Ausstellung zum „Ästhetischen Lernen“ noch bis 17. Januar zu sehen

Die Studentinnen erläutern ihre Konzepte. (Bild: Scheuerer)

Eröffnung der Ausstellung war im Dezember. (Bild: Scheuerer)

Was ist eigentlich Ästhetik? Hat jede Sache oder jedes Element der natürlichen Umwelt eine ästhetische Dimension? Wie kann ich diese Ästhetik als Lehrerin oder Sozialarbeiterin für meine künftige Arbeit nutzen? Mit diesen Fragen befassten sich neun Studentinnen des Masters of Education und des Masters Soziale Arbeit im Wintersemester im Modul „Ästhetisches Lernen“. Ihre Lernerfahrung brachten sie in Form von Assemblagen zum Ausdruck, die seit Dezember im Foyer des Gebäudes W + K (Universitätsstraße 3) zu sehen sind.

In vier Blockkursen hatten sich die Studentinnen mit ihren Dozenten Prof. Dr. Steffen Wittkowske (Sachunterricht), Prof. Dr. June H. Park, Dipl.-Des. Traugott Haas und Dr. Stefan Scheuerer (alle Designpädagogik) mit unterschiedlichen Facetten von Ästhetik auseinandergesetzt. Zunächst ging es darum, gestaltete Dinge, aber auch die natürliche Umwelt, differenziert wahrzunehmen, um daraus den jeweils möglichen Erkenntnisgewinn abzuleiten. Abstraktion als Methode zur Erkenntnis wurden ebenso behandelt wie Grundlagen von Semiotik, der Wissenschaft der Zeichen.

Entstanden sind höchst heterogene Exponate, die sich u. a. mit Globalisierung und Terror, Selbsterkenntnis und Selbstfindung oder Drogenkonsum befassen. Im Exponat „Tanz der Moleküle“ machte eine Studentin Tonfrequenzen sichtbar, im „Sinnesgarten“ wurden Natur und ihre von Menschen gesetzten Grenzen thematisiert.

Die Ausstellung kann noch bis zum 17. Januar 2018 während der Öffnungszeiten der Universität Vechta besichtigt werden.