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© Universität Vechta

Prof. Dr. Elmar Kos

Systematische Theologie: Moraltheologie

Die Autonomiekonzeption der Neuzeit und die Moraltheologie

Medienethik

Bioethische Fragestellungen

Das Verhältnis von Ethik und Metaphysik


 

Lehrstuhl für Systematische Theologie: Moraltheologie an der Hochschule Vechta und an der Universität Osnabrück (seit 2003)

Referent der Diözese Osnabrück: Hochschulgemeinde, Religionsunterricht (2000-2002)

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität / Gesamthochschule Siegen (1994-2000)

Habilitation durch die Katholisch-Theologische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (2001)

Promotion zum Dr. theol. durch die Katholisch-Theologische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (1996)

Studium der Philosophie in Tübingen (1985-1992)

Studium der Katholischen Theologie in Tübingen (1981-1989)


 


Lehrveranstaltungen

 

Sommersemester 2021

  • Ktb005.3 Grundfragen der Moraltheologie (Seminar)
  • ktb009.2 / kwb003.2 Brauchen wir Gott für die Moral? / Theologische Anthropologie  (Vorlesung)
  • ktb010.3 Orientierung durch Tugenden? Grundfragen der Medienethik (Seminar)


Wintersemester 2020/2021

  • ktb011.2 / kwb007.3 Moralische Orientierung zwischen Freiheit und Notwendigkeit / Christlicher Glaube und kulturelle Identitäten: Postchristliche Moral?  (Seminar)
  • ktm001.3 / kwm002.2 Anthropologie und Ethik: Ist der Ehrliche der Dumme? Das Verhältnis von Glück und Moral  (Seminar)

Sommersemester 2020

  • KT-7.3 / KW-3.2 Brauchen wir Gott für die Moral? bzw. Theologische Anthropologie: Grundfragen der Bioethik (Vorlesung)
  • KT-8.3 Orientierung durch Tugenden? Grundfragen der Medienethik  (Seminar)

Wintersemester 2019/2020

  • KT-1.3 Grundfragen der Moraltheologie  (Seminar)
  • KT-9.2/KW-7.3 Postchristliche Moral?: Digitalisierung und Künstliche Intelligenz als Themen der Moraltheologie  (Vorlesung)

Sommersemester 2019

  • KT-7.3 / KW-3.2 Brauchen wir Gott für die Moral?/ Theologische Anthropologie  (Vorlesung)
  • KT-8.3 Orientierung durch Tugenden? "Kann denn Liebe Sünde sein?" Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik  (Seminar)

Wintersemester 2018/2019

  • KT-1.3 Grundfragen der Moraltheologie (Seminar)
  • KT-6.2 Eine Ethik der Nachhaltigkeit in christlicher Perspektive (zusammen mit Andreas Lienkamp) (Vorlesung)
  • KT-9.2 / KW-7.3 Postchristliche Moral? Moralische Orientierung zwischen Freiheit und Notwendigkeit  (Vorlesung)
  • KT-9.3 Das Verhältnis von christlichen Glauben und moderner Gesellschaft: Der Klimawandel als Herausforderung christlicher Theologie und Ethik  (zusammen mit Andreas Lienkamp (Seminar)

Sommersemester 2018

  • KT-7.3 / KW-3.2: Verantwortung für das menschliche Leben. Grundfragen (Seminar)
  • KT-8.3: Das Gewissen – subjektive Willkür oder objektive Norm? (Seminar)

Wintersemester 2017/2018

  • KT-1.3: Grundfragen der Moraltheologie (Seminar)
  • KT-9.2 / KW-7.3: Postchristliche Moral? Die Bedeutung des Individuums in der Theologischen Ethik (Vorlesung)
  • KTM-2.3 / KWM-2.2: Facebook und Freundschaft. Digitalisierung als Thema der Theologischen Ethik (Seminar)

Sommersemester 2017

  • OBM-16: Chancen und Perspektiven durch Franziskus (Ringvorlesung)
  • Forschungssemester

Wintersemester 2016/2017

  • KT-1.3: Grundfragen der Moraltheologie (Seminar)
  • KT-9.2 / KW-7.3: Postchristliche Moral? Plurale Gesellschaft und moralische Orientierung (Vorlesung)
  • KTM-1.3 / KTM-2.3: Die Aktualität des Mittelalters (Seminar)

Sommersemester 2016

  • KT-7.3/KW-3.2 Verantwortung für das menschliche Leben. Grundfragen und aktuelle Probleme der Bioethik (Vorlesung)
  • KT-8.3 Das Gewissen – subjektive Willkür oder objektive Norm? (Seminar)

Wintersemester 2015/2016

  • KT-9.2/KT-9.5 (alt) Alles ist erlaubt? Plurale Gesellschaft und moralische Orientierung (Vorlesung)
  • KTM-1.3/KTM-2.3/KTM-2.6 alt/KMW-2.2 Orientierung durch Tugenden? Moralisches Handeln als Problem der individuellen Identität  (Seminar)

Sommersemester 2015

  • KTM-2.6 (alt) / KTM 2.3 (neu) Ist der Ehrliche der Dumme? Das Verhältnis von Glück und Moral  (Seminar)
  • KT-7.3 (neu) / KT-9.7 (alt) / / KT-7.6 (alt) /KW-3.2 Brauchen wir Gott für die Moral?  (Vorlesung)

Wintersemester 2014/2015

  • KW-8.3/KT-9.5 (alt) /KT-9.2 (neu) Qualität oder Quote? Grundfragen der Medienethik  (Seminar)
  • KWM-2.2 / KTM-2.3 (neu) / KTM-2.6 (alt) Kann denn Liebe Sünde sein? Grundlagen katholischer Sexualmoral  (Seminar)

Sommersemester 2014

  • KT-9.7/ KT-9.8/ KW-3.2 Freiheit und Schuld (Vorlesung)
  • KTM-2.6/ KWM-2.2 Gewissen - objektive Norm oder subjektive Willkür?  (Seminar)

Wintersemester 2013/2014

  • KT-7.5 Verantwortung für das menschliche Leben. Grundfragen und aktuelle Probleme der Bioethik  (Vorlesung)
  • KT-1.2 Fundamentaltheologie – Dogmatik – Moraltheologie. Grundkurs Systematische Theologie / Teil Moraltheologie (Vorlesung)
  • KT-9.5/KW-8.3 Facebook und Freundschaft. Verändert das Internet unsere Beziehungen und unsere Moral?   (Seminar)
  • KTM-2.6/KWM-2.1 Ist der Ehrliche der Dumme? Das Verhältnis von Glück und Moral  (Seminar)

Sommersemester 2013

  • KT-3.3 Was ist Ethik? (Seminar)
  • KT-9.7 / KTM-2.6 Brauchen wir Gott für die Moral?  (Seminar)

Wintersemester 2012/2013

  • Forschungssemester

Sommersemester 2012

  • KT-3.3 Was ist Ethik? (Seminar)
  • KT-3.3/ KW-3.4 Freiheit und Schuld  (Seminar)
  • KTM-2.6 Orientierungen durch Tugenden?  (Seminar)


Wintersemester 2011/2012


Sommersemester 2011

  • Was ist Ethik? (Seminar)
  • Postchristliche Moral – Brauchen wir Gott für die Moral? (Vorlesung)

Wintersemester 2010/2011

  • Fundamentaltheologie – Dogmatik – Moraltheologie. Grundkurs Systematische Theologie (Vorlesung)
  • Alles ist erlaubt? Der Mensch zwischen Freiheit und Notwendigkeit in der modernen Gesellschaft (Vorlesung)
  • Das Gewissen – subjektive Willkür oder objektive Norm? (Seminar)
     

2018

Vorträge

  • 03.01.2018: Mainz:  Provinzstudientagung Dominikaner-Provinz Teutonia: „Die christliche Tugend der Hoffnung“
  • 14.03.2018: Hilchenbach: Glaubensseminar: „Nie war das Christentum wichtiger als heute. Was Christsein bedeutet“
  • 15.03.2018: Osnabrück: Forum am Dom: „Medizin in Zeiten der Selbstoptimierung. Ethische Herausforderungen zwischen Heilung und Wunscherfüllung“
  • 24.04.2018: Beckum-Wadersloh: Studienforum - smarte neue Welt, „Christlicher Glaube und Ethik in Zeiten der Digitalisierung“
  • 10.05.2018: Münster: Katholikentag: „Ist Homosexualität unbiblisch?“
  • 13.06.2018: Oesede: Fachtag Amoris laetitia: „Rückblick auf die bisherige Entwicklung“
  • 24.10.2018: KEB Osnabrück: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 14.11.2018: KEB Vechta: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 15.11.2018: LWH Lingen: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 21.11.2018: LWH Lingen: „Schöne neue Welt. Kinderwunsch - Wunschkind - Designerbaby“

Weiterbildungsveranstaltungen 2018

  • 25.01.2018: Osnabrück: Angelaschule (Studientag Laudato si'): „Ökonomie und Ethik“
  • 06.02.2018: Osnabrück: Fortbildung „Führen und Leiten“ (Bistum Osnabrück): „Christliches Menschenbild und bioethische Fragen“

Tagungen und Kongresse 2018

  • 18.04.2018: Ludwigshafen: Tagung „wertvoll aufgeklärt“, Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen
  • 09.-11-05.2018: Universität Osnabrück: Bioethik im Islam, Osnabrück
  • 26.09.2018: Hannover: Symposion: Zukunft des Religionsunterrichts
  • 23.11.2018: Universität Osnabrück, Festakt 50-jähriges Bestehen des Stipendienwerks Lateinamerika       

    
2017

Vorträge

  • 21.03.2017:  KEB Vechta: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 22.03.2017:.  KEB Lingen: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 23.03.2017: Osnabrück    KEB Osnabrück: „Leben müssen - sterben dürfen. Moralische Orientierung zwischen Pflicht, Autonomie und Freiheit“
  • 04.04.2017: Universität Vechta    Ringvorlesung des IKT, Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles: „Von Felsblöcken und Zärtlichkeit. Aufbrüche und Kurskorrekturen in der Sexualmoral“
  • 04.05.2017: LWH Lingen: Auftaktveranstaltung Woche für das Leben: „Kinderwunsch - Wunschkind - Designerbaby“, anschl. Podiumsdiskussion
  • 10.05.2017: Bad Laer: Woche für das Leben: „Kinderwunsch und Wunschkind - Technische Möglichkeiten und ethische Überlegungen“
  • 21.05.2017: Universität Osnabrück: ÖHG: „Das Hohe Lied der Liebe in der aktuellen Diskussion über die Sexualmoral“
  • 30.06.2017: Universität Hildesheim: Symposion zur Verabschiedung von Prof. Dr. Guido Bausenhart „Loyalität“: „Ungehorsam aus Loyalität. Die Tugend der Epikie“
  • 16.11.2017: Münster: Jahrestagung für Religionslehrer/innen an Berufskollegs im Bistum Münster, „Das muss doch jeder selber wissen“ - Muss (Kann) es jeder selber wissen? Ethische Entscheidungen an den Grenzen des Lebens

Tagungen und Kongresse 

  • 03.-04.04.2017:  Frankfurt a.M., AG Moraltheologie
  • 19.-20.06.2017:  Universität Vechta: Workshop Kants Religionsschrift (Organisator Prof. Dr. J.C. Merle)
  • 30.06.2017:  Universität Hildesheim: Symposion „Loyalität“. Verabschiedung von Prof. Dr. Guido Bausenhart
  • 10.09.-13.09.2017: 38. Fachkongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik: „Ökumenische Ethik“
  • 02.-03.12.2017:  Berlin, Seminar Konrad Adenauer Stiftung: „Technologien der Virtualität - Ein geändertes Werteverständnis?“ 

 

2016

Vorträge

  • 19.02.2016:  Münster: Festvortrag Jubiläum donum vitae Münster: „Der barmherzige Samariter“
  • 18.04.2016: Ludwigshafen: Tagung „wertvoll aufgeklärt“, Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen: „Grundlagen Katholischer Sexualmoral“
  • 10.05.2016: Universität Osnabrück: Bioethik im Islam: „Embryonenschutz aus ethisch-religiöser Sicht“ 

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltungen

  • 23.01.2016: Osnabrück: Fortbildung für Ehevorbereitungsgteams (Bistum Osnabrück): „Kann denn Liebe Sünde sein. Grundlagen katholischer Sexualmoral“
  • 11.02.2016: Osnabrück: Fortbildung „Christliche Basics“ (Christliches Kinderhospital Osnabrück): „Was begehen wir an Feiertagen (Himmelfahrt etc.)?“
  • 08.06.2016: Osnabrück: Fortbildung „Führen und Leiten“ (Bistum Osnabrück): „Christliches Menschenbild und ethische Fragen am Anfang des Lebens“
  • 20.10.2016: Osnabrück:  Fortbildung für Religionslehrkräfte: „Medien und Menschenbild“
  • 29.10.2016: Osnabrück:  Fortbildung für ehrenamtliche Sterbebegleitung (Hospiz Osnabrück): „Ethische Urteile am Lebensende“

Tagungen und Kongresse

  • 18.04.2016: Ludwigshafen: Tagung „wertvoll aufgeklärt“, Heinrich-Pesch-Haus Ludwigshafen 
  • 09.-11.05.2016: Universität Osnabrück: Bioethik im Islam
  • 26.09.2016: Hannover: Symposion: Zukunft des Religionsunterrichts

 

2015

Vorträge

  • 17.03.2015: Beckum-Wadersloh: Studienforum „Was ist der Mensch?“ - Das christliche Menschenbild in der Bioethik
  • 21.04.2015: Carolus Gilde Osnabrück, „Selbstbestimmt sterben. Was bedeutet Autonomie am Lebensende“
  • 23.04.2015: KEB Osnabrück/Belm, „Menschenwürdig sterben - was heißt das heute?“
  • 13.05.2015: Osnabrück: Workshop „Was heißt Wissenschaftlichkeit der Theologie? Christliche und muslimische TheologInnen im Gespräch“, Institut für Islamische Theologie, Universität Osnabrück, „Brauchen wir Gott für die Moral“
  • 20.06.2015: Universität Vechta: Workshop „Das Böse überwinden“ (Leitung Prof. Dr. J.-C. Merle). „Der Begriff des Bösen unter dem Gesichtspunkt vom Verhältnis von Religion und Moral“
  • 05.11.2015:  KEB Twistingen, „Ethische Aspekte zur vorgeburtlichen Diagnostik“

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltung

  • 23.04.2015: BGV Osnabrück: Weiterbildung „Führen und Leiten“, „Bioethische Fragestellungen

Tagungen und Kongresse

  • 22.03.-24.03.2015: Frankfurt: Teilnahme am Jahrestreffen der Moraltheologen
  • 06.-09.09.2015: Würzburg: Wissenschaftlicher Kongress „Alter und Altern - Herausforderungen für die theologische Ethik“ der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik

 

2014

Vorträge

  • 27.2.2014: Donauwörth: Arbeitsforum Religionspädagogik: „Gerechtigkeit – Tugend oder Geschenk? Theologisch-ethische Überlegungen zum Begriff der Gerechtigkeit
  • 07.05.2014:  KHG Osnabrück: Podiumsdiskusison „Ethische Fragen am Lebensende“
  • 27.05.2014: KEB Ostercappeln: „Störend oder notwendig? Christliche Ethik in der Politik“
  • 04.10.2014: KKV Oldenburg: Podiumsdiskussion: „Wie wollen wir sterben – Betreuung bis zum Tod oder Beförderung in den Tod?“
  • 09.10.2014: Universität Vechta: Religionslehrertag Vechta: „Ist die Schöpfung noch zu retten“: Dürfen wir (alles) was wir können?“
  • 11.10.2014:  VHS Stapelfeld: „Sexualität in christlicher Verantwortung“
  • 17.10.2014: Universität Osnabrück: Podiumsdiskussion zur Bischofssynode in Rom
  • 10.11.2014: VHS Stapelfeld: „Homosexualität aus einer sich verändernden theologischen Sichtweise“
  • 12.11.2014: KEB Osnabrück: „Machbar ist (fast) alles – aber was ist gut und richtig?“
  • 13.11.2014: LWH Lingen: „Machbar ist (fast) alles – aber was ist gut und richtig?“
  • 20.11.2014: BMO Vechta: „Machbar ist (fast) alles – aber war ist gut und richtig?“
  • 21.11.2014: Haltern: Jahrestagung für katholische Religionslehrer/innen an Berufskollegs, Haltern „… und vergib uns unsere Schuld“: „Schuld aus moraltheologischer Sicht“

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltung

  • 02.07.2014: Theologischer Studientag Nordische Konferenz, Haus Ohrbeck: „Verantwortung für das menschliche Leben. Grundfragen der Bioethik“

Tagungen und Kongresse

  • 06.-09.04.2014: Hirschberg/Beilngries: Arbeitsgemeinschaft der deutschen Moraltheologen

 

2013

Vorträge

  • 18.02.2013: Vechta: Oldenburger Schulrätekonferenz „Wirtschaftsethik – ein aktuelles Thema auch für den Religionsunterricht und die Ausbildung von Religionslehrern
  • 21.02.2013: Osnabrück, Gymnasium Carolinum: „Ethische Fragen am Lebensanfang“
  • 11.04.2013: KEB St. Jakobus, Glane: „Organspende – Ethische Überlegungen“
  • 16.05.2013: KEB Datteln: „Organspende für und wider“
  • 08.06.2013: KHG Bremen: „Katholische Sexualmoral heute“
  • 10.07.2013: Recke, Gymnasium Fürstenberg: „Ethische Fragen am Lebensanfang“
  • 12.08.2013: KEB Borkum: „Freundschaft und facebook – verändert das Internet unsere Beziehungen?“ 
  • 13.08.2013: KEB Norderney: „Freundschaft und facebook – verändert das Internet unsere Beziehungen?“
  • 14.08.2013: KEB Bensersiel: „Freundschaft und facebook – verändert das Internet unsere Beziehungen?“
  • 15.08.2013: KEB Baltrum: „Freundschaft und facebook – verändert das Internet unsere Beziehungen?“
  • 16.08.2013: KEB Juist: „Freundschaft und facebook – verändert das Internet unsere Beziehungen?“
  • 23.10.2013: Universität Vechta, Kulturwissenschaftliches Kolloquium „Theologie und Kulturwissenschaften – Begegnung zweier Welten?“

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltung

  • 18.09.2013: Vechta, 2. Hospiz- und Palliativkongress im Oldenburger Münsterland „Ethik?! … und was soll das? Ethische Fragen am Lebensende (Vortrag und Workshop)

Tagungen und Kongresse

  • 17.03.-20.03.2013: Hirschberg/Beilngries: Arbeitsgemeinschaft der deutschen Moraltheologen
  • 03.06.2013: Hannover:  Ökumenisches Symposion „Zukunft des Religionsunterrichts in Niedersachsen“
  • 08.09.-11.09.2013: Graz:  36. Internationaler Fachkongress Moraltheologie und Sozialethik „Ethik und Empirie“

 

2012

Vorträge

  • 08.03.2012: Osnabrück, St. Wiho/St. Josef: Medienethische Fragen des Internets
  • 18.04.2012: Expertengespräch Melle: Die Präimplantationsdiagnostik in der Diskussion 
  • 10.05.2012: LWH Lingen, Akademieabend: Machbar ist (fast) alles
  • 07.06.2012: KHG Bremen: Fragen an die Katholische Sexualmoral
  • 21.06.2012: KHG Vechta: Machbar ist (fast) alles
  • 27.06.2012: Ringvorlesung Uni Vechta: Was sind Werte wert? Das Verhältnis von Ökonomie und Ethik in der Wertevermittlung
  • 07.11.2012: BDKJ Osnabrück: Die Katholische Kirche und die Atomenergie
  • 21.11.2012: KHG Osnabrück: „Nicht im Recall.“ Medienethische Fragen

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltungen

  • 29.02.2012: KEB Osnabrück: Menschenbild und Ethik im Christentum I
  • 07.03.2012: KEB Osnabrück: Menschenbild und Ethik im Christentum II
  • 10.03.2012: KEB Neuenkirchen: Wie sollen wir leben (Christliche Ethik)
  • 14.06.2012: Hildesheim: Tag der Religionslehrerinnen und Religionslehrer Hildesheim: Workshop „Ist Religion wichtig für das Handeln?“

Tagungen und Kongresse

  • 25.03.-28.03.2012: Hirschberg/Beilngries, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Moraltheologen

 

2011

Vorträge

  • 06.04.2011: Forum Osnabrück: „Die neue christliche Patientenvorsorge“
  • 27.04.2011:  Talk am Dom, Osnabrück: „Die Position der Katholischen Kirche zur Atomenergie“
  • 11.05.2011:  KEB Melle: „Präimplantationsdiagnostik – Flucht oder Segen?“
  • 27.05.2011:  KEB Frenswegen: „Die ethische Problematik der Präimplantationsdiagnostik“
  • 16.06.2011: Osnabrück, Arbeitskreis Gemeinde und Schule, „Der Mensch – des Menschen Feind?“
  • 17.06.2011: VKR Mitgliederversammlung Visbek: „Ethik im Alltag – wie lernt man Ethik"?“
  • 21.06.2011: KHG Vechta, „Die ethische Problematik der Präimplantationsdiagnostik“
  • 05.09.2011: KEB Norderney: „Machbar ist (fast) alles! Die ethischen Herausforderungen neuer biomedizinischer Entwicklungen“
  • 06.09.2011:  KEB Norden: „Machbar ist (fast) alles! Die ethischen Herausforderungen neuer biomedizinischer Entwicklungen“
  • 07.09.2011: KEB Langeoog: „Machbar ist (fast) alles! Die ethischen Herausforderungen neuer biomedizinischer Entwicklungen“
  • 08.09.2011: KEB Juist: „Machbar ist (fast) alles! Die ethischen Herausforderungen neuer biomedizinischer Entwicklungen“
  • 09.09.2011: KEB Spiekeroog: „Machbar ist (fast) alles! Die ethischen Herausforderungen neuer biomedizinischer Entwicklungen“
  • 10.11.2011: KEB Hollage: „Die ethische Problematik der Präimplantationsdiagnostik“
  • 21.11.2011: Osnabrück, Arbeitskreis Kirche und Wirtschaft, Osnabrück: „Wer bewertet Werte? Und was sind Werte wert?“
  • 02.12.2011: Osnabrück,  Arbeitskreis Ökumene, Osnabrück: „Bioethik – die gemeinsamen und unterschiedlichen Positionen der beiden großen Kirchen“

Fortbildungs-/Weiterbildungsveranstaltungen

  • 15.03.2011: KEB Bersenbrück: „Wie können wir uns Gott vorstellen?“
  • 17.03.2011: Lehrerfortbildung Osnabrück: „Du sollst nicht töten – wenn aus Computerspiel Ernst wird“
  • 02.04.2011: KEB Bersenbrück: „Wie stellt sich Gott vor?“
  • 06.05.2011: Studientag Lingen: „Gott suchen und finden in allen Dingen“
  • 23.09.2011: Lehrerfortbildung Studientag Hildesheim: „Wie leben? Glück und Moral in Theologie und Film“
  • 26.09.2011: Priesterfortbildung Essen: „Aktuelle Herausforderungen für die katholische Moraltheologie“
  • 08.10.2011: KEB Bersenbrück: „Wie sollen wir leben (Christliche Ethik)?“
  • 04.11.2011: KEB Twistringen: Jesus Christus – Gottes Wort wird Mensch

Tagungen und Kongresse

  • 10.04.-13.04.2011: Hirschberg/Beilngries, Arbeitsgemeinschaft der deutschen Moraltheologen
  • 28.08.-31.08.2011: Freising, Kongress der Internationalen Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik „Theologische Ethik im Pluralismus“

Monographien

Medien - Wahrnehmung - Ethik, hrsg. von G. W. Hunold in Verbindung mit P. Braun, E. Kos, B. Seidl, Tübingen 2001

Verständigung oder Vermittlung? Die kommunikative Ambivalenz als Zugangsweg einer theologischen Medienethik, Forum interdisziplinäre Ethik (Band 17), Frankfurt 1997

 

Herausgeberschaft

Elmar Kos (Hg.):  "Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles." Aufbrüche und Veränderungen in der Katholischen Kirche mit Papst Franziskus (Vechtaer Beiträge zur Theologie, Bd. 18), Berlin 2019

Elmar Kos (Hg.): Kirchenkrise als Chance (Vechtaer Beiträge zur Theologie, Band. 15), Berlin 2012

 

Zeitschriftenbeiträge

  • Ethik und Empirie: Die Suche nach einer angemessenen Zuordnung in der römisch-katholischen Moraltheologie, in: Una Sancta (69. Jg.), 3/2014, 195-206
  • Heute noch relevant? Katholische Sexualmoral, in: Unsere Seelsorge, Juni 2014, 14-17
  • Facebook und Freundschaften. Verändert das Internet unsere Beziehungen?, in: Katholisches Sonntagsblatt, Nr. 27, 6. Juli 2014, 10-13
  • Auf dem Weg in eine leidfreie Welt? Das Kreuz und die Verheißungen der modernen Medizin, in: Bibel und Liturgie 76, 2003, 172-178
  • Anthropologie, Theologie und Medien. Das Kapitel 3 der Kirchenerklärung "Chancen und Risiken der Mediengesellschaft" reicht nicht aus (zusammen mit Dr. W. Wunden), in: Communicatio Socialis 33, 2000, 379-412
  • Ein Gespenst geht um im Internet. Das Subjekt und seine Verantwortlichkeit angesichts der Hypertextualität, in: Communicatio Socialis 33, 2000, 151-184
  • Wahrnehmung und Kommunikation als Themen der Medienforschung, in: forum medienethik Heft 2, 1996, 28-44
     

Buchbeiträge

  • Von Felsblöcken und Zärtlichkeit. Aufbrüche und Kurskorrekturen in der Sexualmoral, in: Elmar Kos (Hg.):  "Der Papst ändert keine einzige Lehre, und doch ändert er alles." Aufbrüche und Veränderungen in der Katholischen Kirche mit Papst Franziskus (Vechtaer Beiträge zur Theologie, Bd. 18), Berlin 2019, 13-59
  • Digitalisierung als Herausforderung der christlichen Friedensethik, in: Margit Eckholt / Georg Steins (Hg.): Aktive Gewaltfreiheit. Theologie und Pastoral für den Frieden, Würzburg 2018, 214-237
  • "Sexualität, Begehren, Geschlechterrollen. Psychosoziale Erkenntnisprozesse", in: Konrad Hilpert, Sigrid Müller (Hgg.); Humanae vitae - die anstößige Enzyklika. Eine kritische Würdigung, Freiburg i.Br. 2018, 166-183
  • Theologie im Fernkurs, Aufbaukurs Theologie, Lehrbrief 17: Verantwortung für das Leben, 2017
  • Tugenden in der Sexualmoral, in: Chittilappilly, Paul-Chummar (Hg.), Horizonte gegenwärtiger Ethik, Freiburg i.Br. 2016, 293-308
  • Was sind Werte wert? Das Verhältnis von Ökonomie und Ethik in der Wertevermittlung, in: Karl Josef Lesch (Hg.): Die Ökonomisierung der Welt und das Schicksal des Humanum (Vechtaer Universitätsschriften, Bd. 32), Berlin 2015, S. 169-188
  • Gerechtigkeit - Tugend oder Geschenk?, in: Ludwig Rentle (Hrsg.), Gerechtigkeit lernen. Ethische Bildung im Religionsunterricht, München 2014, 35-43
  • Freundschaft im digitalen Zeitalter, in: Marco Hofheinz / Frank Mathwig / Matthias Zeindler (Hrsg.), Freundschaft. Zur Aktualität eines traditionsreichen Begriffs, Zürich 2014, 309-339
  • Glück und Moral, in: Gerhard Droesser / Michael Hartlieb (Hrsg.), Lebensfragen, Frankfurt a.M. 2013, 67-87
  • Religion und Moral in einer pluralistischen Gesellschaft. Die Position Benedikt XVI. in der Diskussion, in: Hermann von Laer (Hg.), Multi-Kulti am Ende? Perspektiven in einer heterogenen Gesellschaft (Vechtaer Universitätsschriften, Bd. 28), Berlin 2012, 25-42
  • Die Kontroverse um die katholische Sexualmoral, in: Elmar Kos (Hg.), Kirchenkrise als Chance (Vechtaer Beiträge zur Theologie, Bd. 15), Berlin 2012, 73-95
  • "Virtuelle Sexualität", in: K. Hilpert (Hrsg.), Zukunftshorizonte katholischer Sexualethik, Freiburg 2011, 359-374
  • Das autonome Subjekt in der Theologischen Ethik, in: J. Schuster (Hrsg.), Zur Bedeutung der Philosophie für die Theologische Ethik, Freiburg 2010, 295-311
  • Identität und Autonomie. Zur subjektphilosophischen Grundlegung der Identitätstheorie, in: Konkrete Identität. Vergewisserungen des individuellen Selbst (hg. von G. Droesser / R. Lutz / J. Sautermeister), Frankfurt/Main 2009
  • Theologische Bezüge (christliches Menschenbild, christliche Ethik), in: Unterrichtsreihe Mobbing im Betrieb, hrsg. von VKR und VER Niedersachsen, 4-6
  • Ethik und Offenbarung. Anmerkungen zu einem spannungsreichen Verhältnis, in: Verantwortete Exegese (Festschrift für Franz Georg Untergaßmair), hrsg. von G. Hotze / E. Spiegel, Münster 2006, 329-343
  • Therapeutisches Klonen - humanistische Vision oder Machbarkeitswahn? Ethische und theologische Überlegungen zum Personstatus des Embryos, in: Der Traum vom besseren Menschen, hrsg. von R. Rehn / C. Schües / F. Weinreich, Frankfurt/Main 2003, 221-247
  • Ziele und Wege des Lernens in der Theologischen Ethik (zusammen mit H. Sturm), in: Theologie lehren und lernen. Hochschuldidaktische Analysen und Perspektiven, hrsg. v. M. Scheidler / B. J. Hilberath / J. Wildt, Herder (Quaestiones Disputatae 197), Freiburg 2002, 115-137
  • Medienethik, in: Einführung in die Medienliteratur - Eine kritische Sichtung, hrsg. von C. Filk / M. Grisko, Siegen 2002, 214-224
  • Wahrnehmungskonzeption und Ethik - ein unterschätztes Beziehungsgefüge. Die Bedeutung philosophischer und psychologischer Wahrnehmungstheorien für die Medienethik, in: Medien - Wahrnehmung - Ethik, hrsg. von G. W. Hunold in Verbindung mit P. Braun, E. Kos, B. Seidl, Francke Verlag, Tübingen 2001, 25-47
  • Der Beitrag der Existentialethik zur Diskussion um das Subjekt, in: Ethik und Identität (FS G. W. Hunold), hrsg. von Th. Weißer, Francke Verlag, Tübingen 1998, 127-146
  • Öffentlichkeitsarbeit und das Ethos der Verständigung, in: L. Rademacher (Hg.), Die Öffentlichkeit im Visier - Konzepte und Praxisbeispiele moderner Öffentlichkeitsarbeit, Siegen 1996, 109-126
     

Lexikonbeiträge

  • Art.: Epicurisme, in: Lexicon van de Ethiek (hg. v. Marcel Becker, Bas van Stokkom, Paul van Tongeren und Jean-Pierre Wils), Nijmegen 2007, 99-101
  • Art.: Eudaimonisme, in: Lexicon van de Ethiek (hg. v. Marcel Becker, Bas van Stokkom, Paul van Tongeren und Jean-Pierre Wils), Nijmegen 2007, 113-116
  • Art.: Geluk, in: Lexicon van de Ethiek (hg. v. Marcel Becker, Bas van Stokkom, Paul van Tongeren und Jean-Pierre Wils), Nijmegen 2007, 132-135
  • Art. Epikuräismus, in: Lexikon der Ethik, hrsg. von Jean-Pierre Wils und Christoph Hübenthal, Paderborn 2006, 82-85.
  • Art. Glück, in: Lexikon der Ethik, hrsg. von Jean-Pierre Wils und Christoph Hübenthal, Paderborn 2006, 136-141
     

Rezensionen

  • Rezension zu: Stefanie Schardien (Hg.): Mit dem Leben am Ende. Stellungnahmen aus der kirchlichen Diskussion in Europa zur Sterbehilfe, Göttingen 2010, in: Theologische Revue (111. Jg.), 1/2015, S. 62-63.
  • Einführungen in die Ethik. Ein Überblick (Sammelbesprechung), in: Katechetische Blätter 124 (1999), 61-68
     

Projekt 1: Der Begriff der Schuld in der Psychologie und der Moraltheologie
Wird die Subjektkategorie beibehalten, dann muss sie sowohl gegen zu optimisti-sche Modelle der Neuzeit/Aufklärung als auch gegen postmoderne Versuche, die Subjektkategorie völlig aufzugeben abgegrenzt werden. Hier bietet sich der Begriff der „Identität“ an, der mehrere Vorteile für diese Aufgabenstellung mitbringt. 
Unter dem Begriff „Identität“ lassen sich humanwissenschaftliche und theologische Erkenntnisse verbinden, gleichzeitig ermöglicht er, gegen überzogene Ansprüche der Neuzeit die Abhängigkeit und Angewiesenheit des Menschen zu berücksichtigen. Die Frage nach dem Verhältnis von Subjekt und Identität eröffnet neue Möglichkeiten u.a. mit der Psychologie ins Gespräch zu kommen. Vor allem zu der Frage nach dem Verhältnis von Vernunft und Wille in Bezug auf die Handlung lassen sich Parallelen in der Psychologie finden. 
Konkret wird diese Fragestellung am Schuldbegriff behandelt, da sich hier die moraltheologische Perspektive und die Perspektive der Psychologie unmittelbar berühren (Unterscheidung „echte“ Schuld und irrationale Schuldgefühle, etc


Projekt 2: Normative Strukturen in der Medienkommunikation
Die von der Moraltheologie beibehaltene und begründete Subjektkategorie und deren Aktualisierung unter dem Begriff Identität lassen sich für die Medienethik fruchtbar machen. 
Innerhalb der medialen Kommunikation (nach wie vor in erster Linie durch das Fernsehen) wird eine Vielzahl an normativen Strukturen vermittelt, die meist als solche gar nicht wahrgenommen werden. Hier gilt es, diese Wirkungszusammenhänge transparent zu machen (beispielsweise in Bezug auf die Werbung) und darüber hinaus eine Grundlage für die ethische Beurteilung zu entwickeln. Der Kommunikationsbegriff ist eine erste Möglichkeit, die allerdings nicht alle Medienphänomene abdecken kann. Mit dem Begriff (gelungener) Identität jedoch lässt sich eine Grundlage für normative Urteile formulieren, die sowohl empirische als auch theologische Erkenntnisse vereinen kann.


Projekt 3: Grundlagen des Freiheitsbegriffs
Hier wird die Idee, eine transzendentaltheologische Grundlegung des Freiheitsbe-griffs in normativer Hinsicht zu leisten, weiterverfolgt. Dabei muss die Freiheit des Menschen zunächst grundsätzlich gegen die Infragestellung durch die moderne Hirnforschung philosophisch und theologisch begründet werden. Dazu ist die Erarbeitung eines angemessenen Freiheitsbegriffs erforderlich. Dafür werden unterschiedliche Modelle des Zusammenwirkens von Vernunft und Wille, die vor allem von mittelalterlichen Theologen (13./14. Jahrhundert) entwickelt wurden, aufgegriffen. Gleichzeitig muss der Begriff der Autonomie rezipiert und die Kompatibilität mit theologischen Rahmenbedingungen aufgezeigt werden. Es soll hier gezeigt werden, dass der philosophische Freiheitsbegriff notwendigerweise in Paradoxien gerät, deren Lösung nur durch die Theologie möglich ist. Ansätze dazu liegen von Thomas Pröpper vor.


Projekt 4: Gibt es das Böse?
Die Frage, wie sich Vernunft und Wille zueinander verhalten und die Frage, ob es einen moralisch indifferenten Freiheitsbegriff gibt, lässt sich auch auf die anthropologischen Grundlagen von Gewalt und Aggression beziehen. Die Einschätzung von Gewalt und Aggression ist vom jeweiligen Freiheitsbegriff abhängig. Geht man von einem moralisch indifferenten Freiheitsbegriff aus, dann ist das radikal Böse theoretisch möglich. In der Tradition wird das abgelehnt. Sowohl Thomas von Aquin als auch Kant hielten dies für ausgeschlossen. Die Erfahrungen des 20. Jahrhunderts scheinen dem zu widersprechen. 


Projekt im Forschungssemester: „Das Verhältnis von Religion und Moral in Auseinandersetzung mit philosophischen Positionen der Neuzeit“
Die Moraltheologie hat lange (und zum Teil heute noch) ein sehr ambivalentes Verhältnis zur neuzeitlichen Philosophie. Für eine produktive Auseinandersetzung mit der neuzeitlichen Philosophie bietet es sich an, bestimmte thematische Schwerpunkte zu untersuchen, an denen die philosophiegeschichtlichen Transformationsprozesse konkret greifbar werden. Dazu eignet sich vor allem der Glücksbegriff und das sich wandelnde Verständnis von Freundschaft. Unter anderem diese beiden Begriffe ermöglichten in der Antike und im Mittelalter Vermittlungsformen von Religion und Moral, die zwar nicht immer spannungsfrei waren, die aber letztlich erst durch die Veränderungsprozesse, die sich schließlich mit dem Übergang zur Neuzeit ergaben, problematisch wurden. Angesichts dieser Entwicklung lassen sich die durch die neuzeitliche Philosophie aufgeworfenen Zuordnungsprobleme von Religion und Moral durch die kritische Untersuchung der gegenwärtig dominierenden Vorstellungen von Glück und Freundschaft behandeln. Die Ergebnisse sind in die Gestaltung der Vorlesung „Brauchen wir Gott für die Moral?“ eingegangen. Publiziert werden die gewonnenen Erkenntnisse in einem Artikel zum Verhältnis von Glück und Moral (2013), zu Freundschaft in digitaler Zeit (2014) und zum Verhältnis von Ethik und Empirie (2014). 
 

•    Internationale Vereinigung für Moraltheologie und Sozialethik
•    Gesellschaft für Medien und Kommunikation (GMK)
•    Arbeitsgruppe Bioethik des Bistums Osnabrück
•    Netzwerk Medienethik
•    Ethikkomitee der Niels-Stensen-Kliniken