Das Agrarland Niedersachsen nachhaltig und zukunftsfähig machen

Diesem Ziel verpflichtet, ist der Verbund "Transformationswissenschaften für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens". Daran beteiligt sind Partner aus Wissenschaft und Wirtschaft. Der Verbund arbeitet daran, Zukunftsperspektiven und Handlungsoptionen für agrarische Intensivregionen zu entwickeln. Außerdem wurde eine Zusammenarbeit in den Bereichen Studium und Lehre, Weiterbildung sowie in der Forschungskooperation vereinbart. Beratend und als Impulsgeber stehen zwei Naturschutzverbände und zwei niedersächsische Ministerien dem Verbund zur Seite.

Im Rahmen der Zusammenarbeit soll die Forschung in den Gebieten der nachhaltigen Agrar- und Ernährungswirtschaft intensiviert werden. Praxisrelevante Fragestellungen werden dabei im gemeinsamen Dialog bearbeitet. Der Wissens- und Technologietransfer zwischen den Beteiligten wird ausgebaut. Aufgabenfelder wie die Entwicklung von modernen und ressourcenschonenden Produktionsformen stehen dabei genauso im Fokus wie die Beschäftigung mit Fragen zu steigenden Anforderungen an das Tierwohl oder die Qualität von Lebensmitteln. Zur Unterstützung der Forschungsarbeit streben die Hochschulen eine gemeinsame Beteiligung an nationalen oder internationalen Programmen an. Außerdem kooperieren sie im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses. Gemeinsam entwickeln sie Angebote für Studium und Lehre sowie in der Weiterbildung von Fach- und Führungskräften. Die Verbundarbeit wird von der Opens internal link in current windowKoordinierungsstelle in Vechta begleitet.


Hochschulen

An der „Kooperation zur Transformationswissenschaft für die agrarische Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens“ beteiligt sind die Universität Göttingen, die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Osnabrück sowie die Universität Vechta. Im Verbund bündeln sie exzellente niedersächsische Forschung sowie Aus- und Weiterbildung.

Wirtschaft

Eine große Innovationskraft zeichnet die Unternehmen der agrarischen Intensivregion im Nordwesten Niedersachsens aus. Viele der mittelständischen Unternehmen in der Region sind sogenannte Hidden Champions, d. h. sie gehören, obwohl sie in der Öffentlichkeit oft unbekannt sind, zu den Weltmarktführer ihrer Branche. Doch auch vor ihnen macht der Wandel nicht halt. Im Verbund engagieren sich stellvertretend: Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland e.V., die Oldenburgische IHK sowie die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim.

Beratende Einrichtungen

Als Rat- und Impulsgeber stehen dem Verbund zwei niedersächsische Ministerien und zwei Naturschutzorganisationen zur Seite. Dies sind im Einzelnen das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur und das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie der BUND Niedersachsen und der WWF Deutschland.