Erster Spatenstich für den Bau der neuen Wettkampfanlagen an der Uni Vechta

Von links Dr. Marion Rieken, Prof. Dr. Martina Döhrmann, Prof. Dr. Michael Ewig (alle Präsidium Universität Vechta), Fachbereichsleiterin Christel Scharf (Stadt Vechta), Erste Stadträtin Sandra Sollmann, Bürgermeister Helmut Gels, Uni-Präsident Prof. Dr. Burghart Schmidt, Jonas Heidbreder (beauftragter Architekt), Prof. Dr. Iris Pahmeier, Thorsten Schröer (Universität), Lothar Rothermund, Marius Kirchhoff, Rüdiger Holzenkamp (alle Stadt Vechta) und Bernhard Mescher (Firma Borchers).

Die Disziplinen auf dem Sportplatz an der Universität Vechta sind in den kommenden Monaten nicht Laufen und Fußball, sondern Graben und Bauen. Mit den Erdarbeiten hat dort der Bau moderner Wettkampfanlagen begonnen. Nach ihrer Fertigstellung werden diese von Studierenden, Schülern und Vereinssportlern genutzt. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung hatten Bürgermeister Helmut Gels und der Präsident der Universität Vechta, Professor Dr. Burghart Schmidt unterzeichnet. Sie vollzogen nun gemeinsam mit Vertretern beider Einrichtungen den obligatorischen Ersten Spatenstich und betonten dabei die gute Zusammenarbeit zwischen Stadt und Uni – nun auch verstärkt auf sportlichem Terrain.

Der Sportplatz wird mit einer Kunststofflaufbahn für Lang- und Kurzstrecken ausgestattet. Es wird jeweils sechs Bahnen für 400-Meter und 100-Meter-Läufe geben. Zudem entstehen neue Anlagen für Weit- und Hochsprung und Kugelstoßen. Die Kosten des Bauprojekts trägt die Stadt Vechta. Die Universität wird das bestehende Rasenspielfeld mit einer Beregnungsanlage ausstatten lassen.

Entsprechend der unterzeichneten Nutzungsvereinbarung sollen neben den Studierenden der Uni auch Vereine, insbesondere die Leichtathleten der Sportfreunde Niedersachsen (SFN) Vechta, sowie Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule dort zukünftig Sport treiben. Auch anderen Schulen stehen die Anlagen zur Verfügung, vor allem für Bundesjugendspiele. Im Gegenzug kann die Universität die städtischen Sportanlagen im Schulzentrum nutzen. Die Universität ist ein wichtiger Standort für die Sportlehrerausbildung in Niedersachsen. Schon jetzt nutzen Stadt und Universität die jeweiligen Sportanlagen in guter nachbarschaftlicher Kooperation.

Im Rahmen der Sportstättensanierung lässt die Stadt Vechta auch die Anlagen am Oyther Berg für den VfL Oythe sowie das Stadion am Bergkeller, die Heimat von SFN Vechta, modernisieren. Der Stadtrats-Ausschuss für Jugend und Sport hat ein entsprechendes Konzept für die Sportstadt Vechta auf den Weg gebracht. Mitarbeiter der Stadtverwaltung, Mitglieder des Stadtrats sowie die Sportvereine SFN Vechta und VfL Oythe hatten in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Pätzold + Snowadsky zuvor verschiedene mögliche Varianten entwickelt.