Erste Interdisziplinäre Summerschool zum Thema "Geschlechterforschung"

Gelegenheit zum Austausch über Forschungsprojekte gab es bei der Posterpräsentation

Vom 02. bis 06. September fand erstmalig die interdisziplinäre Summerschool „Geschlechterforschung in und zwischen den Disziplinen – Gender als Querschnittsthema in Soziologie, Ökonomie und Bildung“ an der Universität Vechta statt. Rund 40 teilnehmende Studierende, Promovierende und (Nachwuchs-)Wissenschaftler*innen nahmen an den gemeinschaftlich von Julia Hahmann (Professur Transkulturalität und Gender), Ulrike Knobloch (Professur Ökonomie und Gender), Melanie Kubandt (Professur Bildung und Gender), Anna Orlikowski (Koordination ProKo Gender Studies) und Christina Plath (Zentrale Einrichtung „Gleichstellung & Diversität“) organisierten und von studentischen Hilfskräften und der Studierendeninitiative „Queerfolk“ unterstützenden Veranstaltungen teil. Für das vielfältige Programm kamen interne und externe Expert*innen aus der Wissenschaft (u.a. Aysel Yollu-Tok von der HWR Berlin, Judith von der Heyde von der Universität Osnabrück, Jette Hausotter von der HTW Berlin) sowie auch aus der Praxis (Doris Achelwilm, Claudia Czycholl, Iris Pohlkamp) für Vorträge, Workshops und Gesprächsrunden nach Vechta. Darüber hinaus bestand für die Teilnehmenden die Gelegenheit, ihre eigene Forschung innerhalb von moderierten Manuskriptbesprechungen und der Postervorstellung zu präsentieren und zu diskutieren. Den Posterpreis gewann dabei Ann-Christin Kleinert (Universität Vechta, Postertitel: „Zur Bedeutung von Gewerkschaften für die gesellschaftliche Organisation von Reproduktions- und Care-Arbeit“).

Das zentrale Ziel der Summerschool bestand in der inter- sowie transdisziplinären Diskussion von theoretischen, methodologischen und methodischen Gemeinsamkeiten, Unterschieden und Herausforderungen innerhalb der Geschlechterforschung und dem multiperspektivischen Austausch diesbezüglich zentraler Fragestellungen.

Das überaus positive Feedback zum Abschluss der Woche bestätigte die Organisatorinnen in ihrem Anliegen, einen Rahmen zur notwendigen disziplinübergreifenden Bearbeitung und Auseinandersetzung mit Themen der Geschlechterforschung zu schaffen und beizubehalten – oder um es in den abschließenden Worten der Teilnehmenden zu sagen: „Eine zweite Auflage dieser Summerschool zur Weiterführung der Diskussionen wäre nicht nur wichtig, ich würde auch dafür Werbung machen!“.