Mentoring-Visit im Projekt „Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education“

Zum Mentoring-Visit in Vechta: Jozefien de Marrée (Mitte) mit Karin Bokop (l.) und Prof. Dr. Marco Rieckmann. (Bild: Ludwig)

Im Rahmen des EU-geförderten Projekts EnRRICH  besuchte Projektleiterin Jozefien de Marrée (Frije Universiteit Brussel) vom 13.-15. Dezember 2016 die Universität Vechta sowie den Science Shop Vechta/Cloppenburg. Während des Besuchs wurden im Rahmen des projektinternen Mentorings Chancen, aber auch Schwierigkeiten des Vechtaer „Wissenschaftsladens“ besprochen sowie Methoden der Vernetzung von Wissenschaft und Gesellschaft beider Partner ausgetauscht.
Zudem gab de Marrée einen Workshop zum Thema „Responsible Research and Innovation in Higher Education“ für Lehrende der Universität Vechta sowie andere Interessierte, um die Integration des RRI-Konzepts in die Curricula der Universität zu stärken. Dabei wurde sowohl auf Beispiele aus Brüssel, als auch auf das im Rahmen des EnRRICH-Projekts veranstaltete Seminar „Über den Tellerrand – Partizipative Forschung mit Menschen aus der Region“ verwiesen, das im Sommersemester 2016 durch Prof. Dr. Marco Rieckmann und Christine Gröneweg organisiert und durchgeführt wurde.
Während des Austausches gab es zudem Gespräche mit Prof. Dr. Michael Ewig, Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung, einen Austausch mit den Abteilungen Forschungsmanagement, EU-Büro und Transfer sowie eine Diskussionsrunde im Science Shop in Cloppenburg.

Über EnRRICH
Das Projekt EnRRICH (Enhancing Responsible Research and Innovation through Curricula in Higher Education, gefördert im Programm Horizon 2020 der Europäischen Union 07/2015-12/2017) umfasst insgesamt 13 Partnerinstitutionen (Hochschulen, Forschungseinrichtungen und CSO). Es hat zum Ziel, die Leistungsfähigkeit von Studierenden und Lehrpersonal in der Hochschullehre dahingehend zu stärken, dass sie Fähigkeiten, Wissen und Einstellungen im Hinblick auf verantwortungsvolle Forschung und Innovation (RRI) in der Lehre entwickeln, um auf Forschungsbedarfe der Zivilgesellschaft (z.B. durch Civil Society Organizations artikuliert) reagieren zu können. Hierzu werden „good practices“ und relevante Ressourcen identifiziert, entwickelt, gelenkt und verbreitet, um die fünf Kernelemente von RRI, dazu gehören auch Transparenz und Partizipation, in der akademischen Lehre in Europa zu verankern. Im Projekt sind folgende übergeordnete Ziele festgelegt:

  • Entwicklung eines gemeinsamen Verständnisses von RRI in der Hochschullehre
  • Begleitung und Entwicklung von RRI Lehrpraktiken in Form eines Multi-Stakeholder-Dialogs
  • Wissenschaftsläden und andere Austauschformen zwischen Gesellschaft und Wissenschaft für RRI zu nutzen
  • Den internationalen Dialog über Aufnahme von RRI in die Lehre anzuregen
  • Lokal, regional als auch transnationale Partnerschaften und Vernetzung zwischen den unterschiedlichen Akteuren zu schaffen und zu stärken.

Projektleiter des EnRRICH-Projektes seitens der Universität Vechta ist Prof. Dr. Marco Rieckmann, die Projektdurchführung liegt im Science Shop Vechta/Cloppenburg bei Karin Bokop.