Workshop für das Doktorandenkolloquium der neutestamentlichen Exegese am 08.09.2018 Verlagsinformatik und Microsoft Word für Profis

Foto: Stefan Bülow

Das Schreiben einer Dissertation ist ein sehr umfangreiches Projekt, das auch spezielle und tiefgehende Kenntnisse des Textverarbeitungsprogramms verlangt. Microsoft Word ist in der Forschungslandschaft die kundenfreundlichste digitalisierte Brücke für die Verlagsabgabe. Doch viele Funktionen des Programmes, die komplexe Aufgaben automatisieren und für umfangreiche Projekte entwickelt worden sind, werden selten beherrscht, da sie verlagsspezifische EDV-Kompetenzen verlangen.
Mit dem Ziel, diese zu erreichen, wurde ein eintägiger Workshop vom Lehrstuhl für „Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments“ in Kooperation mit der Universität Osnabrück für die Vechtaer sowie Osnabrücker Doktoranden von Frau Prof. Dr. Pellegrini am 08.09.2018 veranstaltet. Unter der fachkundigen Leitung von Informatiker Herrn Stefan Bülow wurden weiterführende Funktionen von Microsoft Word theoretisch erklärt, praktisch vermittelt und bei konzentrierter und begeisterter Atmosphäre von den Teilnehmenden am eigenen Computer intensiv geübt. Individuelle Software-Lösungen in Microsoft Word wurden angepasst und die unterschiedlichen Word-Versionen stellten bald kein Hindernis mehr dar, als man die Logik des Programms verinnerlicht hatte. Die Teilnehmenden lernten, wie man mit Hilfe von Microsoft Word eine Fülle an Operationen vereinfachen sowie beschleunigen kann!
Ein gelungener Workshop und eine Pflichtstation für Doktoranden sowie für wissenschaftliche Akteure, die sich professionell weiterentwickeln wollen. Ein zweiter Workshop zum Thema „Literaturverwaltungsprogramme für Dissertationsarbeiten“ wird bald folgen.

(Text: Ines Tara Bülow)


Auftakt des Pilotprojekts der Biblischen Theologie mit der Universität Paderborn Kooperationsprojekt der Biblischen Theologie der Universität Vechta (kath.) mit der Biblischen Theologie der Universität Paderborn (ev.) unter besonderer Berücksichtigung der Lehramtsausbildung nach dem Konzept des "Ko-Ko-Ru"

Foto: Breuer
Foto: Breuer
Foto: Breuer
Foto: Breuer
Foto: Breuer
 

Die biblische Theologie - ob die katholische oder evangelische - unterscheidet nicht zwischen Konfessionen. Ihre gemeinsame Basis ist vielmehr die Bibel, hier speziell das Neue Testament. Trotz biblischer Kanones gibt es gemeinsame Fragestellungen und Methoden. Diese Basis bietet ausreichenden Nährboden für einen interkonfessionellen Austausch im Rahmen des Proseminars zur Einführung in die Methoden neutestamentlicher Wissenschaft, das am Wochenende vom 04.-06. Mai 2018 in Kooperation mit der Ev. Theologie der Universität Paderborn in Paderborn stattgefunden hat. Ein derartiger Austausch gewinnt vor dem Hintergrund der Lehrerausbildung mit den sich wandelnden Verhältnissen an Schulen und den damit einhergehenden Anforderungen an die Religionslehrer*innen, die sich im Konzept des Konfessionell-Kooperativen Religionsunterrichts niederschlagen, eine neue Relevanz.
Vor diesem Hintergrund der Lehrerausbildung haben insgesamt 65 Studierende (davon 40 Theologie-Studierende der Universität Vechta) in diesem konfessionsübergreifenden Seminar an der Universität Paderborn miteinander grundlegende Methoden biblischer Exegese erarbeitet, konfessionelle Differenzen reflektiert und didaktische Vermittlungsstrategien zur Befähigung eines Unterrichts erlernt. Das Pilotprojekt, das auf Initiative von Frau Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini und Prof. Dr. Martin Leutzsch ins Leben gerufen und von den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Frau Saskia Breuer und Frau Stephanie Lerke durchgeführt wurde, erlebte somit einen aussichts- und erfolgreichen Einstieg in eine längerfristige Bundesland- und konfessionsübergreifende Kooperation.


"Das Leichte Lexikon des Glaubens"

Der Lehrstuhl für Biblische Theologie – Exegese des Neuen Testaments startet in ein neues Projekt, das an die bestehende Zusammenarbeit mit dem Ludwig Windthorst-Haus (LWH) in Lingen/Ems anknüpft. Mit Sonja Hillebrand vom LWH und Thorsten Lotze vom Büro für Leichte Sprache und Barrierefreiheit in Osnabrück soll zukünftig ein „Leichtes Lexikon des Glaubens“ (Arbeitstitel) insbesondere für Menschen mit Beeinträchtigung entstehen, das theologisch fundiert in leichter Sprache Auskunft über die wichtigsten Themen und Begriffe des Weihnachtsfestes gibt.
Wie häufig in unserem Alltag stoßen vor allem auch im Bereich der Theologie viele Menschen an die Grenzen des Verstehens von Schrift, Sprache und vermitteltem Inhalt. Es ist gerade deshalb ein Anliegen, theologische Inhalte allen Menschen über den Weg der leichten Sprache zu vermitteln - ohne jedoch an theologischem Inhalt einbüßen zu müssen. Dieser Herausforderung stellt sich das neue Projekt!


Studienreise nach Israel mit Ausstellung abgeschlossen

Foto: Saskia Breuer

Die Studienreise nach Israel, die der Lehrstuhl für Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments in Kooperation mit der Kirche am Campus im Februar stattfinden ließ, führte am Vormittag des 26.04.2017 mit dem Besuch von 20 Oberstufenschülern des Gymnasiums Antonianum Vechta zu ihrem Ziel: der didaktisch aufbereiteten Präsentation der Ergebnisse in einer eigens angelegten Ausstellung. Die Studierenden erläuterten ihre während der Exkursion gewonnenen Ergebnisse anhand der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Jesu Leben und Tod.
In der Galerie vor der Großen Aula des E-Gebäudes führten die an der Reise beteiligten Studie-renden die Schülerschaft entlang des Jordans von Norden nach Süden, von Nazareth nach Em-maus, und stellten dabei ihre in Israel an den jeweiligen Orten erarbeiteten Ergebnisse zu der Betrachtung der Texte innerhalb der neutestamentlichen Topographie vor. Nachdem das Team des Lehrstuhls um Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini und Gregor Naumann OP eine kurze Einführung gegeben hatten, erkundete der Oberstufenkurs die Stationen der Reise in Kleingruppen und ließ sich Konzept, Route und Ergebnisse der Studienreise von den Studierenden an Plakat- und Fotowänden erläutern. Zu der guten Stimmung addierten sich am Ende des Vormittages schließlich noch landestypische Süßigkeiten und Tee.
Das Material, das die Schülerinnen und Schüler begutachteten, steht allen Interessierten bis zum 5. Mai in der Galerie zur Verfügung. Wir danken allen Beteiligten von Herzen für ihre Mitarbeit während der Vorbereitung und der Ausführung.

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Lehrstuhl für das Neue Testament stellt auf gymnasialer Studienberatungsmesse aus

Foto: Herr Breuer am Stand der Studienberatungsmesse
Foto: privat

Auf der alljährlichen Studienberatungsmesse des Max-Planck-Gymnasiums in Delmenhorst stellte am 20.03.2017 der Lehrstuhl für „Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments“ vertreten durch Herrn Jonas Breuer das Fach Kath. Theologie vor. Neben allgemeinen Fragen zum Studium und den Studienmöglichkeiten an der Universität Vechta, sollte den Schülern der 10. und 11. Jahrgänge vor allem das Studium der Katholischen Theologie als Studienoption präsentiert werden. Neben der Möglichkeit sich über eine Auslage an Broschüren, Lehrangeboten des Faches und Flyern näher zu informieren, stellte sich Herr Breuer zahlreichen Fragen und eröffnete dabei aus Perspektive des Studierenden Einblicke in die spannende Welt von Exegese, Kirchengeschichte, Moraltheologie und die weiteren Bereiche der systematischen und praktischen Theologie.


Die AG „Modulprüfungen der Katholischen Theologie“ engagiert sich für Transparenz, angemessenes Workload, Gleichbehandlung, Qualitätssicherung

Foto: privat

Die vom Institutsrat eingesetzte und beauftragte AG „Modulprüfungen der Katholischen Theologie“ traf sich am Freitag, den 03. März 2017 unter Leitung von Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini mit Frau Saskia Breuer als Vertreterin des Mittelbaus sowie Herrn Julius Busch und Herrn Johannes Michalak als der Studentischen Vertretung zu einem Beratungstreffen zur Verbesserung der Prüfungsmodalitäten. Beraten wurde die AG durch den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses Prof. Dr. Wilfried Wittstruck.
Die verschiedenen Varianten von Modulabschlussprüfungen wurden auf Ihre Effizienz und Machbarkeit hin geprüft, rechtliche Fragen durch Herr Wittstruck abgesichert und eine studentenfreundliche Regelung erarbeitet. Im Fokus stand dabei neben der rechtlichen Absicherung eine Vereinheitlichung des Verfahrens zur Transparentisierung für die Studierenden. Zur Freude aller Beteiligten schienen gute Lösungen für alle Fälle parat zu sein und innovative Vorschläge für das WS 2017/18 wurden formuliert. Die Ergebnisse werden im Protokoll kommuniziert und im Institutsrat demnächst präsentiert.


Exkursion ins Hl. Land 2017

Foto: privat

Zu Besuch im Heiligen Land - Ein Reisebericht

Das Studium der Katholischen Theologie ist nicht selten eine Beschäftigung, die sich auf die Vorstellungskraft seiner Studierenden berufen muss. Die alt- und neutestamentlichen Texte rufen Orte, Routen, Karten auf den Plan und nur selten genügen die Informationen der an geographischer Genauigkeit kaum interessierten Texte, möchte man Genaueres erfahren. So prüft und vergleicht der Studierende, wie das Erkenntnisinteresse der biblischen Texte und ihr historischer Kern einander näher kommen — meist geschieht das in den Räumen der Universität oder dem Zuhause — und die Kenntnis der Landschaften Israels und Palästinas kommt gewandet als Theorie in das Leben des Theologen. Kein Studierender soll bloß genügsam vor den Atlanten sitzen müssen, sondern die Spuren Jesu erforschen, um den Texten entgegen zu kommen — entschied der Lehrstuhl für Biblische Theologie: Exegese des Neuen Testaments des Instituts für Katholische Theologie unter der Leitung von Prof. Dott. Dr. Silvia Pellegrini gemeinsam mit der Kirche am Campus und schuf für elf Studierende des Instituts die Möglichkeit, für zehn Tage in das Heilige Land zu reisen. Von Nazaret in Galiläa bis Emmaus nahe Jerusalem wurde der Jesu Lebens- und Verkündigungsweg bereist, Texte gelesen, die an Ort und Stelle untersucht und liturgisch untermalt wurden. Eine solche Untersuchung schließt beispielsweise eine Fahrt über den verregneten See Genesaret ein und einen Einblick in das Wunderverständnis des Markusevangelisten, wenn er von dem über den See wandelnden Jesus erzählt (Mk 6,48-51). Am Zielort Jesu, Jerusalem, angekommen, entfaltete sich die Reichhaltigkeit Israels mit dem Blick auf die religiösen Städten der drei abrahamitischen Religionen erst recht und wirksam: Das Zusammenleben mit allen kulturellen, religiösen und politischen Konsequenzen bereicherte diese Studienreise und das Verstehen der Literatur und prägte den Eindruck des an Geschichte und Geschichtlichkeit reichen Landes der biblischen Texte.


Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken