geschichte mit dem Schwerpunkt Neuere Geschichte an der Universität Osnabrück, Abteilung Vechta, ernannt. Als Mitgründer des Instituts für Geschichte und Historische Landesforschung machte er sich um die Entwicklung des Faches Geschichte und den Ausbau des Studienortes Vechta ausgesprochen verdient.
Nach seiner Emeritierung im Jahr 2004 war Professor Hanschmidt präsidialer Beauftragter für das Archiv unserer Hochschule und setzte sich seitdem mit großem Einsatz für den Auf- und Ausbau unseres Universitätsarchives ein. Erst kürzlich wurde ihm anlässlich seines 80sten Geburtstages nochmals eine umfangreiche Festschrift gewidmet.
Mit Alwin Hanschmidt verliert die Universität Vechta einen sehr geschätzten und überaus engagierten Kollegen und Wissenschaftler, dessen zurückhaltende, stets freundliche und zugewandte Art uns in positiver Erinnerung bleiben wird. Sein umfangreiches Wissen zum Hochschulstandort Vechta und zur landesgeschichtlichen Forschung wird der Universität fehlen. Wir werden sein Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen.