DementiaLab 2017: Vechtaer Studierende präsentieren Projektergebnisse

Die TeilnehmerInnen des diesjährigen DementiaLab an der Fachhochschule Dortmund. Vorderste Reihe 2.v.l.: Lea Petersen, Franziska Gabriel, Ulrike Ahnert u. Lisa-Maria Loos. Foto: Ruud Lenssen

Franziska Gabriel (l.) erläutert die Funktionen des interaktiven „d-ball“. Foto: Lea Petersen

Ulrike Ahnert (l.) erläutert das Konzept „Goanstoansitten“. Foto: Traugott Haas

Anfang September fand in Dortmund das DementiaLab 2017 statt. Dazu eingeladen waren Studentinnen aus dem Fach Designpädagogik, die dort ihre Ergebnisse aus dem Projektseminar „Design und Demenz“ (DP 11.2) einem internationalen Fachpublikum präsentierten.
Das DementiaLab ist Teil der groß angelegten Studie “Participatory Design for older people needing care and with Dementia” und wird finanziell durch die Robert Bosch Stiftung gefördert.
Die ausgestellten Konzepte „Goanstoansitten“ (eine Geh-Sitzhilfe) und der Prototyp „d-ball“ (ein interaktiver Ball) fanden bei den Fachleuten großen Anklang. Für die Weiterentwicklung der Ideen und die technischen Weiterentwicklung des Prototypen konnte Unterstützung von Fachleuten aus dem In- und Ausland akquiriert werden.

Für die Studierenden selbst war der fachliche Austausch auf Augenhöhe mit internationalen ExpertInnen ein spannendes und motivierendes Ereignis. Projektleiter Dipl. Des. Traugott Haas: „Es ist sehr schön zu sehen, dass die Studierenden hier auf eine andere Art erleben konnten, auf welche hohem Niveau sich ihre Ergebnisse befinden. Zudem freut es mich sehr, dass allein vier Bachelor-Arbeiten aus dem Projektseminar hervorgegangen sind, die sich mit der weiteren Bearbeitung der Ergebnisse befassen.“

Jetzt blicken alle gespannt auf das kommende Jahr, in der Hoffnung, 2018 in Newcastle dann die weiteren Resultate zeigen zu können.