Dîner Débat mit Ministerin Barbara Otte-Kinast

Minsterin Barbara otte-Kinast (3v.l) Foto: Universität Vechta

Auf Einladung der niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast war die wissenschaftliche Koordinierungsstelle Transformationswissenschaft agrar Niedersachsen zu einem Dîner Débat am 20. März in der Niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel zu Gast. Neben der Ministerin selbst und setzte sich die Delegation aus dem Agrarministerium aus den Referatsleitern für Tierhaltung (Heinrich Daseking), Nährstoffmanagement (Dr. Stefan Dreesmann) und EU-Grundsatzfragen (Dr. Michael Schörs) zusammen. Daneben nahmen Kerstin Rosenow, Abteilungsleiterin für Forschung und Innovation im Ressort für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission sowie Jens Gieseke, Mitglied des Europäischen Parlaments am Abendessen teil. Gastgeber waren der Leiter der Landesvertretung, Michael Freericks sowie Klaus Jongebloed.

Horizont Europe ab 2021

Das Thema des Abends war „Forschung und Innovation für die Transformation agrarischer Intensivgebiete“, das in festlichem Rahmen der Landesvertretung während eines Abendessens erörtert wurde. Nach einführenden Worten durch die Ministerin Otte-Kinast zur Bedeutung der Branche sowie der Ausrichtung auf eine zukunftsfähige Agrar- und Ernährungswirtschaft aus landespolitischer Sicht, gab Frau Rosenow anschließend einen Überblick über Perspektiven für Agrarforschung und Innovation durch die EU ab 2020 – insbesondere im neuen EU-Forschungsrahmen-Programm „Horizont Europe“, das 2021 anläuft.

Einrichtung eines thematischen Netzwerkes geplant

Für den Forschungsverbund trafo:agrar nahmen Prof. Dr. Burghart Schmidt und Dr. Barbara Grabkowsky teil, die über Zielsetzung des Forschungsverbunds und aus der Arbeit der Koordinierungsstelle berichteten und aktuelle Transformationsprozesse in AgriFood-Systemen Europas beleuchteten. Da diese den Herausforderungen in Niedersachsen zum Teil sehr ähneln, ist die Einrichtung eines thematischen Netzwerks für einen europaweiten Informationstransfer geplant. Damit soll dann eine systematisierte Plattform für praxis-taugliche Ideen, Ansätze und Blaupausen geschaffen werden, um den Transformationsprozess in Europa pro-aktiv zu gestalten. Dazu findet im November 2019 eine Konferenz in Brüssel statt, zu der potenzielle Partner aus Frankreich, Belgien, Niederlanden und Spanien geladen werden sollen, um gemeinsam mit Vertretern aus dem Oldenburger Münsterland das Projekt zu schärfen.