Im neuen Themenheft der „internationalen, interkulturellen, interreligiösen“ Zeitschrift KERYKS ziehen namhafte Autorinnen Bilanz. Der mit der inhaltlichen Konzeptionierung der Zeitschrift beauftragten Mitherausgeberin, Prof. Dr. Andrea Lehner-Hartmann von der Universität Wien, ist es gelungen, ausgewiesene Fachkolleginnen zu Beiträgen zu bewegen. Hier beziehen die Besten der feministischen Science Community Stellung: Monika Jakobs, Stephanie Klein, Helga Kohler-Spiegel, Andrea Lehner-Hartmann. Durch eine durch einen Verlagswechsel bedingte Verzögerung des Bandes (über 400 Printn) konnten leider neue, richtungsweisende Bewegungen wie #MeToo oder Maria 2.0 in den Beiträgen nicht more berücksichtigt werden. Die keineswegs unerwartete Aufdeckung von innerkirchlicher sexueller Gewalt in Polen und die Art des Umgangs mit LGBTQ im selben Land legen einmal more nahe, dass es, sicherlich nicht nur mittelfristig, vieles aufzuarbeiten und weiterzuentwickeln gilt. Die KERYKS will dazu auch zukünftig ihren Beitrag leisten: als Plattform für forschungsbasierte Positionierungen und den wissenschaftlichen Dialog. Ihre nächste Nummer gilt schwerpunktmäßig dem Thema Körper. Und wie immer wird es einen Teil von Varia-Beiträgen sowie einen Rezensionenteil geben, und selbstverständlich den unverzichtbaren Teil „Impulse aus den Erziehungswissenschaften“ (verantwortet von Prof. Dr. Annette M. Stroß). Sowohl die Idee vom Kugelmenschen, als auch ihre ansprechende kreative Umsetzung auf der Titelseite der aktuellen Ausgabe verdanken sich derselben Mitherausgeberin.

 

 

Last revision: 2020-01-16 · Print page