Interkulturelle Vernetzung und Sensibilisierung im Klassenzimmer

Die Teilnehmer*innen des Workshops.

Am 18. und 19. Juli 2019 begrüßte das International Office der Universität Vechta 12 Alumni der Partnerhochschulen Prishtina (Kosovo) und Shkodra (Albanien) zu einem zweitägigen Workshop. . Die Veranstaltung „Reach Out! Interkulturelle Vernetzung und Sensibilisierung im Klassenzimmer“ richtete sich an Alumni, die als (Austausch-)Studierende mehrere Monate an der Universität Vechta oder einer anderen deutschen Hochschule verbracht haben und sich auf den Beruf als Deutschlehrer*innen vorbereiten oder bereits als solche tätig sind. Darüber hinaus nahmen auch interessierte Studierende der Universität Vechta an den Seminaren teil.

Im Seminar informierten sich die Teilnehmer*innen über Möglichkeiten für den interkulturellen Austausch und die internationale Vernetzung von Schulen; Chancen, Herausforderungen und konkrete Maßnahmen interkultureller Vernetzung und Sensibilisierung im schulischen Kontext wurden gemeinsam mit universitätsinternen und externen Referent*innen in Bezug auf das eigene Heimatland und die eigene berufliche Zukunft erarbeitet und diskutiert. Beiträge zu den Themen vorurteilsbewusste Bildung und die Berücksichtigung der interkulturellen Dimension in der Unterrichtsgestaltung waren ebenso Teil des Programms wie Erfahrungsberichte zur Organisation von Schüleraustauschprogrammen und eine Einführung in die Vernetzungsplattform eTwinning.

Ziel des Workshops war es auch, die Teilnehmer*innen als Multiplikator*innen in ihren Heimatländern zu gewinnen, um langfristig eigene Vernetzungsprojekte zu initiieren und zum Aufbau der erforderlichen Unterstützungsstrukturen beizutragen. Durch die Sensibilisierung ihrer Schüler*innen für interkulturelle Fragestellungen und die Initiierung von Austauschprozessen nicht nur mit deutschen Schulen, sondern auch mit Schulen des Nachbarlandes, soll ein Beitrag zur grenzübergreifenden Verständigung in der Region West-Balkan geleistet werden.  

In einem Aufbauworkshop im Februar 2020 werden einzelne inhaltliche Aspekte vertieft. Gefördert werden die Veranstaltungen vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).