Ergebnisse des Besuchs einer japanischen Delegation im Februar jetzt für Fachdiskussionen und Politikberatung in Japan genutzt

Februar 2020: Fr. Negishi, Fr. Mähs, Fr. Tomomitsu, Fr. Yoshida, Hr. Fachinger (v.l.n.r.). Foto: Ziese

Der Besuch einer japanischen Delegation an der Universität Vechta im Februar 2020 und anderer Einrichtungen in Deutschland sowie der daraus entstandene Bericht bilden nun eine Diskussionsgrundlage für japanische Entscheidungsträger und Entscheidungsträgerinnen in den entsprechenden Fachkreisen sowie in Japans Wirtschaftsministerium. Auf der Konferenz einer gemeinnützigen Organisation zur Erforschung und Entwicklung von Hilfsmitteln, welche 300 Hersteller der Pflegerobotik versammelte, wurde der Bericht ebenfalls vorgestellt.

Bereits im Februar dieses Jahres reisten zwei Expertinnen des Opens external link in new windowJapan Economic Research Instituts (JERI) nach Vechta und ließen sich von Prof. Dr. Uwe Fachinger und Mareike Mähs,Opens external link in new window Institut für Gerontologie (IfG) der Universität Vechta, über den derzeitigen Stand neuer Pflegetechnologien in Deutschland informieren. Die beiden Gäste, Frau Tomomitsu und Frau Negishi wurden von Frau Dr. Yoshida, Dolmetscherin Japanisch-Deutsch, begleitet. Frau Tomomitsu, Leiterin der Studie im Auftrag von JERI, legte nun den abschließenden und ausschließlich in Japanisch verfassten Bericht vor.

Folgende Themen, die während des Besuchs im Februar erörtert wurden, sind Gegenstand des Abschlussberichts: Bedeutung der Pflegerobotik angesichts der demografischen Entwicklung in Deutschland und des Pflegekräftemangels, aktueller Stand der Förderung der Pflegetechnologie in Deutschland und in der EU, aktueller Stand und Perspektive des deutschen Pflegerobotikmarktes, Anwendungsbeispiele (z.B. die Roboterrobbe Paro), mögliche Kostenerstattung für Pflegerobotikprodukte sowie gesellschaftliche Wahrnehmung und Akzeptanz der Pflegerobotik in Deutschland.