Neunter gemeinsamer Frühjahrsempfang von Universität und Stadt Vechta

Bürgermeister Helmut Gels, Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt und Traugott Haas. (Foto: Mosbild/Mo Samir)

Am vergangenen Freitag kamen über 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Kirche und Gesellschaft zum neunten gemeinsamen Frühjahrsempfang von Universität und Stadt Vechta zusammen. Unter dem Motto „In Partnerschaft verbunden“ skizzierten Bürgermeister Helmut Gels und Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt die gemeinsamen Projekte. Gemeinsam gestalten und bewegen, in Vechta, für Vechta: Das wollen die Häuser tun, darin waren sie sich einig. Bedingt durch die Sanierung der Universitätsaula fand auch der neunte Empfang im Rathaus statt.

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Als Beispiele für die gemeinsame Arbeit skizzierte Bürgermeister Gels das Artist in Residence-Programm, das 2019 zum sechsten Mal durchgeführt wurde. Künstlerin Wiebke Wilms wird am 8. Mai die Ergebnisse ihres stadtweiten Kunstprojektes „Jeder Schnipsel zählt“ als Gesamtwerk im Rathaus vorstellen. Ein weiteres gemeinsames Anliegen, das bald seinen Abschluss findet, ist die Sportstättenentwicklung in der Stadt, im Rahmen dessen auch der Uni-Sportplatz grundlegend saniert und modernisiert wurde. Neben einer Tartanbahn wurden weitere Wettkampfanlagen für Kugelstoßen, Weitsprung und Hochsprung sowie ein automatisch bewässerter Fußballplatz auf den neuesten Stand gebracht.

Präsident Schmidt schloss sich in seiner Rede dem von Gels postulierten Motto „Unglaubliche Vielfalt, immer in Bewegung, aber immer gemeinsam und miteinander“ an. Er führte die Zusammenarbeit im Projekt „Campus inklusiv(e)“ an, ein inklusives Wohnprojekt für Menschen mit Beeinträchtigung und Studierende im Landkreis Vechta. Die konzeptionelle Umsetzung des Wohnprojekts, das von der St.-Georg-Stiftung und der Andreasstiftung getragen wird, wurde in einer Kooperation mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fächer Gerontologie, Soziale Arbeit und Erziehungswissenschaften der Universität Vechta auf den Weg gebracht. Für Vechta arbeite auch der Bus „MoKuLab“, das mobile Kulturlabor, das demnächst auf den Straßen der Region unterwegs sein werde und Projekte und Aktionen von Vechtaer Studierenden in Kindergärten, Schulen, Altenheime, Jugendtreffs, Flüchtlingsunterkünfte, aber auch öffentliche Plätze bringen werde.

Ganz anschaulich verkörperte die Zusammenarbeit von Stadt und Universität Traugott Haas, Wissenschaftlich-Künstlerischer Mitarbeiter im Studienfach Designpädagogik der Universität. Gemeinsam mit dem Museum Vechta zeichnet er für die aktuelle Sonderausstellung Typosafari Vechta verantwortlich. Darin haben Studierende den Blick auf Vechta geworfen und prägende typographische Momente der Stadt festgehalten, so Haas. An insgesamt 33 Beispielen präsentieren sie im Museum im Zeughaus die Ergebnisse ihrer Streifzüge durch Vechta, kombiniert mit Exponaten, die stellvertretend für die ausgewählten Orte stehen. Die Ausstellung ist noch bis 14. Juli 2019 zu sehen.

Beim anschließenden Mittagsimbiss und Musik vom Duo Viva la Musica, Regina Barthel (Saxophon) und Felix Holzenkamp (Kontrabass), klang der Empfang mit einem geselligen Austausch aus.