Tag des Religionsunterrichts 2016

Tag des Religionsunterrichts am 22.09.2016: Miteinander statt nebeneinander - Religionsunterricht im Zeitalter der Ökumene

Bericht über die Veranstaltung: Opens external link in new windowhttp://www.offizialat-vechta.de/detail/miteinander-statt-nebeneinander-1/

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Interreligiöser Dialog mit dem Islam als Friedensreligion Lehramtsstudierende der Universität Vechta besuchen Moschee

(Foto: Egon Spiegel) In der Moschee: Prof. Dr. Cyprian Rogowski (hintere Reihe, 6.v.l.) neben dem Imam, Mehmet Celik (5.v.l.), und dem Muezzin, Mahmut Sari (4.v.l.), sowie den beiden Moscheekatechetinnen Funda Sari (3.v.l.) und Fatma Calkara (2.v.l.)

Er ist einer der renommiertesten Professoren für Religionspädagogik in seinem Land und Inhaber des Lehrstuhls für Sakrotourismus an der polnischen Universität Olsztyn (Allenstein). Jetzt hat Prof. Dr. Cyprian Rogowski im Rahmen eines Kooperationsvertrages seiner Universität mit der Universität Vechta ein Wochenendseminar zu Dimensionen des Gottesdienstes und der Gottesdienstgestaltung durchgeführt und dabei mit über 30 Studierenden auch die Vechtaer Moschee in der Rombergstraße besucht.
Damit sich dort die Studierenden ein Bild vom Islam machen konnten, standen ihnen nicht nur der für fünf Jahre aus der Türkei abgeordnete Imam der Moscheegemeinde, Mehmet Celik, sondern auch der Muezzin, Mahmut Sari, sowie zwei junge ehrenamtliche Katechetinnen für ein Gespräch zur Verfügung. Diese führten nicht nur in die islamische Spiritualität und gottesdienstliche Praxis ein. Sie unterstrichen auch, dass sich der Islam als jüngste der drei abrahamischen Religionen, gegen allen gegenwärtigen Anschein, als Friedensreligion verstehe.
Die zukünftigen Religionslehrerinnen und Religionslehrer, die bislang ausnahmslos keine Moschee von innen gesehen hatten, konnten dort sogar einem Gebet beiwohnen. Für sie hat mit den Erfahrungen in der Moschee die Forderung nach einem interreligiösen Dialog einen realen Hintergrund bekommen. Den Islam mit anderen Augen sehen und ihn so differenziert beurteilen können, wie sie sich dieses auch für ihre christliche Religion wünschen, soll eine wesentliche Zielsetzung des eines Tages von ihnen erteilten Religionsunterrichts sein.


Sie wollen Klosterspiritualitüät verstehen lernen Studierende der Universität Vechta besuchen Dinklager Kloster

(Foto: Franziska Alberding)
Schwester Lydia (1.v.l.) und Prof. Dr. Cyprian Rogowski (2.v.l.) mit den Studierenden im Innenhof des Klosters

Sie werden fast alle Lehrerin oder Lehrer für Katholische Religion, die 32 Studierenden der Universität Vechta, die jetzt das Kloster der Benediktinerinnen auf Burg Dinklage besucht haben. Sie haben die bekannte Abtei aufgesucht, um einmal am Mittagsgebet der dort lebenden 21 Nonnen teilzunehmen und dort von Schwester Lydia in die Geschichte und spirituelle Praxis ihres Ordens eingeführt zu werden. Die Beschäftigung mit monastischer Gebetspraxis ist ein Teil der Seminarveranstaltung „Liturgische Bildung“, die von Prof. Dr. Cyprian Rogowski von der polnischen Partneruniversität in Olsztyn im Vechtaer Institut für Katholische Theologie angeboten wird.
„Krass“, so urteilen die meisten Studierenden nach dem Besuch über das kontemplative Leben im Dinklager Kloster. Die Entscheidung der jungen Benediktinerin Lydia, in ein Kloster wie das der Benediktinerinnen einzutreten, finden sie beeindruckend, einige können es allerdings nur schwer nachvollziehen. Ein Problem sehen sie in der räumlichen und rituellen Distanz zwischen der Gebetsgemeinschaft der Nonnen und der der Gäste. Was sie überrascht, ist das politische Bewusstsein der Nonnen, das sich nicht nur in den gottesdienstlichen Fürbitten mit Blick auf die weltweiten Kriegs- und Konfliktherde zeigt. Richtig verstanden, so urteilen die Studierenden, können Klöster wichtige Impulse für die persönliche Lebensgestaltung und das gesellschaftliche Zusammenleben geben. Nach ihren Begegnungen im Kloster sind sie sich sicher: Klosterleben im Religionsunterricht zu behandeln, ist unverzichtbar. 


Seltene Auszeichnung für den Vechtaer Professor Dr. Egon Spiegel Beitrag zum deutsch-polnischen Verhältnis mit Ehrenprofessur gewürdigt

Bild: Janusz Pajak
Der Rektor der Universität Olsztyn, Prof. Dr. Ryszard J. Gorecki und Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel

 

Fast zwei Jahrzehnte kooperiert Professor Dr. Egon Spiegel mit seinem polnischen Kollegen Prof. Dr. Cyprian Rogowski von der Universität Olsztyn (Allenstein). Die Breite und Intensität dieser Kooperation und seine Verdienste für das deutsch-polnische Verhältnis wurden jetzt vom Senat der Ermländisch-Masurischen Universität Allenstein durch die Verleihung einer Ehrenprofessur gewürdigt. Die durch den Rektor der polnischen Universität, Prof. Dr. Ryszard J. Gorecki, vorgenommene Auszeichnung bestätigt zugleich die internationalen Ausrichtung der Universität Vechta, die auf der Basis eines seit 2004 existierenden bilateralen Vertrages mit der Universität Olsztyn sowie eines Erasmusvertrages die Kooperation von Anfang an begrüßt und gefördert hat.

Lange Jahre fungierte Spiegel als Titularprofessor an der Theologischen Fakultät der Allensteiner Universität, heute ist er Visiting  Professor am Lehrstuhl für Sakrotourismus seines Kollegen Rogowski in der Umweltwissenschaftlichen Fakultät. Mit seinem polnischen Kollegen organisiert er studentische Austauschprogramme, führt Doktorandenseminare durch und gibt eine renommierte deutsch-polnische Fachzeitschrift für Religionspädagogik heraus. Opens internal link in current windowMehr ...


Ein Jahr zu Gast - Boyang kehrt nach China zurück

Einmal Deutschland kennenlernen, seine Kultur, das Land, die Menschen … einen Universitätscampus – das wollte Boyang, Informatikstudent aus der Volksrepublik China. Auf der Basis eines Gasthörerstatus an unserer Universität konnte Boyang – freundlich unterstützt vom Ausländeramt des Landkreises Vechta – vom Deutschen Generalkonsulat in Shanghai ein Einjahresvisum erhalten. Um sich in Vechta zurechtzufinden standen ihm zunächst David Mierswa, Simon Scholz und Stefan Wempe zur Seite.

Foto links: Boyang (2.v.r.) mit Studierenden der UWM Olsztyn (3.u.4.v.l.), Prof. Dr. Cyprian Rogowski (1.v.r.), Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel (1.v.l.), Lehramtsstudentin Ramona Schrandt (2.v.l.) sowie Realschullehrerin Wiebke Prüllage von der Oberschule Pingel Anton (Cloppenburg), die als Fotografin nicht auf dem Foto ist. Opens internal link in current windowMehr ...


Besuch eines ehemaligen Höffmann-Dozenten

Im Rahmen eines Besuches des früheren Höffmann-Dozenten für Interkulturelle Kompetenz, Dr. George Mutalemwa von der St. Augustin University in Tanzania, diskutiert Prof. Dr. Prof. h.c. Egon Spiegel mit dem Gast aktuelle Forschungsprojekte, Vorträge und internationale Publikationen.


Alljährliche Nikolaus-Aktion des Fachrates KT ein voller Erfolg!

Auch die diesjährige Nikolaus-Aktion des Fachrates der Kath. Theologie war ein voller Erfolg. Für einen Unkostenbeitrag von einem Euro konnten die Studierenden des Faches KT ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen einen Nikolausgruß überbringen lassen. Dieser Gruß wurde natürlich nur durch die Gegenleistung eines Gedichtvortrags oder durch das Singen eines Weihnachtsliedes von einem Weihnachtsengel und dem Nikolaus ausgehändigt. Für allgemeine Erheiterung sorgte dabei der Auftritt der Fachratsmitglieder Julius Busch und Caroline Schmidt: Ganz im Sinne der Gender-Thematik erschienen diese als Weihnachtsengel und Nikolaus in vertauschten Rollen und überbrachten am 06. und 07. Dezember 2016 in verschiedenen Veranstaltungen die Grüße an die Studierenden und die Dozenten, die sich ebenfalls durch das Vortragen eines Gedichtes oder einer Gesangseinlage behaupten mussten.


Habilitationsverfahren erfolgreich abgeschlossen Der Paderborner Dr. phil. habil. Volker Garske ist jetzt Privatdozent der Universität Vechta

Foto: Anja Niermann
Die fünfköpfige internationale Habilitationskommission zusammen mit dem Habilitanden (4.v.l.) und dem Vizepräsidenten der Universität Vechta, Prof. Dr. Michael Ewig (3.v.l.). Von links: Prof. Dr. habil. Andrea Lehner-Hartmann (Universität Wien), Prof. Dr. habil. Guido Meyer (RWTH Aachen), Prof. Dr. habil. Egon Spiegel (Universität Vechta), Prof. Dr. habil. Cyprian Rogowski (Universität Olsztyn), Prof. Dr. habil. Manfred Riegger (LMU München)

Mit seiner Unterschrift auf der Habilitationsurkunde des Paderborner Theologen Volker Garske hat der Präsident der Universität Vechta, Prof. Dr. Burghart Schmidt, den Gipfelpunkt eines langwierigen akademischen Qualifizierungsprozesses besiegelt. Mit dem begehrten universitären Ritterschlag ist Garske jetzt Privatdozent der Universität Vechta und auf Vorschlag des Senats mit der Venia legendi (Lehrberechtigung) für das Fachgebiet Religionspädagogik betraut.
Zwei statistische Zahlen unterstreichen die besondere Stellung einer Habilitation im Wissenschaftsbetrieb: Auf zwanzig abgeschlossene Promotionen kommt eine Habilitation, das Durchschnittsalter eines Habilitanden in den Geisteswissenschaften ist 42.
Zum Habilitationsverfahren zählen nicht nur die Habilitationsschrift, sondern auch ein Kolloquium und die Antrittsvorlesung. Über die ordentliche Durchführung des Verfahrens wachen der Senatsbeauftragte für Promotionen und Habilitationen als Vorsitzender des Habilitationsausschusses, der Präsident der Universität und der Vizepräsident für Forschung und Nachwuchsförderung sowie schließlich der Senat selbst. Das eigentliche Verfahren ruht wesentlich auf der Arbeit einer Habilitationskommission, die sich aus fünf Professoren/innen zusammensetzt. Aus ihrem Kreis werden die Gutachter/innen gewählt. Diese entscheidet zunächst über die Annahme der Arbeit und unterzieht den Kandidaten einer fachwissenschaftlichen Prüfung im Rahmen eines Kolloquiums. Opens internal link in current windowMehr ...


Höchste universitäre Qualifikation - Antrittsvorlesung von Dr. Volker Garske im Rahmen seiner Habilitation

Bild: Anja Niermann
Nach der Antrittsvorlesung gratulieren Vizepräsident und Erster Gutachter

Wie lassen sich Fachwissenschaft und Fachdidaktik in der Religionspädagogik miteinander so verknüpfen und die Resultate so vortragen, dass das Publikum den Ausführungen nicht nur vom ersten bis zum letzten Moment konzentriuert folgt, sondern auch von der wissenschaftlichen Leidenschaft des Vortragenden dadurch gepackt wird, dass es sich in die Entwicklung der Fragestellung existentiell eingebunden erfährt? Die öffentliche Vorlesung, die jetzt Dr. Volker Garske vom Institut für Katholische Theologie der Universität Paderborn im Rahmen seines Habilitationsverfahrens an der Universität Vechta hielt, ist dafür ein Paradebeispiel. Opens internal link in current windowMehr ... 


Zweiter Preacherslam in Vechta

Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr findet am Dienstag, 29.11.2016 um 19 Uhr in der Kirche am Campus der zweite Preacherslam in Vechta statt.
7 junge Menschen treten mit ihrer Botschaft, mit dem, was sie zu sagen haben, gegeneinander an und lassen ihre Beiträge von einer fachkundigen Jury und dem Publikum bewerten.
Als Mitglied der Jury vertritt die Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Religionspädagogik Dr. Janine Redemann das Institut für Katholische Theologie.

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Ersti-Woche Auftakttage des Instituts für Katholische Theologie in Zusammenarbeit mit der Kirche am Campus

Auch zum diesjährigen Wintersemester 2016/17 gestaltete das Institut für Kath. Theologie für Ihre Erstsemester vom 11. bis zum 14. Oktober 2016 unter Mitwirkung von Peter Havers und Pater Gregor Naumann von der Kirche am Campus eine Orientierungswoche.
60 Erstsemester konnte der Institutsdirektor Prof. Dr. Lachner im Rahmen der Erstsemestereinführung am Donnerstag begrüßen. Während der gesamten Woche wurden die neuen Studierenden in ungezwungener Atmosphäre, begleitet durch die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen sowie durch die Tutoren Phillip Sehr, Carmen Vilas und Kim Backmann mit der Organisation des Instituts, der Bibliothek und dem Campus vertraut gemacht. Eine Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten, bei der die Erstsemester mit Übungen zum Zitieren und anschließender Erarbeitung theologischer Fachtermini selbst aktiv werden konnten, boten einen guten Einblick in das folgende Studium. Bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Kirche am Campus konnten noch offene Fragen geklärt, neue Kontakte geknüpft und ungezwungen geplaudert werden. Mit einem Stehcafé endete die Orientierungswoche für die Studierenden.


Letzte Aenderung: 18.05.2020 · Seite drucken