Der Mensch – In dir steckt mehr als du denkst!

Prof.in Dr. Marlies Hempel (3.v.l.) mit ihren TutorInnen in der Grundschule St. Antonius Mühlen und Schulleiterin Frau Möhlmann (r.).

Julia Preisigke (l.) und ihre TutorInnen in der Overbergschule Vechta.

Entdeckend lernen beim Kinderforschungstag: Dieses Motto wurde auch in diesem Jahr Wirklichkeit. Am Mittwoch, 18. Januar, konnten 100 Kinder der Grundschule St. Antonius Mühlen unter dem Titel „Der Mensch – In dir steckt mehr als du denkst!“ an 17 Stationen Geheimnisse rund um den Menschen und den Körper lüften. Eine Woche später, am 25. Januar, entdeckten auch rund 200 SchülerInnen der Overbergschule Vechta an 24 Stationen diese Geheimnisse. Möglich gemacht wurde dies von insgesamt 160 Studierenden des Fachs Sachunterricht der Universität Vechta. Sie veranstalteten mit ihrem „Kinderforschungstag“, den sie im Rahmen eines Seminares planen und durchführen, zum neunten und zehnten Mal ein spannendes Programm für SchülerInnen der Klassen 1 bis 4.

An den Stationen lernten die Kinder verschiedenste Fakten rund um den Menschen. „Wie fließt Blut durch unseren Körper?“ „Wer oder was lebt eigentlich auf meinen Händen?“ „Fieber, Schweiß, mir ist heiß - Was kann ich, was ich nicht weiß?“ Aber auch Themen wie „Sind der Rollstuhl und ich ein gutes Team?“ wurden von den Studierenden erarbeitet und kindgerecht aufbereitet. „Uns ist es wichtig, vielfältige Themen beim Kinderforschungstag zu behandeln“, sagt Julia Preisigke, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fach Sachunterricht. „Wir bereiten die Stationen so vor, dass Kinder aller Altersstufen ein ansprechendes und interessantes Angebot erhalten und in forschender Haltung die zentralen Fragen der Station selbst beantworten können.“

Unterstützt werden die Studierenden bei ihren Vorbereitungen von neun TutorInnen. Sie verteilen sich auf die insgesamt fünf Seminare, in denen der Kinderforschungstag vorbereitet wird. Geleitet werden sie von Julia Preisigke und Prof.in Dr. Marlies Hempel, seit 1997 Professorin für die Didaktik des Sachunterrichts an der Universität Vechta. „Das Konzept des Kinderforschungstags ist mittlerweile ein kleiner Exportschlager“, so Hempel. „Mit Mühlen und der Overbergschule sind wir, nach der Alexanderschule im letzten Jahr, nun schon zum dritten Mal Gast in einer Grundschule gewesen. Ich freue mich, dass die Akzeptanz so groß ist. Nicht nur die SchülerInnen lernen an diesem Tag viel, auch den angehenden LehrerInnen ist ein solches Praxisexperiment eine große Hilfe für ihre spätere Tätigkeit.“