DAAD fördert Internationalisierungsprojekt der Universität Vechta: „MAPS“

Mit Hochschulen in Italien und Estland kooperiert die Universität Vechta bei dem Projekt „MAPS“.

Mit dem Opens external link in new windowProgramm „Lehramt.International“ fördert der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Opens external link in new windowBundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Projekte zur Internationalisierung der Lehramtsausbildung an deutschen Hochschulen. „International Mobility in the Master of Primary School Education – MAPS“ von der Universität Vechta gehört zu den 19 neu ausgewählten Modellprojekten und wird von 2021 bis 2024 gefördert. Beantragt wurden rund 330.000 Euro.

„Übergeordnet zielt das Projekt auf eine Internationalisierung des Lehramtsstudiums“, erklärt Frederike Bartels. Zusammen mit dem Opens external link in new windowInternational Office (IO) sowie dem Opens external link in new windowZentrum für Lehrerbildung (ZfLB) hat die Professorin für Grundschulpädagogik den Antrag gestellt. „Mit der Freien Universität Bozen (Italien) und der Tallinn University (Estland) kann bei MAPS auf zwei starke Partnerhochschulen zurückgegriffen werden, die ein außergewöhnliches Profil im Bereich inklusiver Bildung und Schulentwicklung und Lehrer*innenberuf vorweisen“, sagt Bartels. Durch MAPS können zehn Grundschullehramtsstudierende ihr drittes Semester im Master of Education an den Partnerhochschulen absolvieren. Der Aufenthalt wird durch ein bildungswissenschaftliches Begleitseminar fachlich vorbereitet, begleitet und nachbereitet. Der Aufenthalt ist somit durch den Lehrplan im Studienverlauf fest verankert. „Die zweite Säule des Projekts stärkt die Internationalisierung zu Hause“, fährt Bartels fort. Gemeinsam mit den Partnerhochschulen soll eine 14-tägige „Summer School of Teacher Education“ an der Universität Vechta etabliert werden. Eine Steuergruppe, bestehend aus Studierenden, Lehrenden und Administration der drei Universitäten wird die Entwicklung des Projekts begleiten.  

„MAPS ergänzt die bestehenden Angebote im Bereich der Studierendenmobilität und der ,Internationalisierung zu Hause‘ um ein spezifisch auf die Lehramtsausbildung zugeschnittenes und curricular daran angeschlossenes Projekt“, fasst Frauke Schumacher, Ansprechpartnerin für internationale Studierende im IO, zusammen. „Die Förderung interkulturellen Austauschs ist ein zentrales Anliegen des International Office. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperieren wir mit Universitäten weltweit und werben Drittmittel für entsprechende Projekte ein“, erklärt die stellvertretende Leiterin des IO Sarah Winkler. „Das ZfLB arbeitet in enger Abstimmung mit dem International Office im Bereich Förderung der Internationalisierung der Lehrerbildung und koordiniert das Partnerschulnetzwerk der Universität Vechta, über welches Lehramtsstudent*innen Pflichtpraktika an Schulen im Ausland absolvieren können“, sagt Vera Willgosch. „Angesichts von Globalisierung, Migration und multikulturellen Klassenzimmern gewinnt dies mehr und mehr an Bedeutung“, ergänzt die Koordinatorin für die Internationalisierung der Lehrerbildung vom ZfLB.

„Wir versuchen, mit MAPS Internationalisierungsangebote so zu gestalten, dass sie gezielt die Kompetenzfacetten adressieren, die für den Professionalisierungsprozess von Lehrkräften bedeutsam sind“, erläutert Bartels. „Die Förderung begeistert uns in mehrfacher Hinsicht: Wir freuen uns über die Möglichkeiten für internationale Erfahrungen, die das Projekt Lehramtsstudierenden bietet. Zugleich setzen wir darauf, dass durch das Projekt die Sichtbarkeit der verschiedenen Angebote im Bereich der Internationalisierung insgesamt – und deren Relevanz gerade für Lehramtsstudierende – steigt“, sagt Schumacher.