Alleinstellungsmerkmale Vechtas bei internationaler Online-Tagung vorgestellt

Prof.in Frederike Bartels, Dr.in Katrin Schumacher und Vera Willgosch von der Universität Vechta haben auf der virtuellen Tagung der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg zur Internationalisierung in der Lehrerbildung – mit 140 Teilnehmer*innen aus 19 Nationen – neben dem Opens external link in new window„Back to School“-Programm und dem Opens external link in new windowInternationalen Partnerschulnetzwerk auch ein neues Modell zu Internationalisierungsmaßnahmen und professioneller Handlungskompetenz präsentiert. Mit den Beiträgen konnten sie sowohl die theoretische Fundierung als auch die praktische Umsetzung im Bereich Internationalisierung als Alleinstellungsmerkmale Vechtas aufzeigen.

Allen Studierenden stehen sogenannte Mobilitätsfenster zur Verfügung. In diesen Zeiträumen sind Module identifiziert, die sich besonders für ein Studium im Ausland eigenen oder für Praktika im Ausland genutzt werden können. Lehramtsstudierende können über das Internationale Partnerschulnetzwerk des Zentrums für Lehrerbildung interkulturelle und praktische Erfahrung an deutschen Schulen im Ausland sammeln und sich diese Praktika in ihrem Studienverlauf anerkennen lassen. „Das Partnerschulnetzwerk ist eine der Möglichkeiten die Mobilitätsfenster zu nutzen und ihre curricular verankerten Praktika oder auch freiwillige Auslandspraktika zu absolvieren“, erläutert Vera Willgosch vom Zentrum für Lehrerbildung der Universität Vechta.

Mit dem „Back to School“-Programm des International Office wird ausländischen Lehrkräften mit und ohne Fluchthintergrund und akademischem Lehramtsabschluss die Integration in die nationale Bildungslandschaft ermöglicht. „Durch den erfolgreichen Abschluss eines Anpassungslehrgangs erhalten ausländische Lehrerinnen und Lehrer die Möglichkeit, sich als reguläre Lehrerkräfte in Niedersachsen zu bewerben. Das ,Back to School‘-Programm bereitet auf den Anpassungslehrgang vor und unterstützt Studierende im Anpassungslehrgang individuell“, erklärt Katrin Schumacher vom International Office. Das Programm wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert und gefördert durch den DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Professorin Frederike Bartels legte in ihrem Vortrag zusammen mit ihrem Kollegen Dr. Johannes Karl Schmees von der Universität Osnabrück dar, wie internationale Mobilität im Lehramtsstudium begleitet werden muss, damit diese ihre vollen Potenziale entfalten kann. Die Studien der beiden Erziehungswissenschaftler*innen zeigen, dass Mobilität allein nicht automatisch zu interkultureller Kompetenz führe, die für die Arbeit in heterogenen Schulklassen hilfreich ist. Zum einen gebe es vielfältige Möglichkeiten der Internationalisierung zum anderen müsse eine Übertragbarkeit der erworbenen Kompetenzen in den Schulunterricht professionell begleitet werden.

Die Tagung: „Internationalisierung der Lehrerbildung und internationale Lehrermigration“

Die Veranstaltung brachte Diskurse zu Themen wie die „Internationalisierung der Lehrerbildung“, die „Qualifizierungsangebote für geflüchtete Lehrerinnen und Lehrer“, „Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund“, „Lehrerinnen und Lehrer an internationalen Schulen (IB)“ sowie die „internationale Lehrermigration“ zusammen. Neue Ansätze, Projekte, Best-practice-Beispiele und aktuelle Forschungsergebnisse wurden vorgestellt und mit dem internationalen Fachpublikum diskutiert: von den normativen Vorstellungen an den Lehrberuf und die Erwartungen an Lehrkräfte über die neuen Anforderungen im Klassenraum bis hin zu Konzepten in den unterschiedlichen Phasen der Lehrkräfteausbildung und den Ergebnissen der Professionsforschung.


Das Zentrum für Lehrerbildung

Das Zentrum für Lehrerbildung (ZfLB) wurde 2012 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Vechta gegründet. Es begleitet fakultätsübergreifend und interdisziplinär alle Phasen der Lehrer*innenausbildung, vom Studium mit der Praxisphase bis zu den Weiterbildungsprozessen. Ziel des ZfLB ist eine berufsfeldbezogene, kompetenzorientierte und forschungsbasierte Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften.


Kontakt:
Henrike Meyer zu Devern
Koordinatorin für Kommunikation und Wissenstransfer
Zentrum für Lehrerbildung
Universität Vechta / Driverstraße 22 / D - 49377 Vechta
Facebook www.facebook.com/ZfLBUniVechta/
Instagram www.instagram.com/zflbunivechta/
@zflbUniVechta
#zflb_univechta

Das International Office

Das International Office koordiniert und administriert internationale Programme, wirbt Drittmittel ein und forciert durch innovative Ideen und Konzepte den Internationalisierungsprozess der Universität. Die Förderung der internationalen Studierendenmobilität steht im Mittelpunkt der Arbeit.

Kontakt:
Dr.in Katrin Schumacher
Leitung Team: Angebote für Geflüchtete & „Back to School“-Programm
International Office