Forschungsprojekt „Die positive Identität des Nationalen in der Globalisierung“ zu Ende gegangen

Prof. Dr. Peter Nitschke (2.v.l.) und Seul A. Lee (2.v.r.) an der HUFS.

Prof. Dr. Peter Nitschke, Dr. Martin Schwarz, Seul A. Lee.

Im Oktober ist das Forschungsprojekt „Die positive Identität des Nationalen in der Globalisierung“ zu Ende gegangen: Deutschland und Südkorea im Vergleich bei der Integration supranationaler Standards“ zu Ende gegangen. Prof. Dr. Peter Nitschke, Wissenschaft von der Politik, kooperierte dazu seit Anfang 2016 mit Prof. Dr. Meung-Hoan Noh von der Hankuk University of Foreign Studies (HUFS). Das Projekt wurde mit rund 22.000 Euro vom DAAD mit Mitteln des Auswärtigen Amtes gefördert.

Zum Abschluss des Projekts besuchte Prof. Dr. Peter Nitschke mit den beiden wissenschaftlichen Nachwuchskräften Dr. Martin Schwarz und Seul A Lee MA die Partneruniversität in Seoul. Die Partnerschaft besteht seit 2015 und war Voraussetzung für das gemeinsame Projekt. An der HUFS hielt Nitschke einen Vortrag auf dem International Campus, der außerhalb Seouls lokalisiert ist. Schwarz und Lee brachten sich im Rahmen eines von Prof. Dr. Meung-Hoan Noh organisierten Workshops ein. Darüber hinaus hielt Schwarz einen Vortrag an der Seoul National State University, die in ihrem Renommee als die Nr. 1 unter den südkoreanischen Universitäten gilt. Nitschke war zudem zu einem Vortrag an die Korea University gebeten worden - der Nr. 2 im nationalen Ranking – zum Thema „Die Deutsche Wiedervereinigung und der neonationalistische Populismus der Gegenwart“.

Unabhängig vom nun beendeten DAAD-Projekt, strebt Nitschke eine weitere Kooperation mit der Korea University für die Universität Vechta an. Neben zahlreichen Gesprächen mit Wissenschaftler_innen vom European Studies Center der HUFS kam auch ein Gespräch mit Prof. Dr. Kim von der Silla University in Pusan zustande. Darüber hinaus hatten Nitschke und sein Team auch die Gelegenheit an einer Tagung teilzunehmen, bei der Ban Ki-moon als ehemaliger UN-Generalsekretär eine wegweisende Rede zur Frage von „Global Leadership in 21st Century“ hielt.