Austausch über „Gender & Diversity“-Zertifikate und Gender-Studiengänge

Dr.in Anna Orlikowski und Professorin Dr.in Corinna Onnen haben das „Gender & Diversity Zertifikat“ der Universität Vechta bei der 18. Arbeitstagung der KEG vorgestellt.

Auf der diesjährigen 18. Arbeitstagung der KEG – Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum – haben Professorin Dr.in Corinna Onnen und Dr.in Anna Orlikowski das „Gender & Diversity Zertifikat“ der Universität Vechta vorgestellt und in der Podiumsdiskussion wichtige Impulse im Erfahrungsaustauch zu Zertifikatsprogrammen geliefert. Im Fokus standen die Fragen: Wie kann eine Qualitätssicherung der Lehre innerhalb der Zertifikatsangebote sichergestellt werden? Was können bzw. sollten feste Bausteine von Zertifikatsprogrammen sein? Wie können Lehrende in Bezug auf Gender- und Diversitätskompetenz und entsprechende Lehrinhalte weitergebildet werden?

Im Hinblick auf die Qualitätssicherung findet ein regelmäßiger Austausuch in der AG Gender- und Diversity-Zertifikate statt, die von der LAGEN-Niedersachsen (Landesarbeitsgemeinschaft der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterforschung in Niedersachsen) initiiert und bereits zum dritten Mal auf der KEG angeboten wurde. Ferner fungiert die Vernetzung in der KEG und FG Gender als Forum für die Weiterentwicklung und Kommunikation von Qualitätsstandards im Kontext der Vermittlung von Genderwissen und -forschung. Eine aktuelle Übersicht der Gender Zertifikate in Niedersachsen finden Sie hier: www.nds-lagen.de/lehre/genderzertifikate/

Im Anschluss an die KEG-Arbeitstagung fand am 31. Januar 2020 die Jubiläumstagung „10 Jahre Fachgesellschaft Geschlechterstudien“ statt. Die Ziele der Fachgesellschaft sind unter anderem die Weiterentwicklung der Geschlechterforschung als eigene Disziplin im deutschsprachigen Raum, die Vernetzung und Kooperation auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene von Forschenden und Lehrenden dieses transdisziplinären Forschungsfeldes. „An der Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen sowie der Umsetzung von Geschlechtergerechtigkeit kommt heute kein Bereich unserer Gesellschaft vorbei, sei dies Gesundheit oder Ökonomie, Recht oder Kultur, Politik oder Bildung, Technik oder Ökologie“ – so Dr. Hannah Fitsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZIFG der TU Berlin und Vorstandsmitglied der Fachgesellschaft. Opens external link in new windowNähere Informationen über die Fachgesellschaft Geschlechterstudien finden Sie auf der entsprechenden Homepage.