Abschlussveranstaltung von „Expedition Berufswelt“

Die SchülerInnen der „Expedition Berufswelt“ 2016/2017. (Bild: Belling)

SchülerInnen in der Berufsfindung unterstützen: Dies ist erklärtes Ziel des Lernmoduls „Expedition Berufswelt“, das nun schon im zehnten Jahr vom Kompetenzzentrum Regionales Lernen der Universität Vechta angeboten wird. TeilnehmerInnen sind neunte Klassen allgemeinbildender Schulen. In diesem Jahr fand die Abschlussveranstaltung am 23. Februar 2017 in der Ludgerus-Schule Vechta statt. 54 SchülerInnen stellten die Ergebnisse des 60-stündiges Lernmoduls Unternehmsvertretern,Eltern und Mitschülern vor und bekamen ein Zertifikat ausgehändigt.

Zentrales Element der „Expedition Berufswelt“ sind fünf Unternehmenserkundungen. In den wählbaren Feldern „Technik“, „Wirtschaft“ oder „Gesundheit und Soziales“ erhalten sie so die Möglichkeit kleine und große Betriebe, produzierendes Gewerbe, den primären Sektor und das Dienstleistungsspektrum zu erkunden. So fanden sich bei der diesjährigen Präsentation Beispiele aus den insgesamt 20 Unternehmen, die die SchülerInnen erkundet hatten.

„Die Schülerinnen und Schüler verbessern mit der Maßnahme ihre Selbsteinschätzung, bekommen konkrete Vorstellungen über ihren Praktikums- und Berufswunsch und fühlen sich dadurch besser auf ihre berufliche Zukunft vorbereitet“, resümiert Dr. Gabriele Diersen, Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums. „Wir wollen das Konzept auch in Zukunft anbieten und setzen auf die bewährte Unterstützung durch die Vechtaer Wirtschaft.“

Das Kompetenzzentrum Regionales Lernen hat die „Expedition Berufswelt“ 2008 als Modellvorhaben initiiert und seitdem neun Mal durchgeführt. Ermöglicht werden die Expeditionen durch finanzielle Unterstützung der Unternehmen.