Eröffnung des Akademischen Jahres 2017/2018

Josey-Maxine Ongsiek (Mitte) wurde mit dem Förderpreis 2017 des Studentenwerks Osnabrück ausgezeichnet. Es gratulierten der kommissarische Geschäftsführer des Studentenwerks, Stefan Kobilke (r.) und Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt.

Über 100 Gäste kamen zur Eröffnung.

Immo Groeneveld spielte an den Congas im Duo mit Pianist Prof. Wolfgang Mechsner.

Prof. Dr. Burghart Schmidt

Kim Nolting und Phillip Wauter sprachen für den AStA. Moderatorin des Abends war Dr. Lydia Kocar (l.).

(v.l.) Die Alumni Andrea Busch, Sascha Homfeldt und Ann-Kathrin Vaske berichteten aus ihrem Studium und jetzigen Tätigkeiten.

Mareike Dickmann und Annika Sewerin vertonten Mendelssohns "Volkslied".

Mit Beiträgen aus "Sport on Stage" begeisterten Studierende des Fachs Sport.

Mit einer festlichen Eröffnung des Akademischen Jahres 2017/2018 begrüßte die Universität Vechta am gestrigen Mittwoch, 11. Oktober 2017, ihre neuen Studierenden. Unter dem Motto „Wir waren alle einmal Erstis“ stellten Professor_innen, Studierendenvertreter_innen und Alumni sich und ihren Werdegang vor und erläuterten, was sie an der Universität aktuell tun oder dort für ihre jetzige Tätigkeit gelernt haben. Außerdem sangen, spielten und tanzten Studierende aus der Musik und dem Sport für die rund 110 Gäste des Abends.

Das Grußwort der Veranstaltung sprach traditionell Universitätspräsident Prof. Dr. Burghart Schmidt. Die feierliche Eröffnung eines Studienjahres stehe symbolisch für die Gemeinschaft einer Hochschule: Wissenschaftler_innen, Lehrende, Studierende und Beschäftigte hätten gemeinsam zum Erfolg der Universität beigetragen, das gelte es zu würdigen. Mit über 1.400 Studierenden im ersten Fachsemester halte die Universität Vechta nahezu den hohen Stand ihrer Studierenden, 5.240 seien es tagesaktuell. Für sie gebe es viele neue Pläne und Entwicklungen, wie die Sanierung der Mensa oder der geplante Neubau der Universitätsbibliothek. Auch die Einrichtung eines neuen Studiengangs konnte Schmidt verkünden: Ab dem Wintersemester 2018/2019 wird es einen Master Management Sozialer Dienstleistungen geben, der an den vorhandenen Bachelorstudiengang anschließt. Zuletzt appellierte der Universitätspräsident an die neuen Studierenden: „Lesen Sie Bücher.“ Allen Hochschulmitgliedern wünschte er, dass sie sich die „Lust am Lehren und Lernen bewahren und Mut und Vertrauen in die eigenen Stärken und deren Entwicklung haben.“

In drei Gesprächsrunden mit Moderatorin Dr. Lydia Kocar stellten sich anschließend Professor_innen, Studierendenvertreter_innen und Alumni vor. Die Dekan_innen der Fakultäten, Prof.in Dr. Nina Oelkers, Prof. Dr. Peter Nitschke und Prof. Wolfgang Mechsner, erinnerten sich an ihre eigene Studienzeit und die Beweggründe für die Fächerwahl. Auf die Frage, welche Fachinhalte sie für ihre Arbeit als Dekan_innen heute nutzen könnten, gab es launige und nicht ganz ernst gemeinte Antworten: Aufeinander hören und Empathie zeigen führte Musiker Mechsner an, ein Wissen über und Bewusstsein von Macht wurde Politikwissenschaftler Nitschke attestiert und der Umgang mit schwierigen Kindern, der Teil der Sozialpädagogik ist, helfe Oelkers auch im Umgang mit Erwachsenen an der Universität.

Kim Nolting und Phillip Wauter, gewählte Referent_innen des Allgemeinen Student*innenausschusses (AStA), machten im Gespräch Werbung für ein Engagement in der Studierendenvertretung. Ob im Fachrat, in Universitätsgremien, dem AStA oder dem Studierendenparlament, das Engagement lohne sich auf jeden Fall. „So kann man seine Uni aktiv mitgestalten und Dinge bewegen“, so der Tenor der beiden AStA-Mitglieder.

Besonderes Engagement zeigte auch Josey-Maxine Ongsiek. Sie wurde mit dem mit 1.000 Euro dotierten Förderpreis 2017 des Studentenwerks Osnabrück ausgezeichnet. Stefan Kobilke, kommissarischer Geschäftsführer des Studentenwerks, überreichte den Preis. „Es ist toll, den Preis nicht für eine Studienarbeit, sondern für soziales Engagement zu vergeben“, sagte er. „Die Tätigkeiten von Frau Ongsiek passen perfekt zum Angebot des Studentenwerks, das die Rahmenbedingungen für ein gelingendes Studieren stellt.“ Als Tutorin für Erstsemester-Studierende und Mentorin für internationale Studierende hilft Ongsiek neu in Vechta Angekommenen, sich an der Universität zu orientieren und die deutsche Kultur kennenzulernen. An Internationalität und Interkulturalität interessiert ist die Studentin, die parallel im Bachelor Combined Studies und Bachelor Management Sozialer Dienstleistungen studiert, schon immer. „Es ist toll, welche anderen Kulturen man kennenlernen kann. Die Koreanerinnen, die ich als Mentorin betreut habe, waren die nettesten und freundlichsten Menschen, die ich jemals getroffen habe.“

In einer letzten Gesprächsrunde stellten sich Alumni der Universität Vechta vor. Sie waren der „lebende Beweis“ dafür, dass ein Studium und die erlernten Kompetenzen zum Erfolg führen: Lehrerin Andrea Busch von der Christian-Hülsmeyer-Schule Barnstorf unterrichtet Sport, Mathematik und Englisch. Gerontologin Ann-Kathrin Vaske war lange wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität und entwickelt jetzt bei einem privaten Bildungsträger Personal- und Organisationsentwicklungskonzepte. Sascha Homfeldt, Absolvent der Sozialwissenschaften mit regionalwissenschaftlichem Schwerpunkt, ist an seiner Alma Mater geblieben und berät heutige Studierende in der Zentralen Studienberatung.

Musikalisch wurde die Veranstaltung begleitet von Immo Groeneveld (Congas) und den Sängerinnen Mareike Dickmann und Annika Sewerin gemeinsam mit Pianist Prof. Wolfgang Mechsner. Zum Abschluss präsentierten die Sportstudierenden Sarah Meyer, André Schröder, Sarra-Babette Zahner und Viktor Eirich tänzerisch und akrobatisch höchst beeindruckend ihre Abschlussarbeiten der Seminare Tanzen und Turnen aus dem letzten Semester.

Anklang bei den Gästen fand auch die Verlosung von Uni-Hoodies, die drei Studierende erhielten.

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