Austausch zur inklusiven Bildung mit Wissenschaftler*innen aus dem Irak

Zu einer Sommerkonferenz trafen sich Ende August im Rahmen des Projektes „Improving Inclusive Teacher Education in Iraq“, Wissenschaftler*innen aus 5 Partneruniversitäten der Universitäten Duhok, Zakhoi und Garmian, die im Autonomiegebiet Kurdistan liegen als auch der irakischen Universitäten Mosul und Kufa. Alle Teilnehmer*innen sind in der Lehrer*innenausbildung tätig und nutzten den Austausch zu Grundlagen und Methoden der Inklusiven Lehrer*innenbildung und zum Herausarbeiten von konkreten Zielen der einzelnen Universitäten, um die Inklusive Lehrer*innenbildung in den Herkunftsuniversitäten zu implementieren. Zuvor hatten die Teilnehmer*innen die Möglichkeit, Eindrücke der inklusiven Bildung direkt in der Praxis durch den Besuch verschiedener Bildungseinrichtungen in der Region Vechta zu erleben, die Umsetzung vor Ort zu beobachten und mit Lehrkräften und Erzieher*innen ins Gespräch zu kommen. Unter den Institutionen waren neben zwei weiterführenden Schulen, eine Kinderkrippe und eine Grundschule. 

Das Projekt wird vom DAAD bis Ende 2020 mit 200.000€ gefördert und federführend von der Universität Vechta und der Universität Oldenburg  durchgeführt. Die Projektleitung an der Universität Vechta liegt in den Händen von Prof.in Dr.in Friederike Bartels und Prof.in. Dr.in Marie-Christine Vierbuchen. Ziel des im Januar gestarteten Projektes ist es, irakische Universitäten zu unterstützen ein inklusives Bildungssystem aufzubauen und durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen der irakischen Gesellschaft qualifizierte Lehrer*innen zur Verfügung zu stellen. Weitere Treffen werden im Dezember in Istanbul und im Frühjahr 2020 in Jordanien stattfinden.