Herausragende Leistungen geehrt: 37 Deutschlandstipendien an der Universität Vechta vergeben

Die Stipendiat*innen des Deutschlandstipendiums 2019/2020 an der Universität Vechta mit ihren Stifterinnen und Stiftern.

Gut ausgebildeter Nachwuchs ist für eine Gesellschaft unabdingbar. Deshalb unterstützen Institutionen und private Förderer engagierte und talentierte Studierende. Am Dienstag, 5. November haben 37 Studierende in einer Vergabefeier an der Opens external link in new windowUniversität Vechta ihre Deutschlandstipendien überreicht bekommen. Sie erhalten ein Jahr lang monatlich 300 Euro, finanziert zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von privaten Fördernden. Mit den ausgezeichneten Studierenden feierten zahlreiche Förderer*innen, sowie Familien und Freunde. Henning Kreutzhecker, Alumnimanager der Universität Vechta und selbst einmal Deutschlandstipendiat, führte durch das Programm. Musikalisch begleitete Maximilian Schneider die Veranstaltung am Klavier.

„Mit ihrem Engagement übernehmen Sie, liebe Stipendiatinnen und Stipendiaten, Verantwortung für Ihre Mitmenschen und die Welt, in der Sie in Zukunft leben möchten“, sagte Universitätspräsident Burghart Schmidt. Das dies gelinge, sei auch den Fördernden zu verdanken. Mit einigen von ihnen sprach Schmidt über deren Intention: Für Carl Leiber sei es beispielsweise wichtig, dass die Studierenden auch am kulturellen Leben teilnehmen könnten und sich in ihrer Freizeit nicht ausschließlich auf ihre Nebenjobs konzentrieren müssten, sagte der Kaufmann aus Cloppenburg. Sandra Sollmann, erste Stadträtin der Stadt Vechta, kam auf Bildungsgerechtigkeit zu sprechen. So wäre es ihr ein Anliegen, dass das Studium einkommensunabhängig und auch frei von der sozialen Herkunft sei. Außerdem sei es wichtig, dass der Kontakt zu den Studierenden aufrecht erhalten bliebe und diese auch in Zukunft ihre Fähigkeiten in der Region einbringen würden. Dorothee Welker, Vorsitzende der Welkerstifung, berichtete über die gute Zusammenarbeit von Universität und Stiftung.

Was die Stifter mit ihrer Förderung ermöglichen, zeigten die Statements einiger Stipendiat*innen: Ray Abro hat beispielsweise einen Sohn und Zwillingstöchter. Neben dem Studium engagiert er sich noch im Sanitätsbereitschaftsdienst DRK und in der Kirchengemeinde Delmenhorst. Sarah Unland ist seit 2006 ehrenamtlich in der Kirche Tätig. Darüber hinaus ist die ausgebildete Erzieherin auch Sprachförderkraft in der Kindertagesstätte Abenteuerland. Selbst in der Universität Vechta üben Stipendiat*innen ihre Ehrenämter aus. So zum Beispiel Bräbel Schrand. Sie ist unter anderem Lotsin in der Offenen Hochschule. Hierbei berichtet die Mutter von vier Kindern über Vereinbarkeit von Familie und Studium. Tim Schauder hat eines seiner Ehrenämter sogar vergoldet. Im Hochschulsport gibt er Selbstverteidigungskurse-Kurse. Seine Schüler*innen konnten dank seiner Hilfe unterschiedliche Titel gewinnen. Darüber hinaus konnte der Stipendiat in einem Projekt genügend Geld sammeln, um an der Ostküste Kenias ein Grundstück zu kaufen. Dort soll das erste Rescue-Center des Landes entstehen, das speziell Kindern mit Beeinträchtigung eine gerechte Chance auf ein gute leben geben soll. Das Deutschlandstipendium helfe somit nicht nur den Geförderten, sondern auch der Region, den Menschen in und um Vechta und darüber hinaus, schließt Kreutzhecker ab.

Seit dem Semester 2011/12 wurden 254 Deutschlandstipendien an der Universität Vechta vergeben. Weitere Informationen zum Opens external link in new windowDeutschlandstipendium an der Universität Vechta stehen online oder gibt es beim Alumnimanager der Universität Vechta Henning Kreutzhecker: 04441/15520; Opens window for sending emailhenning.kreutzhecker[at]uni-vechta[dot]de.

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