Projekt „Zukunft der Dörfer“ veröffentlicht Abschlussbericht

Der Abschlussbericht des Projekts "Zukunft der Dörfer" von der Universität Vechta ist veröffentlicht.

Das Projekt „Zukunft der Dörfer“ der Universität Vechta war 2019/2020 unterwegs im Oldenburger Münsterland, um mit den Menschen vor Ort ins Gespräch zu kommen, ihre Bedürfnisse und drängenden Zukunftsfragen, vor allem aber ihre Ideen und kreativen Ansätze für eine konstruktive Gestaltung der Region zu sammeln. Der Abschlussbericht des Projekts bringt dabei Erfahrungswissen regionaler Akteur*innen und aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zusammen, formuliert Anregungen für zukünftige Entwicklungen und gibt praktische Beispiele, um zum gesellschaftlichen Diskurs beizutragen. Ein zentrales Ergebnis: Bürger*innen fordern mehr Mitsprache, Gestaltungsspielraum und Mitverantwortung für ihre Zukunft.

Bei alltagsrelevanten Themen wie „Alt werden auf dem Land“, der Rolle von Bildung und Arbeit für die Regionalentwicklung oder von Baukultur für Dorfgemeinschaft und regionale Identität haben Vorträge, Planungskonferenzen, Werkstattgespräche und Diskussionsrunden gezeigt, wieviel Potential im meist ehrenamtlichen Engagement der Akteur*innen vor Ort steckt. „Wir waren immer wieder begeistert und beeindruckt von der Kreativität und Tatkraft der Menschen, die manchmal auch gegen Vorbehalte ihre Ideen und Projekte zur Umsetzung bringen“, so die Projektleiterinnen Simone Israel und Christine Lorenz-Lossin. „Gestaltungswillen und pragmatisches Handeln der Bürger*innen als Ressource ländlicher Räume zu erkennen und zu nutzen, wird maßgeblich für die Zukunftsfähigkeit der Region sein.“ Mit dem Projekt „Zukunft der Dörfer“ hat die Universität Vechta gezeigt, wie bereichernd die wissenschaftliche Begleitung und Moderation dieses Diskurses für alle Beteiligten sein kann.

Informationen zum Projekt und Abschlussbericht zum Download unter Opens external link in new windowwww.zukunft-der-doerfer.de.