Neue ERASMUS-Partnerschaft mit der Universität Lublin

(v.l.): Dekan Prof. Dr. Peter Nitschke, Dr. Andrzej Tucki, Studiendekan apl. Prof. Dr. Karl Martin Born, Prof. Dr. Kim Schumacher. (Bild: Lee)

Zum Auftakt der im Oktober 2017 frisch unterschriebenen Partnerschaft zwischen der Universität Vechta und der Maria Curie Skłodowska Universität (UMCS) in Lublin besuchte Dr. Andrzej Tucki von der Fakultät für Geowissenschaften und Raumplanung die Universität Vechta. Es fand ein intensiver Austausch im ISPA/Fach Geographie und in der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften zur künftigen Kooperation statt.

Die UMCS ist eine 1944 gegründete Volluniversität im Osten Polens mit über 21.000 Studierenden an 11 Fakultäten. Als nach eigener Darstellung internationalste Universität Polens, mit mehreren englischsprachigen Studiengängen, ist die UMCS ein attraktiver Partner für die Universität Vechta. Es wurde ein Austausch auf allen Ebenen vereinbart: Studierende, Wissenschaft und Verwaltung. Mit dem International Office besprach Tucki die Gegebenheiten für Incoming und Outgoing Studierende.

Der Gast besuchte Vechta auf Einladung von Prof. Dr. Kim Schumacher, dem derzeitigen Verwalter der Professur für Regionalentwicklung und Initiator der neuen Erasmus-Partnerschaft. Neben dem fachlichen Dialog mit dem ISPA-Team gestaltete Tucki Lehrveranstaltungen zur Tourismusgeographie im Masterstudiengang ‚Geographien ländlicher Räume – Wandel durch Globalisierung’. Zudem fanden Gespräche zu künftigen Konferenzen des Netzwerks der “Permanent European Conference for the Study of the Rural Landscape” (PECSRL), dessen Präsident apl. Prof. Dr. Karl Martin Born ist.

Mit dem Dekan der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften, Prof. Dr. Peter Nitschke, fand ein Austausch zur künftigen Kooperation statt. Von Interesse ist hierbei die Ausweitung des Austauschs über die Geographie hinaus und insbesondere künftige Kooperationen im Bereich der Forschung sowie Projektanträgen z.B. im Rahmen von INTERREG, EU-COST oder künftigen Ausschreibungen der DFG für Deutsch-Polnische Forschungsprojekte (Beethoven).

Ein Gegenbesuch von Vechtaer Wissenschaftler_innen ist für das Sommersemester 2018 geplant.