Mehr als vorbildlich: Einweihung von Mensa und Bistro an der Universität Vechta

Bei der Schlüsselübergabe (v.l.n.r.): Florian Steinhoff vom staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland, Stefan Kobilke, Geschäftsführer Studentenwerk Osnabrück, Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt sowie Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur.

„Gutes Essen und eine angenehme Atmosphäre gehören zu den wichtigen Standortfaktoren universitären Lebens“, sagte Prof. Dr. Burghart Schmidt. Mit Björn Thümler, niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, Stefan Kobilke, Geschäftsführer Studentenwerk Osnabrück, und Florian Steinhoff vom staatlichen Baumanagement Osnabrück-Emsland hat der Universitätspräsident am Montag, 21. Oktober, die Mensa der Universität eingeweiht. Für Stimmung sorgte das Schlagzeugensemble zak!bum mit einer „Kleinen Tischmusik“.

Unter anderem 14 Fachplaner sowie 25 Firmen – zum Großteil aus dem Bereich Weser/Ems –  waren an der Umsetzung beteiligt. Das Staatliche Baumanagement (SB) Osnabrück-Emsland hat innerhalb von nur 21 Monaten die vorhandene Mensa inklusive der Cafeteria grundsaniert. Mit Gesamtkosten in Höhe von 10,7 Millionen Euro blieb das Staatliche Baumanagement innerhalb des Kostenrahmens. Damit sei die Planung fast exakt eingehalten worden, sagte Thümler, Die Arbeit sei vorbildlich, lobte der Minister.

Die Inbetriebnahme der Mensa erfolgte im Frühjahr 2019. „Dass wir die Baumaßnahme erfolgreich abschließen konnten, ist dem großen Engagement aller Beteiligten zu verdanken“, sagte Florian Steinhoff, stellvertretender Amtsleiter des SB Osnabrück-Emsland, nichts sei „angebrannt“. Mensa und Bistro erstrecken sich auf einer Nutzfläche von 2.200 Quadratmetern. Neben einer eigens eingerichteten Lernlandschaft, bieten 68 Tische und mehr als 480 Stühle genügend Platz für Essen, Trinken und Beisammensein.

„Neueste Küchentechnik sowie größere und lichtdurchflutete Gasträume bieten beste Rahmenbedingungen und ein kulinarisches Erlebnis“, sagte Stefan Kobilke, Geschäftsführer des Studentenwerks Osnabrück. Seit Gründung der Mensa an der Universität Vechta ist das Studentenwerk Osnabrück deren Betreiber. „Ich freue mich sehr, dass unsere im Jahr 1981 erbaute Mensa – die der gewachsenen Studierendenzahl nicht mehr gerecht wurde – nach ihrer Erweiterung und Modernisierung rund 1.500 Gäste täglich mit frischem Mittagessen versorgen kann. Darüber hinaus sind in Zukunft noch mehr regionale und fair gehandelte Produkte in Planung“, sagte Universitätspräsident Burghart Schmidt. Und das Essen kann sich schmecken lassen: insgesamt 18 Mal sei die Mensa „von dem Studentenmagazin ,UNICUM‘ ausgelobten Preis des ,Goldenen Tabletts‘ ausgezeichnet. Und zwar in unterschiedlichen Kategorien“, sagte Thümler und ist sich sicher, dass nächste Auszeichnungen bald folgen werden.

Fleisch, Fisch oder vegetarische Kost bietet die Mensa in unterschiedlichen Variationen. Seit Eröffnung gibt es eine offene Salatbar. Vegane und vegetarische Essen sind somit kein Problem. An den unterschiedlichen Ausgabestellen lassen sich individuelle Menüs selbst zusammenstellen. Neu ist zum Beispiel auch der „schnelle Teller“. Der eilige Gast erhält so in kürzester Zeit sein Tagesmenü. Junge Gäste können sich in der Spielecke die Zeit vertreiben. Auch die Multifunktionalität der Mensa- und Bistro-Räume hob Unipräsident Schmidt hervor. Angesichts der knappen Raumsituation wäre dies sehr hilfreich.

Das Bistro wartet zum Frühstück mit Kaffee und Snacks auf. Am Nachmittag stehen Kuchen, belegte Brötchen, Eis, Schokoriegel, selbstgebackene Waffeln und mehr auf dem Speiseplan. Somit ist Flexibilität mit dem Angebot in Mensa und Bistro garantiert.

BILDERGALERIE