Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Räumen“ wurde am 01. September 2020 im Rahmen einer Online Tagung ein Online-Tool vorgestellt, um landwirtschaftliche Betriebe noch besser vor Seucheneinträge zu schützen. Die kostenfreie ASP-Risikoampel Schweiz bietet Landwirt*innen aus der Schweiz eine Risikobewertung an, um die Biosicherheitslage des eigenen Betriebs im Hinblick auf einen ASP-Eintrag zu bewerten und gemeinsam mit dem Tierarzt oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Eingebettet war die Vorstellung in ein fachliches Rahmenprogramm.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen Initiates file downloadhier

Downloadmaterialien:

Initiates file downloadVortrag Herr Prof. Dr. Franz J. Conraths, Vizepräsident des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) und Leiter des Insti-tuts für Epidemiologie des FLI

Initiates file downloadVortrag Herr Prof. Dr. Artur Summerfield, Stellvertretender Institutsleiter des IVIs und Professor für Veterinärimmuno-logie an der Vetsuisse Fakultät Bern

Initiates file downloadVortrag Frau Dr. Maria Gellermann, Projektleiterin von der Universität Vechta/Koordinierungsstelle Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen

Initiates file download Vortrag Frau Dr. Stefanie Klausmann, Beratungstierärztin bei SUISAG SGD

Umweltschutz, Strategien zur Eindämmung und Anpassung des Klimawandels und im Nährstoffmanagement sind neben Tierwohlstrategien einige der dringendsten Herausforderungen für die Agrar- und Lebensmittelindustrie.

Wenn die ökologischen und klimatologischen Belastungsgrenzen auch weiterhin überschritten werden, ist die Existenzgrundlage der Menschheit gefährdet. Neben dem Verlust der biologischen Vielfalt und einer Störung des Stickstoff- und Phosphorkreislaufs durch Industrie und Landwirtschaft haben auch die Land- und Meeresnutzung ihre planetaren Grenzen erreicht. Die Agrar- und Ernährungswirtschaft ist eine systemrelevante Branche, die jedoch über quantitätsfokussiertes Wirtschaften auch zu diesem Zustand beigetragen hat und beiträgt.

Neues Denken sowie neue, systemisch- und kreislauforientierte Ziele werden benötigt, um ein zukunftsfähiges Agrarsystem zu entwickeln. Allerdings können Klimaziele nur dann realistisch umgesetzt werden, wenn der Gesamtkontext stimmt: nur, wenn neben ökologischen und klimatologischen auch soziale, gesellschaftliche und ökonomische Rahmenbedingungen in Einklang gebracht sind, ist eine nachhaltige Transformation des systemrelevanten Wirtschaftssystems denkbar.

Auf diesem Weg sind strukturelle, institutionelle, gesellschaftliche, technische, systemische Lösungen, (Bildungs-)Angebote, Dienstleistungen und Produkte notwendig. Neue Ansätze auf dem Gebiet der Bioökonomie und der digitalen Transformation sind wichtige Treiber sowie Möglichkeiten, die Sorgfaltspflicht für unsere Ökosysteme zu erfüllen und gleichzeitig innovative Geschäftsmodelle für intelligentes und qualitatives Wachstum zu ermöglichen.

Diese virtuelle Konferenz möchte dazu beitragen sowohl die multifaktoriellen Zusammenhänge der planetaren Grenzen als auch Möglichkeiten einer Transformation des Agri-Food Sektors in ein zukunftsfähiges und verantwortungsvolles Agri-Food System aufzuzeigen.

 

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Downloadmaterial:

11.03.2020: OneHealth Tagung Antibiotika-Anwendungssituation 2020: Mensch – Tier – Umwelt

Die Problematik von Antibiotikaresistenzen ist nach wie vor sehr aktuell und stellt landwirtschaftliche Praxis, Ärzte und Behörden vor große Herausforderungen. Daher fand am 11. März 2020 das dritte interdisziplinäre Symposium „One Health – Antibiotika-Anwendungssituation 2020: Mensch – Tier – Umwelt“ statt.

Die Veranstaltung wurde vom Verbund Transformationswissenschaft agrar Niedersachsen (trafo:agrar) an der Universität Vechta in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz (LAVES) Oldenburg, der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover, dem Landesgesundheitsamt Niedersachsen (NLGA) und dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) ausgerichtet.

 

Initiates file downloadFlyer/Programm

 

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Downloadmaterial:

Trends in Antibiotikaresistenz und Antibiotikaverbrauch in Niedersachsen
Dr. Martina Scharlach, Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)

Antibiotic Stewardship im Krankenhaus
David Weißflog, Deutsches Beratungszentrum für Hygiene, Freiburg

Managementstrategien im Umgang mit MRE
Dora Pleitner, Niels-Stensen-Kliniken, Christliches Klinikum Melle

Strategien zur Reduktion des Antibiotika-Einsatzes und
andere präventive Maßnahmen in Betrieb und Integration?

Dr. Thorsten Arnold, Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Dres. Arnold, Veterinärlabor Ankum

Rückstände von Antibiotika/MRE in Oberflächengewässern/Kläranlagen
Peter Tenhaken, Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück

Ziel der Veranstaltung ist es „Anderes Denken“ jenseits des Nordwestens in die Region des Oldenburger Münsterlands zu holen, um neue Impulse zu erhalten. Wir wollen Ideen aus dem Bereich future engineering, cross innovation, novel food & feed aufzeigen und Potenziale für neue Wertschöpfungsmodelle in der Agrar- und Ernährungswirtschaft erarbeiten.

Initiates file downloadFlyer inklusive Programm

Downloadmaterial:

Initiates file downloadVortrag Henning Dicks, f3.farm.food.future

Initiates file downloadVortrag Marc Pascal Lehrich, Engineering ITS AG

Initiates file downloadVortrag Dr. Peter Holl, DIL e.V.

Initiates file downloadVortrag Dr. Alexander Fink, ScMI

Initiates file downloadVortrag Carolin Block & Prof. Dr. Stefanie Bröring, Universität Bonn

Initiates file downloadVortrag Dr. Frank Danzinger, Fraunhofer IIS/SCS

Initiates file downloadVortrag CHRISTELLE THEIS, GEA

Initiates file downloadVortrag Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Universität Vechta

Die Landwirtschaft steht unter Druck. Mehr Umweltschutz ist von der Branche zu leisten, mehr Tierwohl soll es geben. So fordern es die Gesellschaft und die Politik. Zudem zwingt der Klimawandel zur Senkung des Ausstoßes an CO₂. Schärfere Gesetze stehen an. Der Aufwand für Landwirte erhöht sich immer weiter, aber Verbraucher greifen weiterhin zu den günstigen Produkten. Vor diesem Problem steht nicht nur Deutschland und insbesondere das Oldenburger Münsterland, sondern auch andere Regionen der Europäischen Union (EU) mit intensiver Agrarwirtschaft. Aus diesem Grund soll ein Netzwerk geschmiedet werden mit Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft und Regionalregierungen. Die Devise lautet, von den Nachbarn neue Ansätze zu lernen und gemeinsam neue Wege zu beschreiten. Das ist der Plan von Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) und der Koordinierungsstelle „Transformationsforschung Agrar Niedersachsen“, die an der Universität Vechta angesiedelt ist. Auf der „Strategischen Konferenz Agrisystem Transformation“ in der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel fiel dazu der Startschuss. 35 Teilnehmer aus Niedersachsen, Flandern (Belgien), den Niederlanden, Katalonien (Spanien), der Bretagne (Frankreich) und Irland stellten die Situation in ihrer Region vor und zeigten Lösungskonzepte auf.

Aktuelle Pressemitteilungen finden Sie Initiates file downloadhier

Downloadmaterial:

Initiates file downloadVortrag Frau Dr. Grabkowsky, Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar Niedersachsen

Initiates file downloadVortrag Frau Prof. Dr. Pretzell, WWF Deutschland

Initiates file downloadVortrag Frau Rosenow, Head of Research and Innovation Unit, European Commission

Initiates file downloadVortrag Herr Dr. Wauters, ILVO

Initiates file downloadVortrag Herr Prof. Dr. O'Mara, Teagasc

Initiates file downloadVortrag Frau Dr. Roguet, project manager at IFIP-institut du porc

Initiates file downloadVortrag Herr Paree, PROGRAM LEADER AT ZLTO

Initiates file downloadVortrag Herr Bonany, IRTA, Catalonia

 

 

Das Programm zu Veranstaltung finden Sie Initiates file downloadhier

 

 

Unter dem Motto „Vorsorgen ist besser als Räumen“ wurde am 18. Juni 2019 in Melle, Osnabrück, ein Online-Tool vorgestellt, um landwirtschaftliche Betriebe noch besser vor Seucheneinträge zu schützen. Die kostenfreie ASP-Risiko-Ampel bietet Landwirt*innen eine Risikobewertung an, um die Biosicherheitslage des eigenen Betriebs im Hinblick auf einen ASP-Eintrag zu bewerten und gemeinsam mit dem Tierarzt oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Eingebettet war die Vorstellung in ein fachliches Rahmenprogramm.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen Opens external link in new window"Biosicherheit ernst nehmen".

Bilder und Downloadmaterialien finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Am 6. Juni 2019 fand die 2. Jahrestagung des Verbunds "Transformationsforschung agrar Niedersachsen" statt. Im Osnabrücker Schloss diskutierten die rund 130 Teilnehmenden in welche Richtung die Agrar- und Ernährungswirtschaft im Nord-Westen Niedersachsens geht. Neben spannenden Vorträgen, die mögliche Lösungsansätze beleuchteten, gab es auch interessante hochkarätig besetze Podiumsdiskussionen.

Den Bericht zur Tagung können Sie hier lesen Opens external link in new window"Forum: Nachhaltige Modellregion Nord-West Niedersachsen".

Zu den Bildern und Downloadmaterialien gelangen sie Opens internal link in current windowhier.

Das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationskultur maßgeblich verändert. Wir haben jederzeit Zugriff auf unendlich viele Informationen. Und täglich kommen neue dazu. Ohne eine entsprechende Vorauswahl droht uns eine Informationsflut, die wir nicht oder nur kaum bewältigen können. Bislang haben unter anderem Journalistinnen und Journalisten eine entsprechende Filter-Funktion übernommen. Doch die Rolle der klassischen Medien hat sich gewandelt. Heute übernehmen die Rechenprogramme von Google, Facebook, Twitter und Co. zunehmend die Auswahl für uns.

Doch was sind die Konsequenzen? Dazu hat am 28.03.2019 in Vechta die Veranstaltung "Die Agrarwirtschaft in der Filterblase" stattgefunden. Ausführliche Informationen und die Downloadmaterialien dazu finden Sie auf der Projektwebseite:
Opens external link in new windowDynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland

Bereits heute wirkt sich der Klimawandel in verschiedenen Weltregionen auf Ernteerträge und Lebensmittelproduktion aus. Auch in Deutschland ist dieser Wandel zu beobachten. Der Sommer 2018 beispielsweise gehörte hier zu den heißesten und trockensten Sommern. Vor diesem Hintergrund haben die „Koordinierungsstelle Transformationsforschung agrar“ und das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland zu einer dialog-orientierten Fachveranstaltung eingeladen.

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Brot oder Biene? Unsere Landwirtschaft der letzten hundert Jahre ist eine Erfolgsgeschichte, da noch nie zuvor so viele gesunde Lebensmittel hoher Qualität produziert wurden. Allerdings geht dieser Erfolg mit großen ökologischen Kollateralschäden einher. Im Rahmen der Veranstaltung wurden Spannungsfelder und Interessenskonflikte zwischen Agrarwirtschaft und Artenschutz beleuchtet.

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Die Sorge vor antibiotikaresistenten Keimen treibt nicht nur die Agrarwirtschaft um, sondern ist auch ein Thema für die Humanmedizin. Im Rahmen der eintägigen Konferenz beleuchteten Fachleute aus Wissenschaft und Praxis, welche aktuellen Trends es beim Antibiotikaeinsatz gibt und warum die Vermeidung von Antibiotikaresistenzen nur ganzheitlich betrachtet werden kann. Der One-Health-Ansatz ist ein solcher Ansatz, der bei der Tagung im Fokus stand.

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Etablierte Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle stehen unter enormen Anpassungsdruck, denn die fortschreitende Digitalisierung stellt die Agrar- und Ernährungswirtschaft erheblich auf den Kopf. Welche Chancen und Konsequenzen eine digitale Transformation für Branche und Konsum haben wird und wo bereits erfolgreiche Ansätze verwirklicht werden, waren Themen der Veranstaltung.

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Die kostenfreie AI-Risikoampel bietet dem Landwirt eine Online-Risikobewertung an, um das betriebsindividuelle Optimierungspotential zu identifizieren und gemeinsam mit Tierarzt und oder Berater ggf. Verbesserungen vorzunehmen. Die Vorstellung der AI-Risikoampel ist eingebettet in ein fachliches Rahmenprogramm, das in kurzen Impulsreferaten Wissen auffrischt, letzte Ausbrüche auswertet, Empfehlungen zurVorsorge gibt, Möglichkeiten und Grenzen von Versicherungen aufzeigt sowie Maßnahmen im Seuchenfall von der Bestandsräumung bis zur Krisenkommunikation anschaulich beleuchtet.

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Wandel, Veränderung, Transformation: Das sind Begriffe, mit denen sich die Agrar- und Ernährungswirtschaft beschäftigen muss, um zukunftsfähig zu bleiben. Wir laden Sie daher ein, auf der Strategiekonferenz „Zukunft agrar Nordwest“ mit namhaften Fachleuten über die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen der Branche zu diskutieren.

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