Lehramtsstudierende präsentieren Arbeiten des „Forschenden Lernens“

Die ausgezeichneten Student_innen (v.l.) Lara Schumacher, Jan-Hendrik Korte, Sabrina Simon, Kristin Neubert, Tessa Post, Kirsten Hollander, Louisa Janßen, Marina Büter und Lena Sieve

Die Projekte wurden von den Studierenden auf kreative Weise präsentiert; hier ein Ausschnitt aus der Präsentation Lena Sieve zu mental maps von Schulkindern.

Am vergangenen Freitag, 8. Februar 2019, präsentierten Studierende des Masters of Education ihre Arbeiten aus dem „Projektband“. Drei Semester lang arbeiteten die künftigen Lehrerinnen und Lehrer an einem selbst gewählten Forschungsprojekt. Mit dabei waren Studierende der Fächer Katholische Theologie, Geographie, Mathematik und Sachunterricht. Die Themen ihrer Forschungen reichten von Analysen des Unterrichtseinstiegs über Verwendung digitaler Medien im Unterricht bis zur Offenlegung von mental maps von Schüler_innen zum Schulweg.

Eine interdisziplinäre Jury aus Lehrenden, Mitarbeitenden und Studierenden wählte aus den Arbeiten die drei besten aus. Sie bewerteten beispielsweise Methodik, Reflexion und Praxisbezug der Projekte. Die Preise, Gutscheine des örtlichen Buchhandels, stiftete das Zentrum für Lehrerbildung, das an der Universität Praxisphase und Projektband im Studiengang Master of Education koordiniert und für die Verzahnung von Wissenschaft und Praxis an Schulen mit verantwortlich ist. In diesem Kontext steht auch die Präsentation der Arbeiten, die ab dem kommenden Jahr öffentlich für alle Interessierten und Fachleute aus Schulen oder Studienseminaren stattfinden wird.

Hintergrund
Das Projektband wurde im Rahmen der Reform der Lehramtsstudiengänge („GHR 300“) entwickelt. Fragestellungen, die sich aus der schulischen Praxis ergeben, sollen darin mit wissenschaftlichen Methoden systematisch untersucht werden. Studierende sollen so sukzessive einen wissenschaftsgeleiteten Blick für ihr späteres Berufsfeld entwickeln.

Preise will das Zentrum für Lehrerbildung künftig regelmäßig für die besten Arbeiten im Projektband vergeben. Als Jury fungieren der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung Prof. Dr. Michael Ewig, Prof.in Dr. Karin Zimmer (Erziehungswissenschaften), Christina Plath (Gleichstellungsbüro), Dr.in Julia-Carolin Brachem (Graduiertenzentrum i.G.) und Student Kevin Wessling.