Studierende der Universität Vechta sammeln Gestaltungsideen für die Zukunft ihrer Dörfer

Bei dem Projekt von Christin Freese geht es beispielsweise darum, Bewohner*innen ihre Erlebnisse zu bestimmten Orten des Dorfes erzählen zu lassen. (Foto: Christin Freese)

Studentinnen der Universität Vechta erkunden ihre Heimatdörfer und fördern dabei interessante und kreative Ergebnisse zutage. Im Rahmen einer Kooperation des Projekts „Zukunft der Dörfer“ mit einem designwissenschaftlichen Seminar an der Universität Vechta von Dr. Nils Aschenbeck stellen sich die jungen Menschen der Herausforderung, Projektideen und Vorschläge zur Gestaltung ländlicher Räume zu entwickeln. 

Die Ideen sind dabei so vielfältig wie die persönlichen Bezüge der Studierenden zu ihren Heimatdörfern: So lassen sie zum Beispiel Mitbürger*innen kuriose Dorfgeschichten erzählen, teilen und dokumentieren diese digital. Ein Dorfjubiläum, das coronabedingt ausfallen muss, wird digital inszeniert. Social-Media-Konzepte liefern praktische Nachbarschaftshilfe und Umfragetools über Instagram. Beleuchtet werden aber auch Themen wie mangelnde Attraktivität des Dorfes für junge Menschen und das Phänomen der Landflucht. 

Die Dorf-Projekte der Studentinnen eint das Ziel, vor Ort das soziale Miteinander zu fördern, Nähe und Austausch herzustellen und Gemeinschaft zu stärken. Opens external link in new windowEinblicke in die laufenden Projektarbeiten gibt es auf der Homepage des Projekts "Zukunft der Dörfer".