Transformationstelle Agrar nimmt Arbeit auf

Freuen sich auf die neue Arbeit: v.l. Unipräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt, Geschäftsführerin Dr. Barbara Grabkowsky und Dr. Christian Meyer als Projektreferent.

Am Standort Vechta hat die Geschäftsstelle „Transformationswissenschaften für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsen“ die Arbeit aufgenommen. Sie hat ihren Sitz in den Räumen der Universität. Ziel der zum 01. September neu eingerichteten Stelle ist es, die interdisziplinären Kompetenzen aus Wirtschaft und Wissenschaft in der Region zu bündeln. Damit sollen die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Anforderungen an die Agrar- und Ernährungswirtschaft in den Fokus genommen werden. Die Transformationsstelle Agrar betreuen werden Dr. Barbara Grabkowsky als Geschäftsführerin sowie Dr. Christian Meyer als Projektreferent.

Vorausgegangen war die Gründung eines Transformationsverbundes. Den Kooperationsvertrag unterschrieben haben auf Seite der Wissenschaft die Universität Göttingen, die Tierärztliche Hochschule Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück sowie die Universität Vechta. Auf Seiten der Wirtschaft engagieren sich die Oldenburgische IHK, die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, sowie das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V.

Ferner beteiligt sind der WWF Deutschland, BUND Landesverband Niedersachsen sowie das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

Neben Projekten in der Grundlagenforschung sollen anwendungsbezogene Fragestellungen in nationalen und internationalen Projekten beantwortet werden. Themen sind dabei beispielsweise Stoffstrom- und Nährstoffmanagement, zukünftige Tierhaltungsmodelle, Nutzpflanzenbau, Tiergesundheitsstrategien, Zoonose-Vorsorge, Lebensmittelsicherheit, Risikomanagement und -kommunikation in der Wertschöpfungskette von Stall bis Teller sowie ökonomische Modelle für wettbewerbsfähigen Produktionsverfahren.

Die Koordinierungsstelle an der Universität Vechta wird über 3 Jahre mit jährlich 150.000 Euro finanziert, die hälftig von den fünf beteiligten Hochschulen und der Wirtschaft aufgebracht werden.