Das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationskultur maßgeblich verändert. Wir haben jederzeit Zugriff auf unendlich viele Informationen. Und täglich kommen neue dazu. Ohne eine entsprechende Vorauswahl droht uns eine Informationsflut, die wir nicht oder nur kaum bewältigen können. Bislang haben unter anderem Journalistinnen und Journalisten eine entsprechende Filter-Funktion übernommen. Doch die Rolle der klassischen Medien hat sich gewandelt. Heute übernehmen die Rechenprogramme von Google, Facebook, Twitter und Co. zunehmend die Auswahl für uns.

Doch was sind die Konsequenzen? Führen die Rechenprogramme zu einer einseitigen Informationsversorgung? Können wir uns sicher sein, objektiv informiert zu werden? Oder sind wir in einer Filterblase gefangen, in der uns nur noch Informationen erreichen, die unsere eigenen Anschauungen unterstützen und in der andere Meinungen nicht mehr zu gelassen sind? Und was bedeutet das für unsere Sicht auf die Dinge und insbesondere für unsere Sicht auf die für die Region Oldenburger Münsterland so wichtige Agrar- und Ernährungswirtschaft?

Diese Fragen sollen in einer eintägigen Veranstaltung beleuchtet werden: Dazu laden wir Sie herzlich ein. In der interaktiven Tagung soll neben der Sensibilisierung für Filterblasen auch diskutiert werden, wie z.B. Presse, Konsumenten, Wissenschaftler und der Lebensmitteleinzelhandel die Agrar- und Ernährungswirtschaft einschätzen und wie ein Neustart "Raus aus der Filterblase" gelingen kann.

Datum: 28.03.2019
Ort: Kreishaus Vechta, Ravensberger Str. 20, 49377 Vechta
Beginn: 9:00 Uhr (Registrierung) - Ende ca. 16:30 Uhr

Für die Tagung fallen keine Gebühren an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir Sie um eine Anmeldung.

Bitte nutzen Sie dazu das Opens internal link in current windowAnmeldeformular (zum Öffnen bitte klicken).

Das genaue Programm können Sie in Kürze hier herunterladen: Initiates file downloadProgrammflyer "Filterblase" (0,3 MB, PDF)

Die Tagung ist Teil des LEADER-geförderten Projekts „Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland (OM)“. Das Projekt befasst sich in fünf Tagungen und verschiedenen Themenschwerpunkten mit der ökonomischen Bedeutung der Agrar- und Ernährungswirtschaft für die Region OM. Es sollen die Herausforderungen für die Region vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse analysiert und diskutiert werden, sowie Problemlösungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Lebensmittelproduktion erarbeitet werden.