Afrikanische Schweinepest - Jetzt vorsorgen

Bildquelle: QS Qualität und Sicherheit GmbH

Rund achtzig Kilometer vor der deutsch-polnischen Grenze zu Brandenburg ist am vergangenen Donnerstag (14.11.2019) bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in Westpolen die Afrikanische Schweinepest (ASP) festgestellt worden. Die ASP rückt damit immer näher.

Neben einem Kontakt zu infiziertem Schwarzwild bedroht auch ein Eintrag durch Personen- und Fahrzeugverkehr aus Risikogebieten hierzulande die Haus- und Wildschweinbestände. Die polnischen und deutschen Schweinehalter*innen sind nun ganz besonders gefordert, den eigenen Betrieb auf die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

Hilfestellung dabei bietet die „ASP-Risikoampel“ von der Universität Vechta, die gemeinsam mit dem Friedrich Loeffler-Institut (FLI) und einem bundesweit aufgestellten Expertenpanel aus tierärztlicher und landwirtschaftlicher Praxis, Behörden, Wirtschaft und Wissenschaftlern erarbeitet wurde. Unter Opens external link in new windowwww.risikoampel-uni-vechta.de wird jedem Betrieb die Möglichkeit gegeben, den eigenen Betrieb auf Schwachstellen hin überprüfen zu lassen – kostenfrei und anonym.

So geht’s:

  • Zuerst Opens external link in new windowwww.risikoampel.uni-vechta.de aufrufen
  • Beantworten Sie die Fragen zu Arbeitsabläufen und zu Vorkehrungen für die Biosicherheit in Ihrem Betrieb (Aufwand: ca. 1 Stunde)
  • Sie erhalten direkt ein Ergebnis:

    • Ihre betriebsspezifische Risikobewertung
    • Eine Optimierungsanalyse mit fachlichen Erläuterungen zu den Risiken
    • Eine To-Do Liste, um das ASP-Eintragsrisiko in Ihrem Betrieb zu minimieren

  • Das Ergebnis können Sie abspeichern und ausdrucken

 
Ansprechpartnerinnen:

Universität Vechta | Verbund Transformationsforschung agrar Niedersachsen