Management Sozialer Dienstleistungen


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Soziale Dienstleistungen haben sich in den vergangenen Jahren in Ziel­setzung, Form und Hilfsangeboten kontinuierlich entwickelt. Dieser Wandel stellt ihre Anbieter stets neu vor besondere Herausforderungen, da er mit beständigen Veränderungen der Strukturen öffentlicher Haushalte, dem Umbau sozialer Sicherungssysteme und damit verbundenen Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität und Effizienz Sozialer Dienstleistungen zusammen trifft.

Der gleichnamige Studiengang ist neben den bereits länger bestehenden Bachelor- und Masterstudiengängen aus den Bereichen der Sozialen Arbeit und der Gerontologie angetreten, um den Anforderungen dieses Sektors durch ein eigenständiges Profil gerecht zu werden! Der Studiengang bereitet durch die interdisziplinäre Vermittlung von Kenntnissen in Betriebswirtschafts­lehre und Management, Volkswirtschaftslehre, Recht, Psychologie, Gerontologie und Sozialer Arbeit die Absolventinnen und Absolventen für Verwaltungstätigkeiten im mittleren Management in Einrich­tungen konfessioneller, öffentlicher und freier Trägerschaft sowie bei privatwirtschaftlichen Anbietern sozialer Dienstleistungen vor.

Aktuelles


Tag der Franken - Was machen MSD-Mitarbeiter in Bayern?

Am Sonntag, den 07.07.2019 fand in Neustadt und Sonneberg der „Tag der Franken“ statt. Mit dabei im Studienprojekt von Frau Prof. Dr. Vanessa Mertins waren auch vier MSD Mitarbeiter (Bernd Josef Leisen, Christian Walter, Maximilian Hiller und Romain Herault), die in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) eine Studie zum freiwilligen Spendenverhalten durchführten. Mit der Aktion „Opens external link in new windowVogeltod am Fenster“, das zurzeit aktiv vom LBV gefördert wird, machten die Mitarbeiter auf ein verdammt vermeidbares Problem für Vögel aufmerksam, da Fensterglas oftmals das Ende eines Vogellebens bedeutet und immer noch viel zu wenige Informationen vorliegen, wie Fenster adäquat präpariert werden können, damit Vogelschläge in Zukunft verringert bzw. ganz verhindert werden können. Die Aktion zeigte Erfolg, insgesamt 124 Personen informierten sich am LBV-Stand über genau dieses Problem und machten an der parallel stattfindenden Studie, unter welchen Umständen Menschen bereit sind zu Spenden, mit. Besonders schön, da dadurch die sehr positive Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen des LBV gefördert wurde. 


MSD Speed-Dating am 26.06.

Am Mittwoch, den 26.06.2019, heißt es Stühlerücken für mehr Informationen rund um die Berufschancen mit dem Bachelor & Master Management Sozialer Dienstleistungen (MSD). Nach der Auftaktveranstaltung im letzten Jahr (MSD Berufsorientierungstag 2018) treffen erneut Schüler und Studierende auf MSD-Alumni um zu erfahren, wie unterschiedlich Karriere nach dem Studium sein kann. Das Event funktioniert ein wenig wie Speed-Dating – jedoch geht es weniger um das Flirten als sich über die Karriere der Alumni auszutauschen. Die Veranstaltung ist kostenfrei und es ist keine Registrierung notwendig. Jeder ist willkommen – von Schul- und Ausbildungsabsolventen, die sich für den Bachelor MSD interessieren über bereits immatrikulierte MSD-Studierende bis hin zu Studierenden der aller Studiengänge Sozialer Dienste, die sich u.a. für den Master MSD und allgemeine Karrierechancen erkunden wollen.


Projektbericht zur Kostenentwicklung in Unterstützungsprozessen bei den Caritas-Einrichtungen der Behindertenhilfe Niedersachsen

Die Arbeitsgemeinschaft der Caritas-Einrichtungen der Behindertenhilfe Niedersachsen (AG CEBN) hat gemeinsam mit Vertretern des Studienfachs Management Sozialer Dienstleistungen an der Universität Vechta im Jahr 2018 eine Erhebung der Kostenentwick-lung in Unterstützungsprozessen für die Behindertenhilfe durchgeführt. Die Erhebung wurde von Studierenden im Rahmen einer Lehrveranstaltung zum praxisorientierten Projektstudium durchgeführt. Der Initiates file downloadhier vorliegende Projektbericht bildet eine Synopse der eingegangenen Daten.


Mitarbeiter organisieren Schachtunier

Mitarbeiter des Fachs Management Sozialer Dienstleistungen organisieren die "1. Max Schultes Christmas Chess Experience" auf dem Vechtaer Weihnachtsmarkt und sorgen für zahlreiche interessierte Blicke. Opens internal link in current windowVollständiger Artikel hier

Quelle: Christian Walter

Persönliche Ziele erreichen: Helfen wiederholtes Wetten und Geldgewinne?

Kann wiederholtes Wetten und die Aussicht auf Geldgewinne die Motivation für das Erreichen persönlicher Ziele steigern? Diese Frage untersucht das Forschungsprojekt “On the mixed effect of incentives, and the value of repeated betting on achieving personal goals”. Die Forschungskooperation von Professorin Dr. Vanessa Mertins (BWL mit Schwerpunkt Management sozialer Dienstleistungen, Universität Vechta) und Prof. Ido Erev, Ph.D. (Verhaltensforschung und Management, Technion-Israel Institute of Technology) wird für drei Jahre im Rahmen des Programms „Forschungskooperationen Niedersachsen – Israel“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung mit rund 300.000 Euro gefördert.

Die Forscher_innen wollen vier Untersuchungen durchführen, ein Laborexperiment sowie drei Feldstudien. Ausgangspunkt ihrer Überlegungen: Menschen neigen zu einem „Planungs-Umsetzungs-Defizit“, d. h. sie lassen sich stärker durch seltene, negative Erfahrungen beeinflussen als durch positive. Konkrete Szenarien, die Mertins und Erev untersuchen wollen, sind die Förderung sportlicher Aktivitäten, die Unterstützung bei der Gewichtsabnahme und die Steigerung der Nutzung digitaler Angebote durch ältere Personen.

„Weil Menschen sich eher auf wenige negative Erfahrungen aus der Vergangenheit stützen glauben wir, dass monetäre Anreize, die zur Verstärkung der Zielerreichung nur punktuell gesetzt werden oder im Verlauf nachlassen, weniger effektiv sind als wiederholtes Wetten“, erläutert Prof.in Dr. Vanessa Mertins. „Wir werden daher beispielsweise in einem Fitnessstudio untersuchen, wie sich verschiedene Arten von Bonuszahlungen auf die Motivation der Sportler_innen und das Ziel, öfter Sport zu treiben, auswirkt.“ Die Ergebnisse der Untersuchungen werden Hinweise darauf liefern, welche Anreizsysteme effektiv im Sinne der Zielerreichung Einzelner sind, aber auch, welche Systeme sich finanziell selbst tragen können, sodass Institutionen oder Unternehmen davon ebenfalls profitieren können.

Die konkreten Arbeiten im Forschungsprojekt haben im Oktober 2018 begonnen. Orte der Untersuchungen sind das israelische Haifa sowie Vechta. Das Projektteam sucht noch Interessierte und wird in Kürze die Vechtaer Bürger_innen über Teilnahmemöglichkeiten informieren.

Verantwortlicher Projektkoordinator und Ansprechpartner für dieses Projekt ist Herr Maximilian Hiller (https://www.uni-vechta.de/management-sozialer-dienstleistungen/team/b-a-maximilian-hiller/).

Link zur Volkswagenstiftung (englischer Text): https://portal.volkswagenstiftung.de/search/projectPDF.do?projectId=9083

 

 


Perspektiven nach dem Studium Management Sozialer Dienstleistungen - ehemalige Studierende berichten

Das Fach Management Sozialer Dienstleistungen führte am Donnerstag, den 01.11.2018 zum ersten Mal einen Perspektiventag durch. Nach einem kurzen Einstiegsvortrag von Herrn Leisen zu den beruflichen und akademischen Möglichkeiten nach dem Bachelor Management Sozialer Dienstleistungen fand in einem informellen Rahmen ein persönlicher Austausch zwischen studentischen Kleingruppen und den sechs Absolvent*innen des Bachelorstudiengangs statt. Die sechs Alumni stellten sich den Fragen der Studierenden und berichteten über ihre Erfahrungen nach ihrem Abschluss an der Universität Vechta zu Themen wie Gestaltung des Bachelorstudiums, Praktika, Masterstudium, Jobsuche und Arbeitsalltag.

Die gewünschte Wirkung dieser Veranstaltung zeigte sich in der regen Teilnahme von ca. 120 Studentinnen und Studenten. Die Resonanz der Studierenden sowie auch der Alumni war durchweg positiv. 76 der teilnehmenden Studierenden nahmen an einer fragebogengestützten Evaluation teil. 100 % von ihnen gab an, die Veranstaltung bei einer Neuauflage 2019 an Kommilitonen weiter zu empfehlen und bewerteten insbesondere die Kleingruppengespräche mit den Absolvent*innen als sinnvoll (94,4 % bewerteten diese als ziemlich oder sehr hilfreich). Nicht nur die Studierenden profitierten von praxisnahen Informationen, sondern auch die Alumni konnten zukünftige Absolvent*innen des Studiengangs und somit mögliche Arbeitnehmer*innen kennenlernen und auf ihre Organisationen aufmerksam machen.

Von links nach rechts: Marcel Schüürmann, kommunaler Bildungskoordinator für Neuzugewanderte im Landkreis Ostfriesland; Anna Mucha; betriebliche Gesundheitsmanagerin bei Frosta, Sina Kemper, Vorstandsreferentin und Referentin des Pflegedirektors am Universitätsklinikum Münster; Stephan Ludden; Projektleiter bei der eggheads GmbH; Max Bierschwale, Sacharbeiter Marketing in der Belia Seniorenresidenzen GmbH; Thomas Rötterink, Betriebswirt/Sozialökonom bei Promobil e.V.

Workshop on Social Behavior

24. und 25. Januar 2019

Informationen dazu erhalten Sie  Opens internal link in current windowhier.


M. Jesús San Segundo Award

Damiano Pregaldini (Zürich) hat für die gemeimsam mit Uschi Backes-Gellner (Zürich) und Gerald Eisenkopf (Vechta) verfasste Studie Opens external link in new window"Heterogeneous Effects of the Gender Composition of Classrooms: Evidence from a Natural Experiment in Switzerland"beim diesjährigen Opens external link in new window"Meeting of the Economics of Education Association" in Barcelona den M. Jesús San Segundo Award erhalten. In der Untersuchung konnte anhand einer zufallsgesteuerten Klassenzuordnung der Effekt des Schülerinnenanteils auf die Schulleistungen von Jungen und Mädchen kausal untersucht werden. Dabei zeigten sich insbesondere in sprachlichen Schulprofilen ein positiver Effekt des höheren Frauenanteils, während dies bei naturwissenschaftlich orientierten Schulprofilen nicht der Fall ist. Die Studie trägt damit zu den aktuellen Diskussionen um die organisatorischen und politischen Implikationen von geschlechtsbasierten Peer-Effekten für Bildungsverläufe bei.



Studiengang MSD erhält Preis "Fokus Vechta"

Bild: Kläne / Stadt Vechta

Den Preis "Fokus Vechta" überreichte Bürgermeister Gels beim Frühjahrsempfang der Stadt Vechta und der Universität Vechta am 13.04.2018 an Professorin Dr. Vanessa Mertins und Vivien Breitrück stellvertretend für den Studiengang MSD. Studierende und Lehrende hatten sich in verschiedenen Projekten nach dem Motto "Integration und Menschlichkeit statt Ausgrenzung und Hass" für die Bedürfnisse von Menschen in Vechta engagiert. Einen ausführlichen Bericht erhalten Sie Opens external link in new windowhier.

Danke an alle Studierenden, die maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen haben. Es ist eine schöne Anerkennung für unseren Studiengang MSD und das Engagement aller an den Projekten des Studiengangs beteiligten Personen. Sowohl Praktikant/innen, studentische Hilfskräfte, Tutor/innen und ehrenamtliche Helfer/innen haben durch ihr tatkräftiges Handeln einen maßgeblichen Beitrag zu dieser Auszeichnung geleistet. Wir sind stolz auf unseren Erfolg, der ohne die Zusammenarbeit aller Beteiligten nicht möglich gewesen wäre. Auch zukünftig freuen wir uns, viele weitere innovative und gesellschaftlich relevante Projekte und Veranstaltungen mit vielfältig engagierten Persönlichkeiten auf die Beine stellen zu dürfen! Immer gemäß unserem Motto: Integration und Menschlichkeit statt Ausgrenzung und Hass.

 





3. Ahmadiyya Charity Walk Vechta 2017: Laufen für den guten Zweck Am 10.09.17 um 11:00 Uhr an der Zitadelle Vechta

Egal ob gemütlicher Spaziergänger, gelegentlicher Hobbysportler oder Profi: Auch in diesem Jahr richtet die Ahmadiyya Muslim Jamaat Gemeinde Vechta nun zum dritten Mal den Charity Walk für wohltätige Zwecke aus. Jeder Teilnehmer unterstützt mit seiner Startgebühr die Spendensammlung für die „Lohner Tafel e.V.“, die „Kinderherzhilfe Vechta e.V.“ und der internationalen Organisation „Humanity First“. Somit schafft der Charity Walk nicht nur Aufmerksamkeit für hilfsbedürftige Menschen, sondern auch einen Treff der Begegnungen durch die aktive Mitgestaltung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie Geflüchteten.

Der Lehrstuhl Management Sozialer Dienstleistungen engagiert sich vor Ort mit einem kostenfreien Getränkestand für die Läufer des Charity Walks.

Der 5km Lauf beginnt um 12:00 Uhr auf dem Zitadellengelände (Zitadelle 15), Anmeldungen sind ab 11:00 Uhr vor Ort möglich, die anschließende Siegerehrung findet um 13:15 statt. Bei dem Startgeld von 5€ für Erwachsene und 3€ für Schüler und Studenten sind ein T-Shirt und Essen inklusive. Für Kinder unter 12 und für Flüchtlinge ist die Teilnahme kostenlos. 

Alle Organisatoren wünschen viel Spaß und eine rege Teilnahme.

Voranmeldungen und nähere Informationen finden Sie unter: Opens external link in new windowhttp://www.vechta.charitywalk-ni.de


Im Miteinander füreinander – Impressionen des Events Vechta gegen Blutkrebs! Integration trifft auf DKMS-Typisierung

„Angefangen hatte alles mit dem Wahlpflichtfach DM-7: Anwendungsorientiertes Studienprojekt -  Flüchtlingsmanagement in der Region“, so der Student und Ideenvater des Events Jonas Seid. Es ist mittlerweile seine dritte abgeschlossene DKMS-Registrierungsaktion am Campus der Universität Vechta. Dieses Mal jedoch war es die erste Bürgertypisierung Vechtas, organisiert von Studierenden und akademisch interessierten Flüchtlingen der Universität Vechta für Einheimische,  Bürgern mit Migrationshintergrund und Zugewanderte getreu dem DKMS-Motto „Jeder Einzelne zählt“. 

Prof. Dr. Vanessa Mertins erhält den VHB Best Paper Award 2017

Vanessa Mertins hat gemeinsam mit ihren Ko-Autoren Adrian Chadi (Universität Trier) und Sabrina Jeworrek (Universität Halle/IWH) den VHB Best Paper Award 2017 für das Forschungspapier „When the Meaning of Work Has Disappeared: Experimental Evidence on Employees‘ Performance and Emotions“ erhalten. Mit dieser Auszeichnung des besten Papiers würdigt der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V. (VHB) jährlich eine bemerkenswerte internationale Publikation.

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Der Lehrstuhl blickt auf einen gelungenen Career Day zurück!

Der erste Career Day des Studienganges Management Sozialer Dienstleistungen, der von engagierten Studierenden organisiert und angeboten wurde, erfreute sich eines großen Publikums und vieler anregender Gespräche zwischen Studierenden und regionalen Arbeitgebern. Der am Freitag, den 23.06. von 10:30 - 13:30 stattfindende Aktionstag, lockte viele Studierende sowie eine Reihe unterschiedlicher Arbeitgeber (u.a. Stadt Vechta, ASB, DKMS, Caritas Vechta, Wilkening Pflegeheime) und die Fachhochschule Emden ins Foyer der Uni Vechta zu einem Austausch und Kennenlernen beider Seiten. Das Fach MSD bedankt sich bei allen Beteiligten für den gelungenen Career Day!


Letzte Aenderung: 10.07.2019 · Seite drucken

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