Kräfte bündeln und gemeinsam an einem Strang ziehen

(v.l.n.r.) Dr. Christian Meyer, Dr. Barbara Grabkowsky, Silvia Breher, Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt, Dr. Johannes Wilking.

Zu einem Austausch in kleiner Runde kam die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher am 4. April 2018 an die Universität Vechta. Sie informierte sich über Planungen, in Niedersachsen künftig den ländlichen Raum und die Agrar- und Ernährungswirtschaft noch stärker in den wissenschaftlichen Fokus zu nehmen. Zu dem Treffen hatte die seit Herbst letzten Jahres an der Universität ansässige Transformationsstelle agrar eingeladen. Im Gespräch ging es um die besonderen Herausforderungen einer landwirtschaftlichen Intensivregion wie das Oldenburger Münsterland.

Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt sagte: „Die Frage, wie die ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen die Agrar- und Ernährungswirtschaft verändern werden, ist ein Thema, das für die Region eine große Bedeutung hat. Daher ist es ein zentrales Anliegen der Wissenschaft, die Kompetenzen zu bündeln, um die Frage zu beantworten.“ Die Universität Vechta werde auch deshalb ihr Forschungs- und Studienprofil in diesem Bereich weiter schärfen.

Die Geschäftsführerin der Transformationsstelle agrar, Dr. Barbara Grabkowsky, ergänzte: „Um die Zukunftsfähigkeit der Region zu befördern, sind Grundlagenforschung und anwendungsorientierte Forschungsprojekte zentrale Bausteine. Damit die Erkenntnisse aber auch in die Praxis umgesetzt werden können, müssen Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Wirtschaft an einem Strang ziehen. Mit dem Verbund Transformationswissenschaft agrar, an dem unter anderem fünf niedersächsische Hochschulen aktiv beteiligt sind, haben wir ein Modell etabliert, bei dem diese Voraussetzung erfüllt wird und mit dem wir an der Zukunftsfähigkeit der Agrarwirtschaft arbeiten können.“

Für die Zukunft wurde vereinbart, den Informationsfluss zwischen Universität und Abgeordnetenbüro zu intensivieren. Eine Einladung zur Auftaktveranstaltung des Verbundes „Transformationswissenschaft in der agrarischen Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ bekam Silvia Breher bereits mit auf den Weg.