Studienanfänger_innen arbeiten über „Armut im Oldenburger Münsterland“

Prof.in Dr. Christine Meyer (r.) und Annika Gaßmöller aus der Sozialen Arbeit schicken die neuen Studierenden ins Feld.

Was bedeutet „arm“ und wer ist von Armut betroffen? Wie geht die Gesellschaft damit um, welche staatlichen Sicherungssysteme gibt es und was leistet Soziale Arbeit? Diese Fragen sollen die Studienanfänger_innen des Fachs Soziale Arbeit der Universität Vechta in einer Projektarbeit beantworten. Das Fach startet in diesem Wintersemester ein neues Konzept: Anstelle der sonst üblichen Vorlesungen und Seminare beginnen die Erstsemester mit einem eigenständigen Projekt in Kleingruppen zum Thema „Armut im Oldenburger Münsterland“. Dort lernen sie wissenschaftliches Arbeiten am Beispiel eines bedeutenden Themas in der Sozialen Arbeit. Gleichzeitig sollen die Studierenden ihr neues Studienumfeld erkunden und beispielsweise Einrichtungen der Sozialen Arbeit oder koordinierende Stellen der Verwaltung aufsuchen.

„Ziel unserer neuen Studieneingangsphase ist es, die Studierenden von Beginn an selbstständig relevante Themen ihres Studienfachs erkunden zu lassen“, so Fachsprecherin Prof.in Dr. Christine Meyer. „Dies dient auch der Motivation und soll die Anbindung an ihren Studienort und das Oldenburger Münsterland fördern.“ Am Ende der fünf Wochen stellen die Studierenden ihre Ergebnisse in Seminargruppen vor.