Kick-off im Promotionsprogramm „Dörfer in Verantwortung“

Die Vechtaer Professoren apl. Prof. Dr. Karl Martin Born (2.v.l.) und Prof. Dr. Uwe Fachinger (9.v.l.) mit ihren KollegInnen und den StipendiatInnen in Hannover. (Bild: Born)

Am 5. und 6. Mai trafen sich in Hannover erstmals die zwölf Stipendiatinnen und Stipendiaten des Niedersächsischen Promotionsprogramms „Dörfer in Verantwortung – Chancengerechtigkeit in ländlichen Räumen sichern“, das von 2016 bis 2018 gemeinsam von den Universitäten Vechta und Hannover sowie der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen durchgeführt wird. Der Sprecher des Promotionsprogramms, apl. Prof. Dr. Karl Martin Born (Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten an der Universität Vechta), konnte neben den StipendiatInnen auch fünf der beteiligten HochschullehrerInnen begrüßen.

Das Promotionsprogramm greift Fragestellungen auf, die der wirtschaftliche Strukturwandel und die aktuelle demographische Entwicklung aufgeworfen haben: Elementar für BürgerInnen, Verwaltung und Politik ist dabei die zukünftige Ausgestaltung der technischen und sozialen Infrastrukturen, die die Daseinsvorsorge in den Dörfern sichern. Hierzu gehören insbesondere die Nahversorgung, Mobilität, Bildung und Gesundheitsvorsorge. Es ist somit thematisch auf die Analyse der von verschiedenen Faktoren beeinflussten Ursachen regionaler Unterschiede aus der Perspektive der Übernahme von Verantwortung bzw. der Konstituierung von Ermöglichungsräumen fokussiert. Es beinhaltet ein strukturiertes Programm aus themen- und methodenbezogenen Seminaren mit raum- und sozialwissenschaftlichen Schwerpunkten. Die dabei entstehenden Promotionsarbeiten sind auf die drei Schwerpunkte „Übernahme von Verantwortung im eigenen Dorf“, „Übernahme von Verantwortung mit Anderen“ und „Übernahme von Verantwortung für Andere“ aufgeteilt.

Das erste gemeinsame Zusammentreffen diente zum einen dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch über die jeweiligen Promotionsprojekte, zum anderen der Erarbeitung der Thematik „Governance im Dorf“ im Rahmen des ersten Moduls unter Leitung von apl. Prof. Dr. Karl Martin Born.