Projekt „Daseinsvorsorge - kooperativ, innovativ & digital“ ist gestartet

Die Kooperationspartner des Förderprojekts im Sulinger Land (v. l.): Dirk Rauschkolb, Bürgermeister Stadt Sulingen, Stephan Landau, Regionalmanagement Mitte Niedersachsen/sweco GmbH, Jens-Hermann Kleine, Kreisrat Landkreis Diepholz, Rainer Ahrens, Samtgemeindebürgermeister Siedenburg, Helmut Denker, Samtgemeindebürgermeister Schwaförden, Detlef Tänzer, Leiter Fachdienst Kreisentwicklung Landkreis Diepholz, Alisa Koch, Regionalmanagement Mitte Niedersachsen/sweco Gmbh, apl. Prof. Dr. Karl Martin Born, Universität Vechta, Heinrich Kammacher, Samtgemeindebürgermeister Kirchdorf. (Foto: Regionalmanagement Mitte Niedersachsen/sweco GmbH)

Großes Aufgebot in Sulingen: In der vergangenen Woche feierten die Kooperationspartner aus dem Landkreis Diepholz, den Gemeinden Sulingen, Siedenburg, Kirchdorf und Schwaförden sowie der Universität Vechta den Auftakt des Projekts „Daseinsvorsorge – kooperativ, innovativ & digital – Untersuchungs- und Handlungskonzept für den Einsatz digitaler Innovationen im ländlichen Raum am Beispiel des Sulinger Lands.“ Wissenschaftlicher Partner ist das Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) der Universität Vechta in Person von apl. Prof. Dr. Karl Martin Born. Gefördert wird es für ein Jahr mit 37.500 Euro vom Niedersächsischen Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung und begleitet vom Regionalmanagement Mitte Niedersachsen (Planungsbüro SWECO Gmbh, Standort Bremen).

Ziel des Projekts ist, Ideen und Instrumente für Angebote der Daseinsvorsorge zu schaffen, die digital unterstützt sind. Konkret können das zum Beispiel Zugänge zu Post und Telekommunikation, Verkehr, Wohnungswirtschaft, Bildung oder Gesundheit sein. Am Anfang des Vorhabens steht zunächst eine Erhebung zu Bedarfen und Defiziten der Daseinsvorsorge im Sulinger Land. Bürger_innen, Expert_innen sowie Dienstleister sollen befragt werden. Daraus wird abgeleitet, welche Themen schwerpunktmäßig bearbeitet werden. Ob eine Mitfahrapp, Telemedizin oder Online-Shops für (regionale) Produkte für die Nahversorgung – Vieles ist denkbar. Neben den digitalen Lösungsansätzen will das Projekt auch herauszufinden, wo die Stadt und Umlandkommunen zusammenarbeiten können. Als Ergebnis sollen kommunalvernetzte Projektideen mit digitalem Fokus sowie innovative Angeboten der Daseinsvorsorge stehen. Angestrebt wird, diese dann in einem Folgeprojekt umzusetzen.