Politikwissenschaft mit 10. Nachwuchskolloquium

Die TeilnehmerInnen des Kolloquiums mit den Professoren Dr. Peter Nitschke (3.v.l.) und Dr. Karl-Heinz Breier (4.v.r.). (Bild: privat)

Zum bereits zehnten Nachwuchskolloquium des Faches luden am vergangenen Wochenende die Politikwissenschaftler Prof. Dr. Peter Nitschke und Prof. Dr. Karl-Heinz Breier. Hier stellten die Kandidatinnen und Kandidaten, die gerade in den Fächern Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaften und Politikwissenschaft an ihren Bachelor- bzw. Masterabschlüssen arbeiten, ihre Projekte vor. Entsprechend groß war die Bandbreite der vorgestellten Themen, die von der Analyse rechtspopulistischer Terminologien über Betrachtungen zur kolumbianischen Metropole Medellín und die Auswertung der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) bis hin zur kritischen Hinterfragung der europäischen Milchquotenpolitik reichte. Am zweiten Tag lag der Fokus auf den Promotionsarbeiten und der Habilitation, die unter der Betreuung von Nitschke und Breier entstehen. So präsentierte hier unter anderem Rami Georg Johann, derzeit Lehrbeauftragter an der Universität Vechta, erste Überlegungen zu einer Theorie zum Diplomatischen Dienst, während Dr. Alexander Gantschow die ZuhörerInnen auf eine existenzphilosophische Erkundungsreise durch ausgewählte Denkansätze der politischen Bildung mitnahm.
Mit den insgesamt 15 Präsentationen und ihrem Niveau waren die Betreuer mehr als zufrieden. Sie wollen auch weiterhin mit dem Nachwuchs im Rahmen der Kolloquien – und darüber hinaus - im Gespräch bleiben. Denn Wissenschaft als Prozess, der nachvollziehbares Forschen und die Erkenntnis daraus zu erfahrbarem Wissen verdichtet, müsse Aussagen, Verfahren und Theorien immer wieder überprüfen und diskutieren, so Breier und Nitschke.