Das Thema seines prägnanten Vortrages vor den Studierenden: Gott und die Liebe oder Die Liebe und Gott. Mit diesem traf der Erzbischof exakt das, was inhaltliches Zentrum der Seminarveranstaltung ist: das Ineinander der soziologischen Horizontale (Beziehung) und der theologischen Vertikale (Gott). Diesen von den Studierenden reflektierten Zusammenhang vertiefte der Erzbischof durch ein beeindruckendes Bekenntnis: hiernach gibt es nur eine einzige innere Basis der Liebe, diese ist, aus induktiver wie deduktiver Perspektive, Gott. Kabongo, der sich ausdrücklich darüber freute, in der Veranstaltung auch einem muslimischen Studenten begegnen zu dürfen, gab den Studierenden am Ende seinen Segen.
Eigener Diskussionspunkt im kleinen Kreis und Anschluss an die Veranstaltung  war das Verhältnis der angehenden Religionslehrer/innen zur Kirche. Hier erfuhr der Erzbischof einiges Neue. Der heutige Typ Religionslehrer bzw. Religionslehrerin unterscheidet sich erheblich von dem vor- und unmittelbar nachkonziliaren, nicht zuletzt durch sein Verhältnis zur Kirche.

 

 

Foto (Gerda Büssing): Seine Exzellenz Erzbischof Kabongo spricht über das Verhältnis von Gott und Liebe, links neben ihm Hans Höffmann und Andreas Höffmann, rechts Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel
Foto (Gerda Büssing): Erzbischof Kabongo mit den Gästen und den Teilnehmer/innen des Seminars „Religiosität und Religion als Kernthemen der Religionspädagogik“ (E. Spiegel)
Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken