Herausragende Leistung und besonderes Engagement - 36 Deutschlandstipendien an der Universität Vechta vergeben

Im „Jahrbuch Deutschlandstipendium 2020/21“ gibt es viele positive Beispiele für eine gelungene Beziehung zwischen Fördernden und Stipendiat*innen.

Gute wissenschaftliche Ausbildung ist wichtig – für die Region und darüber hinaus. Deshalb unterstützen Institutionen sowie private Fördernde engagierte und talentierte Studierende der Universität Vechta. In Jahren ohne Pandemie kommen alle Beteiligten zu Feierlichkeiten an der Hochschule zusammen. In Jahren mit einem sich ausbreitenden Corona-Virus lassen es sich Fördernde und Studierende aber nicht nehmen, in Kontakt zu treten. Sei es mit persönlichen Botschaften, im direkten digitalen Austausch oder im nun downloadbaren „Jahrbuch Deutschlandstipendium 2020/21“.

„Ein zentraler Aspekt des Deutschlandstipendiums ist neben der eigentlichen Förderung auch das Netzwerken“, sagt Alumni- und Fundraisingmanager Henning Kreutzhecker von der Universität Vechta, „So können Kontakte in der Region auf- und später sogar ausgebaut werden“. Beispielsweise kamen in diesem Jahr die Stipendiat*innen, welche die Stadt Vechta fördert, in einer Videokonferenz mit Bürgermeister Kristian Kater zusammen und sprachen über ihre Ehrenämter und die vielen Möglichkeiten von Studierenden in Vechta. Aber auch auf anderen Wegen wurde in Kontakt getreten: Familie Abro – beide Eltern sind Stipendiaten des Programms – dankte ihren Fördernden mit, von den Kindern gemalten Weihnachtsbäumen. Die Gedanken um die persönlichen Finanzen würden durch die Förderung etwas abgemildert werden können, schreiben sie, vor allem in Zeiten von Corona.

Weitere Beispiele für gelungene Beziehungen sind im mehr als 100-seitigen „Jahrbuch Deutschlandstipendium 2020/21“ zu finden. Hier erläutern Fördernde ihre Beweggründe, die 36 Stipendiat*innen richten ihren Dank direkt an die Geldgeber*innen und Vechtaer Almuni schreiben über ihre Zeit in und ihre positiven Erinnerungen an Vechta. Darüber hinaus gibt es einen Rückblick auf die vergangenen Jahre des Deutschlandstipendiums an der Universität.

Opens external link in new windowDas Buch steht zum Download bereit: www.uni-vechta.de/deutschlandstipendium
Gedruckte Versionen sind per Mail an Opens window for sending emailhenning.kreutzhecker[at]uni-vechta[dot]de erhältlich

Die Fördernden 2020/21

Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken im Landkreis Vechta; Bernard und Inge Inhestern; Carl Leiber; Dr. Hildegard Schnetkamp; Franz und Christine Grimme; Freese Feldhaus Partnerschaft mbB; Landessparkasse zu Oldenburg; Landkreis Cloppenburg; Landkreis Vechta; Lenze & Partner GbR; Marius Eriksen Stiftung; OLB-Stiftung; PERSO Plankontor GmbH; Stadt Vechta; Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen; Stiftung der Volksbank Vechta eG; Studentenwerk Osnabrück; Universitätsgesellschaft Vechta e.V.; Welker-Stiftung; Zerhusen Kartonagen GmbH

Wie funktioniert das Deutschlandstipendium?

Opens external link in new windowDas Deutschlandstipendium fördert Studierende mit 300 Euro monatlich – die Hälfte vom Bund und die andere Hälfte von privaten Stifter*innen und Institutionen. Dieses Bündnis aus zivilgesellschaftlichem Engagement und staatlicher Förderung ist das Besondere am Deutschlandstipendium. Gefördert werden Studierende mit guten Noten und Studienleistungen. Ebenso wichtig für eine Förderung ist die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen oder das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg. Die Stipendiat*innen erhalten das einkommensunabhängige Fördergeld (zusätzlich zu BAföG-Leistungen) für mindestens zwei Semester.  So leisten Fördernde mit bereits 150 Euro monatlich einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung von Topkräften in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und allen anderen Bereichen, für die ein Hochschulstudium qualifiziert. Zugleich stärkt ihr Engagement im Verbund mit der Universität Vechta das regionale Netzwerk und das Oldenburger Münsterland.